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Kemminghausen

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Kemminghausen
Stadt Dortmund
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1620)&title=Kemminghausen 51° 33′ N, 7° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1620) 51° 33′ 27″ N, 7° 28′ 49″ O
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Höhe: ca. 100 m ü. NHN
Fläche: 1,79 km²
Einwohner: 1620 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerzahl am 31.12.2024</ref>
Bevölkerungsdichte: 905 Einwohner/km²
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahlen: 44239, 44339
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 124

Kemminghausen ist ein Dortmunder Stadtteil im Stadtbezirk Eving. Die ehemalige Gemeinde wurde am 10. Juni 1914 nach Dortmund eingegliedert.<ref></ref>

Lage

Der nördlich von Eving und östlich von den Waldgebieten Grävingholz und Süggel gelegene Stadtteil ist vorwiegend ländlich geprägt. Der Stadtteil ist eng mit Eving verbunden; beide Stadtteile gehen nahtlos ineinander über.

Geschichte

Kemminghausen wurde erstmals 1303 mit Hinrico de Kedeminchusen urkundlich erwähnt. 1329 wird der Ort to Kedeminchusen im Dortmunder Urkundenbuch genannt. In den Jahren 1371 und 1372 wird der Adelige Hermanno de Kedeminchusen im Urkundenbuch des Klosters Clarenberg erwähnt. In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts wird das Grundstück mansus Theoderici de Kedemynchůsen in einem Heberegister genannt. Ab 1841 erscheint der heutige Ortsname Kemminghausen.

Kemminghausen gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit im Kirchspiel Kirchderne zur Grafschaft Dortmund, zeitweise zur Grafschaft Mark und ab 1504 zur Reichsstadt Dortmund.

Die Deutung des Ortsnamens ist unklar, könnte aber mit seiner -inghausen-Bildung mit bei den Häusern der Leute des Kedin/Kadan (PN ?) umschrieben werden.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 16, Bielefeld 2021, S. 154/155</ref>

Im 19. Jahrhundert war Kemminghausen eine Landgemeinde im Landkreis Dortmund und Amt Lünen. 1885 hatte die Gemeinde (plus 1 Wohnplatz) eine Fläche von 1,68 km², davon 104 ha Ackerland, 19 ha Wiesen und 12 ha Holzungen. Es gab 17 Wohngebäude mit 24 Haushaltungen und 173 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Berlin 1887, S. 80/81, Online-Ausgabe Münster, Universitäts- und Landesbibliothek 2014</ref>

Sehenswert ist der Schacht 5, ein ehemaliger Wetterschacht der Zeche Minister Stein. Der Schacht hat eine Teufe von 952 Metern und einen Durchmesser von 7,60 Meter. Der Wetterschacht wurde 1987 außer Betrieb genommen und 1988 zum Denkmal erklärt. Heute ist in den Gebäuden über Tage eine Gaststätte und ein Biergarten untergebracht.

Aushängeschild Kemminghausens ist der örtliche Sportverein VfL Kemminghausen 1925 e. V., einer der größten Sportvereine im Dortmunder Norden.

Bevölkerung

Struktur der Kemminghausener Bevölkerung:

Das durchschnittliche Einkommen in Kemminghausen liegt etwa 10 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einw.
2003 1807
2008 1738
2010 1624
2013 1662
2018 1623
2024 1620

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Aplerbeck: Aplerbeck (mit Aplerbecker Mark) | Berghofen (mit Berghofer Mark) | Schüren | Sölde | Sölderholz (mit Lichtendorf)
Brackel: Asseln | Brackel (mit Neuasseln) | Wambel | Wickede
Eving: Brechten | Eving (mit Kemminghausen) | Holthausen | Lindenhorst
Hombruch: Barop (mit Schönau) | Bittermark | Brünninghausen (mit Renninghausen) | Eichlinghofen (mit Salingen) | Hombruch | Kirchhörde-Löttringhausen (mit Großholthausen, Kirchhörde, Kleinholthausen, Löttringhausen und Schanze) | Menglinghausen | Persebeck-Kruckel-Schnee (mit Kruckel, Persebeck und Schnee) | Rombergpark-Lücklemberg (mit Lücklemberg)
Hörde: Benninghofen (mit Loh) | Hacheney | Holzen (mit Höchsten) | Hörde (mit Clarenberg) | Syburg (mit Buchholz) | Wellinghofen (mit Niederhofen) | Wichlinghofen
Huckarde: Deusen | Huckarde (mit Wischlingen) | Jungferntal-Rahm (mit Jungferntal und Rahm) | Kirchlinde (mit Hangeney)
Innenstadt-Nord: Borsigplatz | Hafen | Nordmarkt
Innenstadt-Ost: Kaiserbrunnen (mit Körne) | Ruhrallee | Westfalendamm (mit Gartenstadt)
Innenstadt-West: City | Dorstfeld | Dorstfelder Brücke | Westfalenhalle (mit Kreuzviertel
Lütgendortmund: Bövinghausen | Kley | Lütgendortmund (mit Holte-Kreta und Somborn) | Marten | Oespel | Westrich (mit Dellwig)
Mengede: Bodelschwingh | Mengede (mit Brüninghausen) | Nette | Oestrich | Schwieringhausen (mit Ellinghausen und Groppenbruch) | Westerfilde
Scharnhorst: Alt-Scharnhorst | Derne | Hostedde (mit Grevel) | Kirchderne | Kurl-Husen (mit Fleier, Husen und Kurl) | Lanstrop | Scharnhorst-Ost

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