Zum Inhalt springen

Konrad Meister

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Januar 2026 um 09:40 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie, Kleinigkeiten.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Konrad Meister (* 30. Juli 1930 in Heidelberg; † 27. Juni 2002 in Hannover<ref name=":0" />) war ein deutscher Pianist und Professor für Klavierspiel.

Leben und Wirken

Meister war der Sohn des Schriftstellers und Verlegers Hermann Meister (1890–1956) und der Pianistin Adelheid Meister (1897–1996).<ref name=":0">Tabellarische Biografie – FamilienstammbaumCornelius Meister. In: Website von Cornelius Meister. Abgerufen am 30. August 2020.</ref> Er schloss das humanistische Gymnasium in Heidelberg 1949 mit dem Abitur ab<ref name=":2">Walter Habel: Wer ist wer?: Das Deutsche Who’s Who. Schmidt-Römhild, 2004 (google.de [abgerufen am 31. August 2020]).</ref> und absolvierte 1951 die buchhändlerische Gehilfenprüfung. 1956 übernahm er vorübergehend das Verlags- und Druckereiunternehmen seines Vaters. Zugleich war er ab 1945 Jungstudent für Klavier an der ehemaligen Musikhochschule Heidelberg,<ref name=":1">Konrad Meister. In: Schott Music. Abgerufen am 31. August 2020.</ref> die später mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fusioniert wurde. Anschließend studierte er von 1953 bis 1956 an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold.<ref name=":1" /> 1956 legte er bei Conrad Hansen die künstlerische Reifeprüfung ab. Er konzertierte als Pianist in zahlreichen Ländern Europas;<ref name=":1" /> im Jahr 1973 hatte er bereits 500 Konzerte gegeben.

Neben seiner Konzerttätigkeit wurde er ab 1975 Lehrer für Klavier und Klaviermethodik<ref name=":1" /> und stellvertretender Direktor der Musikhochschule Heidelberg. Weitere Lehrtätigkeiten führten ihn an das Konservatorium Nürnberg und das Konservatorium Bremen.<ref name=":1" /> Hauptamtlich war er von 1975 bis 1995 als Pianist, Pädagoge und Methodikforscher in Hannover tätig, 1977 wurde er an der Musikhochschule Hannover zum Professor ernannt.<ref name=":1" /> Meister studierte als einer der ersten Forscher auf der Grundlage von Videoaufnahmen äußerlich erkennbare Bewegungsabläufe berühmter Pianisten.

Privates

Meister war in erster Ehe seit 1957 mit der Komponistin und Pianistin Siegrid Ernst<ref>Lena Haselmann: Siegrid Ernst, Biografie. In: MUGI, Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Abgerufen am 31. August 2020.</ref> und seit 1979 in zweiter Ehe mit der Klavierpädagogin Anne Hammann-Meister<ref name=":2" /> verheiratet. Er hatte vier Kinder: aus erster Ehe Beate Cornelia Meister († 1984) und Rudolf Meister; aus zweiter Ehe Cornelius Meister und Gabriele Meister (Journalistin).<ref name=":0" />

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein