Zum Inhalt springen

Willi Gruber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Juni 2025 um 21:30 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Commonscat mit Helferlein hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:WilliGruberR.jpg
Willi Gruber am 3. April 2010

Willi Gruber (* 6. September 1930 in Ossarn als Wilhelm Gruber;<ref name=empor>Siegfried Nasko, 1986: Empor aus dumpfen Träumen, Kapitel Biographischer Teil, Seiten 415–458</ref> † 7. September 2012 in St. Pölten<ref name=VerstorbenStP>Hauptstadtvater Willi Gruber verstorben, Pressemeldung der Stadt St. Pölten, 7. September 2012.</ref>) war ein österreichischer Politiker (SPÖ) und 30. Bürgermeister von St. Pölten.

Leben

Willi Gruber wurde als Wilhelm am 6. September 1930 in Ossarn bei Herzogenburg als Sohn eines Voitharbeiters geboren. Nach der Schulpflicht erlernte er in der Firma Voith an deren Standort in St. Pölten den Beruf des Drehers.<ref name=VerstorbenStP />

Nach dem Besuch der Sozialakademie der Arbeiterkammer wurde er 1960 Pensionsberater bei der Pensionsversicherungsanstalt. Er wurde 1958 als jüngster in den Gemeinderat gewählt, von 1970 bis 1985 war er Stadtrat für das Bauwesen in St. Pölten.<ref name=stpoelten78er>Die Stadt St. Pölten zum 78. Geburtstags Willi Grubers</ref> Anschließend folgte er Hans Schickelgruber als Bürgermeister nach. In seine Amtszeit fiel 1986 die Ernennung St. Pöltens zur Landeshauptstadt von Niederösterreich. Er war der längstdienende Bürgermeister St. Pöltens in der Nachkriegszeit, als er überraschend am 29. Juni 2004 als Bürgermeister und Stadtparteichef zurücktrat.

Bei den Gemeinderatswahlen am 23. November 1986 konnte die St. Pöltner SPÖ mit ihm als Spitzenkandidaten ihr bestes Wahlergebnis aller Zeiten erreichen.

Er war Bruder des 2011 verstorbenen Landtagsabgeordneten Karl Gruber, mit seiner Gattin Hermine Gruber hat er eine Tochter, die mit dem ehemaligen Vizebürgermeister Franz Gunacker verheiratet ist.

Vor der Gemeinderatswahl 1996 ließ er für den Vorzugsstimmenwahlkampf eine Namensänderung von seinem Geburtsnamen Wilhelm auf Willi durchführen.

Ehrungen

Datei:Straßenschild Willi Gruber-Straße.jpg
Straßenschild

Weblinks

Commons: Willi Gruber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Hans SchickelgruberBürgermeister von St. Pölten
1985–2004
Matthias Stadler

Vorlage:Hinweisbaustein