Christian Solidarity International
| Christian Solidarity International (CSI) | |
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | CSILogo3000PixPosRGB.jpg | |
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| Gründung | 15. April 1977<ref>Gründung der CSI.</ref> |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Hansjürg Stückelberger |
| Sitz | Binz (Maur) |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Schwerpunkt | Menschenrechtsorganisation |
| Aktionsraum | weltweit |
| Vorsitz | John Eibner |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | csi-int.org |
Christian Solidarity International, abgekürzt CSI, ist eine internationale christliche Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt.
Organisation
Christian Solidarity International wurde 1977<ref name=":0">https://csi-schweiz.ch/ueber-uns/geschichte/.</ref> von dem Schweizer evangelisch-reformierten Pfarrer Hansjürg Stückelberger im Anschluss an Schweigemärsche für verfolgte Christen in der Sowjetunion gegründet. Heute befinden sich der Hauptsitz sowie die Schweizer Landesvertretung von CSI in Binz, Kanton Zürich, in der Schweiz. Weitere Landesvertretungen finden sich im französischsprachigen Teil der Schweiz sowie in Deutschland, Frankreich, Südkorea, Tschechien, Ungarn und in den USA.<ref name=":1"> Liste der CSI-Filialen.</ref> CSI-Österreich hat sich 2019 umbenannt und tritt seitdem unter dem Namen „Christen in Not“ auf.<ref name=":2">CSI-Österreich heißt jetzt „Christen in Not.“ Erzdiözese Wien, 17. April 2019.</ref> Am 27. Juli 2020 übernahm John Eibner die Präsidentschaft der Dachorganisation von Herbert Meier.<ref name=":3">John Eibner ist neuer internationaler Präsident.</ref> Seit Juli 2023 hat CSI erneut einen beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen.<ref>Peter Fuchs: CSI erhält beratenden Status bei den Vereinten Nationen. In: CSI - Christian Solidarity International. 26. Juli 2023, abgerufen am 19. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dadurch hat CSI regelmäßigen Zugang zu den Sitzungen des UN-Menschenrechtsrats in Genf sowie gelegentlich die Möglichkeit, dort zu sprechen. CSI unterstützt sowohl mit humanitärer Hilfe als auch durch Rechtsbeistand vor Ort. Darüber hinaus leistet CSI Advocacy-Arbeit.<ref>EWTN: Wie Christian Solidarity International weltweit gegen Christenverfolgung kämpft. Abgerufen am 11. April 2024.</ref>
Humanitäre Hilfe
- Hilfslieferungen<ref>Hilfslieferungen im Irak.</ref>, beispielsweise Lebensmittellieferungen nach Mossul im Irak<ref>Ohne Sicherheit keine Rückkehr, im "Kirchenbote von St. Gallen" vom 7. Juli 2007.</ref>
- Medizinische Hilfe<ref>Körperlich ein Leben lang gezeichnet</ref><ref>Medizinische Behandlung.</ref>
- Unterstützung von Schulen<ref>Bessere Schulen verändern Slum in Amauta </ref>. Beispielsweise beteiligte sich die CSI am Wiederaufbau einer christlichen Schule in Ägypten<ref>Wiederaufbau der Franziskanerinnenschule in Beni Suef.</ref>, die von Islamisten zerstört wurde. Andere Beispiele sind eine Schule der Jesiden<ref>'Eine Schule für ehemalige IS-Kindersklaven'.</ref> und eine Schule in Bangladesch<ref>'Eine christliche Schule für 100 Kinder'.</ref>. Die CSI finanziert Stipendien in Syrien<ref>Solidarität mit verfolgten Christen.</ref>.
