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Hilde Wagener

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Februar 2026 um 04:37 Uhr durch imported>Georg Hügler (auch Einzelnachweise sind Anmerkungen).
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Brunhilde Karoline Katharia „Hilde“ Wagener<ref group="A">Sowohl Filmportal als auch DNB schreiben Katharia, die IMDb Katherine.</ref> (* 26. September 1904 in Hannover; † 16. Dezember 1992 in Baden bei Wien) war eine deutsch-österreichische Theater- und Filmschauspielerin.

Leben

Brunhilde „Hilde“ Wagener besuchte eine Handelsschule und danach das Pensionat Töchterheim Gerda bei Berlin. Nach ihrer schauspielerischen Ausbildung bei Anna Uhlig in Berlin gab sie ihr Bühnendebüt am Deutschen Theater Hannover<ref group="A">An der Ecke Reuterstraße/Goethestraße 1878/79 von Ferdinand Wallbrecht als privat geführtes Stadttheater erbaut; nach einem die Zahl der Sitzplätze reduzierenden Umbau im Jahr 1900 Deutsches Theater; ab 1926 städtische Operettenbühne; ab Oktober 1933 als Wanderbühne konzipierte Niedersächsische Landesbühne e. V. – Klaus Mlynek (Hrsg.): Geschichte der Stadt Hannover. Band 2: Dieter Brosius: Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Schlüter, Hannover 1994, ISBN 3-87706-364-0, S. 388, 468 ff., 526.</ref>. Anschließend ging sie nach Wien und spielte dort an der Wiener Bühne und am Renaissancetheater.

Hilde Wagener gab 1923 in dem Spielfilm Die Gasse der Liebe und der Sünde ihr Filmdebüt. 1924 bis 1990 war sie Ensemblemitglied des Burgtheaters, später deren Ehrenmitglied. 1933 erhielt sie den Berufstitel Kammerschauspielerin.<ref name="Klee635">Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 635.</ref>

Nach dem Anschluss Österreichs, 1938, bewarb sie die bevorstehende Volksabstimmung mit den Worten: „Ich bin mir bewußt, daß wir dieses Wunder unserem Führer Adolf Hitler verdanken!“.<ref>Theater und Kunst. Alle sagen Ja! Wiener Künstler zum 10. April. In: Neues Wiener Journal, Nr. 15943/1938 (XLVI. Jahrgang), 7. April 1938, S. 13, oben links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwj</ref> Während der NS-Zeit unterlag sie, anders als bisweilen kolportiert, keinem Berufsverbot, sondern spielte während des Zweiten Weltkriegs weiterhin am Burgtheater.<ref name="Klee635"/> Daneben arbeitete sie von 1942 bis 1945 am Wiener Allgemeinen Krankenhaus als Krankenschwester.

Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sie sich vor allem am Theater, spielte aber auch in Spielfilmen mit wie Sissi. 1949 gründete Wagener zunächst eine Selbsthilfegruppe für in Not geratene Künstlerkollegen, 1955 dann den Verein Künstler helfen Künstlern.

Hilde Wagener war seit Oktober 1928<ref>(Bildunterschrift:) Hochzeit von Burgtheater-Lieblingen (…). In: Das interessante Blatt / Wiener Illustrierte, Nr. 41/1928 (XLVII. Jahrgang), 11. Oktober 1928, S. 17, Mitte rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dib</ref> mit dem Schauspieler Otto Tressler (1871–1965) verheiratet,<ref>Trennung des gemeinsamen Haushaltes des Künstlerpaares Treßler-Wagener. Wegen zu hoher Besteuerung als Doppelverdiener. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 24262/1932, 31. März 1932, S. 5, oben links (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfp</ref> ihr Stiefsohn Georg Tressler (1917–2007) wurde ein bekannter Regisseur.

Datei:Hilde Wagener Künstlerheim, Weilburgstraße 13A, Baden bei Wien (2).jpg
Hilde Wagener Künstlerheim, Baden bei Wien

Auszeichnungen

Filmografie

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

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Einzelnachweise

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