Zum Inhalt springen

Hartola

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Januar 2023 um 01:54 Uhr durch imported>Trustable (Linktext an Linkziel angepasst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Hartolan kunta
Wappen Karte
Wappen von Hartola Lage von Hartola in Finnland
Basisdaten
Staat: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Landschaft: Päijät-Häme
Verwaltungsgemeinschaft: Lahti
Geographische Lage 61° 35′ N, 26° 1′ OKoordinaten: 61° 35′ N, 26° 1′ O
 {{#coordinates:61,578405|26,014207|primary
dim= globe= name= region=FI-16 type=city
  }}
Fläche: 675,43 km²<ref>Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010. (PDF; 194 kB) </ref>
davon Landfläche: 543,45 km²
davon Binnengewässerfläche: 131,98 km²
Einwohner: 2.482 (31. Dez. 2024)<ref>Statistisches Amt Finnland: 11ra -- Key figures on population by region </ref>
Bevölkerungsdichte: 4,6 Ew./km²
Gemeindenummer: 081
Sprache(n): Finnisch
Website: hartola.fi
Granitkirche von Hartola
Granitkirche von Hartola
Granitkirche von Hartola

Hartola (schwedisch: Gustav Adolfs) ist eine Gemeinde in Südfinnland. Sie liegt rund 80 km nordöstlich der Stadt Lahti inmitten der finnischen Seenplatte.

Geschichte

Hartola wurde 1398 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis zur kommunalen Selbständigkeit 1784 zum Kirchspiel Sysmä. Die neu geschaffene Gemeinde wurde durch einen königlichen Erlass Gustav III. nach dem schwedischen Thronfolger Gustav Adolf benannt. Der Namenspate soll die Gemeinde nach seiner Thronbesteigung Anfang des 19. Jahrhunderts besucht haben. Seit 1987 nennt sich Hartola offiziell, wenn auch eher scherzhaft, „Königreich“ (finnisch kuningaskunta). Vom Reichtum der adligen Grundbesitzer – insbesondere der Familie Tanderfelt – zeugen noch heute mehrere prächtige Gutshöfe, vor allem das zu einem Museum umgewandelte Anwesen Koskipää.

Hauptwirtschaftszweig ist heute die holzverarbeitende Industrie, die vor allem Hausbauteile fertigt, wichtige Arbeitgeber sind weiterhin die Gemeinde selbst sowie der Handel.

Wappen

Beschreibung des Wappens: „Im roten Schild zwei kreuzweise gestellte goldenen Fackeln mit silberner Flamme über denen eine Rangkrone mit Kleeblattzinken in Gold schwebt“.

Sehenswürdigkeiten

Die Granitkirche von Hartola wurde 1911–1913 von Josef Stenbäck im Stil der finnischen Nationalromantik erbaut; der Bau zeigt deutlich den Einfluss des Jugendstils, wird aber von neugotischen Formen dominiert. Die bemalten Kirchenfenster wurden vom deutschen Künstler Heinrich Schiffers gestaltet.

Weblinks

Commons: Hartola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende