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Felix Frank

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Felix Frank (1932)

Felix Frank (* 31. Oktober 1876 in Wien; † 26. Februar 1957 in Kitzbühel) war ein österreichischer Politiker (Großdeutsche Volkspartei). Er war von 1920 bis 1924 österreichischer Vizekanzler und von 1925 bis 1932 österreichischer Gesandter in Berlin.

Leben

Felix Frank absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Dr. iur.). Er war als Staatsanwalt und als Generalanwalt in der Generalprokuratur in Wien tätig.<ref>Maximilian Müller-Jabusch: Handbuch des öffentlichen Lebens: Staat, Politik, Wirtschaft, Verkehr, Presse, Kirche, Verbände, Statistik. 6. Auflage, Leipzig, 1929, S. 896.</ref> Im Ersten Weltkrieg diente er als k.k. Ldstrm.-Oberleutnant-Auditor im K.u.k. Militärjustizwesen.<ref name=":0">Felix Frank: Militärische Laienrichter. in: Zeitschrift für Militärrecht 1917, 41–47.</ref>

In der Ersten Republik gehörte er 1918 zu den Gründern der Nationaldemokratischen Partei. Nach deren Aufgehen in der Großdeutschen Volkspartei war er seit August 1920 Mitglied der Reichsparteileitung dieser Partei. Von 1920 bis 1925 war er Abgeordneter von Wien-Innenstadt-West zum Nationalrat, von 1922 (Bundesregierung Seipel I) bis 1924 Vizekanzler. In den Jahren 1925 bis 1932 war er österreichischer Gesandter in Berlin.

Datei:Bundesarchiv Bild 102-07626, Berlin, Hochzeit des österreichischen Botschafters.jpg
Hochzeit des österreichischen Botschafters in Berlin mit Margarete Wit

Die Hochzeit des österreichischen Gesandten mit seiner zweiten Frau, der Wiener Pianistin Margaret(h)e Wit(t) (1883–1986) erfolgte im April 1929 in Berlin, Trauzeugen waren der deutsche Reichsaußenminister Gustav Stresemann und General Hans von Seeckt.<ref>Georg Pahl: Berlin, Hotel Adlon.- Hochzeit des österreichischen Botschafters Dr. Felix Frank mit Ma(r)garethe Witt, April 1929. Bundesarchiv - Bilddatenbank, Bild 102-07626A, abgerufen am 24. April 2025.</ref>

Frank wurde im November 1932 durch die Regierung Dollfuß abberufen.

Felix Frank und seine Frau lebten seit 1934 in Kitzbühel. Felix Franks Frau wurde noch im Februar 1945 als in einer Mischehe lebende Jüdin kurzzeitig von der Gestapo verhaftet.<ref>Sabine Pitscheider: Hakenkreuz am Hahnenkamm: Kitzbühel in der NS-Zeit. StudienVerlag, 2024, ISBN 978-3-7065-6419-9 (google.de [abgerufen am 24. April 2025]).</ref> Das Ehepaar Frank war nach dem Krieg Gastgeber Ernst von Dohnánys, das Klavierkonzert Nr. 2 h-Moll op. 42 entstand 1946/47 in der Villa der Franks und wurde von Dohnány Margarethe Frank gewidmet.<ref></ref>

Frank verfasste auch strafrechtliche Fachliteratur.<ref>Alfred Bloch/Felix Frank: Normen über die Internationalen Rechtsbeziehungen auf dem Gebiete des Zivil- und Strafrechtes und über den Rechtshilfeverkehr mit dem Auslande. Manz, Wien 1910.</ref><ref name=":0" />

Literatur

  • Fritz Wolfram: Dr. Felix Frank. Ein zu Unrecht vergessener freiheitlicher Politiker der Ersten Republik. In: Freie Argumente. Freiheitliche Zeitschrift für Politik Jg. 14, 1987, 1, ZDB-ID 620497-1, S. 49–58.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Richard Riedlösterreichischer Botschafter in Deutschland
1925–1932
Stephan Tauschitz

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Ignaz Seipel | Felix Frank

Rudolf Buchinger | Alfred Grünberger | Emil Kraft | Franz Odehnal | Richard Schmitz | Emil Schneider | August Ségur | Carl Vaugoin | Leopold Waber Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Ignaz Seipel | Felix Frank

Rudolf Buchinger | Alfred Grünberger | Viktor Kienböck | Richard Schmitz | Emil Schneider | Hans Schürff | Carl Vaugoin Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Ignaz Seipel | Felix Frank

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