- Juristische Unterstützung<ref>Advocacy.</ref>
- Publizieren über Unrecht<ref>Nigeria Report.</ref>
- Unterstützung der Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien.<ref>Erdbebenhilfe 2023, abgerufen am 8. Februar 2023.</ref>
Bergkarabach
CSI setzte sich bereits während dem Bergkarabach-Krieg 2020 für die Rechte der einheimischen armenischen Bevölkerung ein und befürchtete einen drohenden Völkermord an den Karabach-Armeniern.<ref>CSI Schweiz: Berg-Karabach: Hilfe für bedrohte Christen ist dringend nötig. In: CSI Schweiz. CSI Schweiz, 6. Oktober 2020, abgerufen am 26. April 2024 (deutsch).</ref> Als Aserbaidschan Bergkarabach über Monate isolierte, war CSI vor Ort und forderte ein Ende der Blockade des Latschin-Korridors sowie eine Luftbrücke nach Stepanakert, um die Bevölkerung mit den notwendigsten Gütern zu versorgen.<ref>Um das Schlimmste zu verhindern: CSI fordert eine Luftbrücke zwischen Eriwan und Stepanakert! 12. Januar 2023, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Joel Veldkamp: Joel Veldkamp: So wird Berg-Karabach belagert. Abgerufen am 26. April 2024.</ref> Im Zusammenhang mit der Blockade gab CSI eine Völkermordwarnung heraus.<ref>Der Preis des Schweigens: Christen in Berg-Karabach droht die Auslöschung. 2. Juni 2023, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem Aserbaidschan im September 2020 einen erneuten Krieg gegen Bergkarabach begonnen hatte, forderte CSI-Präsident John Eibner die USA, Russland, die EU, Israel und die Schweiz auf, Aserbaidschan in den Arm zu fallen.<ref>Protest nach Angriff Aserbaidschans auf Bergkarabach. 20. September 2023, abgerufen am 26. April 2024.</ref> Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf forderte CSI das Rückkehrrecht der nahezu vollständig vertriebenen armenischen Bevölkerung Bergkarabachs.<ref>Bergkarabach: CSI fordert Rückkehrrecht für vertriebene Armenier. Abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Tätigkeit für Syrien
CSI betreibt verschiedene Hilfsprojekte in Syrien, etwa verteilen von Lebensmitteln und Medikamenten, friedensfördernde Workshops oder psychologische Betreuung von Traumatisierten.<ref name=":0" /> Für John Eibner, den Präsidenten von CSI, „war [die humanitäre Situation] noch nie so alarmierend wie heute. Obwohl die Gewalt in Syrien in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist, gibt es dort heute mehr Menschen als je zuvor, die hungern und verarmt sind und denen es an lebenswichtigen Gütern fehlt.“<ref name=":1" /> Gerade in Folge des Erdbebens am 6. Februar 2023 haben sich die Folgen der Sanktionen laut Peter Fuchs, dem Geschäftsführer von CSI Deutschland, besonders stark gezeigt. So könnten beispielsweise Krankenhäuser ohne die Möglichkeit internationale Überweisungen zu tätigen keine medizinischen Geräte, Medikamente, Generatoren und Ersatzteile kaufen, wie die Tagesschau berichtete.<ref name=":2" /> CSI fordert daher ein Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Syrien.<ref name=":3" />
Sklavenfreikauf im Sudan
Das Engagement von CSI im Sudan begann 1992, als zwei der CSI-Aktivisten, John Eibner und Caroline Cox, auf Einladung der örtlichen Kirchen in den Südsudan reisten, um dort die Auswirkungen des Bürgerkriegs auf die christliche Bevölkerung zu beobachten. CSI begann, die Massaker und Sklavenjagden zu dokumentieren und bekannt zu machen, die von der arabisch geführten Zentralregierung in Khartum und ihren Stammesverbündeten gegen die weitgehend christlichen Völker des Südsudan verübt wurden. CSI war die erste Menschenrechtsorganisation vor Ort im Sudan.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für Aufmerksamkeit sorgten die Freikaufaktionen von Sklaven im Sudan, die während des Bürgerkrieges ab 1996 aus dem christlich und animistisch geprägten, schwarzafrikanischen Südsudan in den muslimisch-arabischen Nordsudan verschleppt wurden (siehe auch: Sklaverei im Sudan). Diese Freikaufaktionen wurden von Organisationen wie UNICEF und der innerhalb des hauptsächlich betroffenen Volkes der Dinka gegründeten Hilfsorganisation Dinka-Komitee als moralisch fragwürdig und kontraproduktiv kritisiert, da sie finanzielle Anreize für weitere Sklavenjagden schaffen könnten.