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Esel-Initiative

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Esel-Initiative, Gemeinnütziger Verein zur Förderung allein erziehender Frauen in entlegenen Weltregionen
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Rechtsform gemeinnütziger eingetragener Verein
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Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Sitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktionsraum Nepal, vormals Eritrea
Vorsitz Stefanie Christmann
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.esel-initiative.de

Die Esel-Initiative, Gemeinnütziger Verein zur Förderung allein erziehender Frauen in entlegenen Weltregionen war ein von 1995 bis 2022 bestehender gemeinnütziger eingetragener Verein mit Sitz in Bonn<ref>Der Verein. In: esel-initiative.de. Abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> zur Förderung allein erziehender Frauen in entlegenen Weltregionen. Sie finanzierte Hilfe zur Selbsthilfe in Eritrea und betrieb in Nepal Völkerverständigung im Norden. Kooperationspartner waren die Nationale Eritreische Frauenunion (NUEW - National Union of Eritrean Women) in Eritrea sowie ab 2007 Sahayog Himalaya-Nepal im Himalaja. Der Verein musste 2022 wegen Überalterung des Vorstandes und fehlender Nachfolgender abgewickelt werden.<ref>InfoBrief-EselInitiative_2022.pdf. (PDF; 213 kB) In: esel-initiative.de. Abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Aktivitäten

Die Esel-Initiative vergab die Tiere in Zusammenarbeit mit Sahayog in Nepal sowie vormals mit NUEW in Eritrea.

Die Gründung der Esel-Initiative geschah aus dem Bemühen, die physische Last zu verringern, die dadurch entsteht, dass Frauen im Rahmen ihrer Hausarbeit über viele Kilometer große Mengen Wasser tragen müssen. Die Frauen laufen dadurch Gefahr, ihre Becken- und Hüftmuskulatur zu überlasten.<ref></ref> Die NUEW verschenkte junge weibliche Esel an allein erziehende Frauen in ländlichen Regionen, um Mütter und Töchter vom Wasserschleppen zu entlasten und den Müttern die Möglichkeit zur Existenzgründung zu geben. Das ermöglichte den Töchtern den Schulbesuch. Mit ihren Eselinnen sollten die Frauen außerdem selbst Nachzucht ziehen können.<ref>Unser Projekt. In: esel-initiative.de. Abgerufen am 25. Juni 2022.</ref><ref>Zukunftschancen auf vier Beinen: Ausstellung Sefra stellt Esel-Initiative vor – Eröffnung am Samstag – Verein finanziert Tiere für Alleinerziehende in armen Weltregionen. In: main-echo.de. 11. Juni 2009, abgerufen am 25. Juni 2022.</ref>

Seit 2005 erhielten außerdem Hebammen in ländlichen Regionen männliche Esel als Reittiere, um Schwangere und Gebärende besser erreichen zu können.<ref>eu-umweltakademie.eu: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein Esel rettet aus der Armut – Das Projekt „Esel-Initiative“ (Memento vom 3. Februar 2011 im Internet Archive)</ref> Die Hebammen engagierten sich außerdem gegen die weibliche Genitalverstümmelung.

Im Nepal verschenkte Sahayog in erster Linie Esel für den Transport und Kühe zur Milchproduktion – ebenfalls an allein erziehende Mütter in abgelegenen ländlichen Regionen. Die Esel-Initiative förderte ausschließlich Mütter bzw. Großmütter, die ohne Mann für kleine oder „schulpflichtige“ Kinder/Enkel sorgen mussten und „absolut arm“ waren. Die Esel-Initiative und Sahayog legten Wert darauf, dass die geförderten Mütter ihre Kinder zur Schule schickten.<ref>Jahresbericht 2020. (PDF; 483 kB) In: esel-initiative.de. 2020, abgerufen am 25. Juni 2022.</ref> Die Tiere boten den Frauen in Nepal auf vielfältige Weise eine wirtschaftliche Grundlage: durch Verarbeitung und Verkauf der Milch und Milchprodukte, durch Verwendung des Dungs zum Gemüseanbau,<ref>Zukunftschancen auf vier Beinen.Ausstellungseröffnung im Sana Klinikum Offenbach am 15. März 2017. In: sana.de. 8. März 2017, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> als Transportmittel für den Wasser- und Holzhandel.<ref>Vier Beine – und bald ein Haus. In: Frankfurter Rundschau, fr.de. 1. Februar 2019, abgerufen am 25. Juni 2022.</ref>

Im Juni 2009 musste das Eritrea-Projekt wegen Schwierigkeiten vor Ort eingestellt werden. Die Aktivitäten des Vereins bezogen sich seitdem auf Nepal.

Der Verein hielt eine Foto-Wanderausstellung vor, die vom Sommer 2002 bis Ende 2008 in zahlreichen Orten in Deutschland gezeigt wurde, sowie erneut den Jahren 2015 und 2017.<ref>Auf Tour. In: esel-initiative.de. Abgerufen am 25. Juni 2022.</ref>

Finanzierung

Die Anschaffung der Tiere wurde durch Spenden finanziert. Ein Teil der Spenden kam durch das Engagement von Kindern und Jugendlichen an Schulen zusammen. Zusätzlich ging das Honorar für zwei von Christmann geschriebene Kinderbücher (Askalu will einen Esel, Askalu und ihr Esel Senait) an die Initiative.<ref>Jutta Heeß: Nominierte 2006: Stefanie Christmann – Ein Lasttier kann das Leben verändern. In: taz.de. 2006, abgerufen am 25. Juni 2022.</ref>

Die Organisation trug das Spendensiegel des DZI. Die 238 Mitglieder trugen sämtliche Kosten für Infomaterialien und Verwaltung.<ref>Esel-Initiative, Gemeinnütziger Verein zur Förderung allein erziehender Frauen in entlegenen Weltregionen. In: dzi.de. Abgerufen am 12. Dezember 2021.</ref>

Auszeichnung

Literatur

  • Stefanie Christmann: Esel als »Hebammentaxi« in Eritrea. In: Hebamme. Band 17, Nr. 4. Thieme, 2004, S. 254–255, doi:10.1055/s-2004-860892.

Weblinks

Einzelnachweise

<References />