Der Blaue Engel (Filmpreis)
Der Blaue Engel ist ein Preis bei den Internationalen Filmfestspielen (Berlinale) in Berlin, mit dem der beste europäischen Film im Wettbewerbsprogramm ausgezeichnet wurde. Der bis 2005 vergebene Preis wurde von der Urheberrechtsorganisation AGICOA (Association de Gestion Internationale Collective des Oeuvres Audiovisuelles) gestiftet und daher auch als AGICOA-Preis bezeichnet.<ref name=":0">Int. Filmfestspiele Berlin: Wettbewerbsbeitrag „Paradise Now“ gewinnt drei Auszeichnungen. In: Film und Medien Stiftung NRW. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref> Die Bezeichnung „Der Blaue Engel“ war irreführend, da „Lola“, die Statue des Deutschen Filmpreis auf dem Film Der blaue Engel basiert und auch öfter so bezeichnet wird.
Mit einem Preisgeld von 25.000 Euro handelte es sich um den höchstdotierten Preis des Wettbewerbs.<ref name=":0" />
Er wurde 2006 abgelöst durch einen „Preis für das beste Erstlingswerk“. Dieser wird gestiftet von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF), einer Muttergesellschaft der AGICOA Urheberrechtsschutz GmbH. Diese Auszeichnung, die ebenfalls mit 25.000 Euro dotiert ist, wird von einer internationalen Jury aus drei Mitgliedern vergeben.<ref>ARCult Media GmbH: Kulturpreise.de : Blauer Engel - Preis für das beste Erstlingswerk - Best First Feature Award. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
Preisträger
- 1996: Schön ist die Jugendzeit (Lust och fägring stor) – Regie: Bo Widerberg<ref>Lust och fägring stor - Awards. In: Internet Movie Database. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 1999: Reise zur Sonne – Regie: Yeşim Ustaoğlu<ref>Reise zur Sonne. In: Film des Monats. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 2000: Die Stille nach dem Schuss – Regie: Volker Schlöndorff<ref>Die Stille nach dem Schuss. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 2001: Intimacy – Regie: Patrice Chéreau<ref>Berlin International Film Festival (2001). In: Internet Movie Database. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 2002: Små ulykker / Kleine Missgeschicke – Regie: Annette K. Olesen<ref>Kleine Missgeschicke (Sm ulykker) - 2001. In: Spielfilm.de. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 2003: Good Bye, Lenin! – Regie: Wolfgang Becker<ref>Der Fischer Weltalmanach. Fischer Taschenbuch, 2003, ISBN 3-596-72003-6, S. 1317 (google.com [abgerufen am 27. Januar 2023]).</ref>
- 2004: Om jag vänder mig om / Morgengrauen – Regie: Björn Runge<ref>Berlinale 2004: Alle Preisträger im Überblick. In: Der Spiegel. 16. Februar 2004, abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
- 2005: Paradise Now – Regie: Hany Abu-Assad<ref>Weitere Preise Berlinale. In: Filmdienst. Abgerufen am 27. Januar 2023.</ref>
Einzelnachweise
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