<ref>Hans Hielscher, Gert Holle: Sklavenhandel am Gazellenfluss? Spiegel online, 24. Juli 2000.</ref> CSI meint demgegenüber, dass die Sklaverei im Sudan vor allem eine Folge des Krieges und zum Teil gezielt eingesetzte „Kriegswaffe“ und weniger auf wirtschaftliche Motive zurückzuführen sei.<ref>Auf Befreiungsmission.</ref> Obwohl sich andere Landesorganisationen zwischenzeitlich von den Freikaufaktionen distanzieren, werden sie von der Schweizer CSI auch nach Ende des Bürgerkrieges fortgesetzt. Die Organisation will nach eigenen Angaben zwischen 1995 und 2012 mehr als 100.000 Sklaven befreit haben.<ref>Schweizer NGO befreit Menschen aus Sklaverei. In: 20 Minuten. 14. November 2012, abgerufen am 10. April 2018.</ref>
Verhältnis zum Islam und Kritik an CSI
Gegenüber dem Islam nimmt CSI eine sehr kritische Haltung ein. So betont die Organisation, dass es sich bei den Opfern im Sudan stets um Christen und Animisten und bei den Tätern um Moslems handele (siehe Christenverfolgung), und sieht Europa von einer "Islamisierung" bedroht. Aus diesem Grund lehnt sie etwa einen EU-Beitritt der Türkei klar ab. CSI bezeichnet sich selbst als konfessionell neutral und leistet nach Eigenangaben auch Hilfe an Muslime, die aus Darfur nach Südsudan geflohen sind. CSI unterstützt auch Menschen, die aufgrund sogenannter Blasphemiegesetze angeklagt werden. In dem Zusammenhang hilft CSI nicht nur Christen, sondern auch Muslimen. Jüngstes Beispiel ist der junge Pakistaner Haider Ali, dem vorgeworfen wurde, eine Seite aus dem Koran herausgerissen zu haben. Mit Hilfe von CSI konnte seine Entlassung aus der Haft erreicht werden.<ref>Menschenrechtsorganisation CSI rettet muslimischen Jugendlichen – Pakistans Blasphemiegesetze als tödliche Gefahr. 4. Dezember 2023, abgerufen am 3. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> CSI-Gründer Stückelberger stellte unter anderem fest: „Ein Muslim, der den Koran ernst nimmt, kann keine demokratisch-freiheitliche Gesellschaftsordnung gutheissen.“<ref>Hansjürg Stückelberger: Kreuz und Kopftuch. (PDF) CSI, 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2012; abgerufen am 31. Januar 2015.</ref> Er sah sich mehrfach dem Vorwurf der Religionshetze und der Nähe zu fundamentalistischen Islamgegnern ausgesetzt.<ref>Bettina Mutter: Was ein Christen-Hilfswerk mit Islamgegnern verbindet. In: Tages-Anzeiger. 28. Januar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Januar 2008; abgerufen am 10. April 2018.</ref>
2006 verschickte CSI an zahlreiche katholische und evangelische Pfarrämter und weitere kirchliche Stellen in Deutschland das Buch Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt von Mark A. Gabriel. Die Erzdiözese München und Freising weist darauf hin, dass in dem Buch grundlegende Aussagen über den Islam als Weltreligion „zumindest missverständlich und irreführend“ seien. Das Buch zementiere Feindbilder, „schürt Ängste und setzt Konfrontation an die Stelle eines dringend notwendigen kritischen Dialogs“, schreibt die Diözese. Zudem stelle das Buch „den Islam“ insgesamt unter eine Art „Generalverdacht“ und werde deshalb „der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der verschiedenen Richtungen und Strömungen innerhalb des Islam nicht gerecht.“<ref>Alfred Singer, Axel Seegers: Christian Solidarity International (CSI) (Mark A. Gabriel – Islam und Terrorismus). Fachbereich Weltanschauungsfragen Erzdiözese München und Freising. Abgerufen am 10. September 2019.</ref>
Weblinks
- Christian Solidarity International (Landesvertretung deutschsprachige Schweiz)
- Christian Solidarity International (Landesvertretung Deutschland)
- Christian Solidarity International (Landesvertretung Frankreich)
- Christian Solidarity International (Landesvertretung französischsprachige Schweiz)
- Christian Solidarity International (Landesvertretung Ungarn)
- Christian Solidarity International (Landesvertretung USA)
Einzelnachweise
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