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Unterbalbach

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Unterbalbach
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1537)&title=Unterbalbach 49° 32′ N, 9° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1537) 49° 31′ 39″ N, 9° 44′ 50″ O
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Höhe: 199 m
Fläche: 5,17 km²
Einwohner: 1537 (2. Jan. 2025)<ref name="Einwo2024">Lauda-Königshofen in Zahlen. Abgerufen am 19. Juli 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 97922
Vorwahl: 09343
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Unterbalbach ist ein Stadtteil von Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis, dem nördlichsten Landkreis Baden-Württembergs.

Geographie

Datei:Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Generallandesarchiv Karlsruhe H-1 Nr. 1323 Bild 1 (4-469082-1) Gemarkungen Oberbalbach und Unterbalbach.jpg
Die Gemarkung von Unterbalbach, um 1895, daneben die Gemarkung von Oberbalbach

Der Ort liegt im Taubertal zwischen Edelfingen und Königshofen an der Romantischen Straße. Unterbalbach hat etwa 1500 Einwohner (Stand 2025) und eine Fläche von 5,17 km².<ref>Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 328–336.</ref>

Geschichte

Das Dorf gehörte zum Amt Lauda. Dieses hatte bis 1506 eine Reihe wechselnder Landesherrschaften und war dann Teil des Hochstifts Würzburg bis zu dessen Säkularisation 1803. Es kam zunächst an das Fürstentum Leiningen. Nach Auflösung des Fürstentums 1806 durch die Rheinbundakte wurde es dann dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.

Am 1. Januar 1975 vereinigte sich die Stadt Lauda mit der Stadt Königshofen und der Gemeinde Unterbalbach im Rahmen der Gebietsreform in Baden-Württemberg zur Stadt Lauda-Königshofen. Weitere ehemals selbstständige Gemeinden kamen hinzu.<ref></ref>

Von etwa 1345 bis zu ihrer Zerstörung 1523 stand in Unterbalbach eine Wasserburg, die Untere Burg Unterbalbach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke und Baudenkmale

Datei:Dorfkirche St. Markus (Unterbalbach).jpg
Dorfkirche St. Markus

Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählen der jüdische Friedhof Unterbalbach (seit 1590), einer der ältesten in Baden-Württemberg, und die römisch-katholische Pfarrkirche St. Markus von 1824.

Rad- und Wanderwege

Der rund 90 km lange Taubertalradweg, der sich von Wertheim am Main bis Rothenburg ob der Tauber erstreckt, führt durch den Ort.<ref>„Der Klassiker“ - Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref><ref>2. Tagesetappe - Weikersheim über Bad Mergentheim bis Tauberbischofsheim - Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref> Der Panoramaweg Taubertal führt ebenfalls durch den Ort.<ref>Panoramaweg Taubertal - Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref><ref>Panoramawanderweg Taubertal (Fernwanderweg) - wanderkompass.de. In: wanderkompass.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref>

Verkehr

Persönlichkeiten

Literatur

  • Otto Appel: Die politische Tätigkeit Ulrichs III. Herrn von Hanau 1346–1370. Ein Beitrag zur Geschichte der Herren und Grafen von Hanau = HGBll 5 (1922), S. 13.
  • Dommerich: Urkundliche Geschichte der allmählichen Vergrößerung der Grafschaft Hanau von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Aussterben des Hauses 1736. In: Mitteilungen des Hanauer Bezirksvereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1/2 (1860), S. 122.
  • Karl Schreck: Lauda – Schicksal einer ehemaligen fränkischen Oberamtsstadt. Lauda 1973.

Weblinks

Commons: Unterbalbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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