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Edwina Chamier

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Edwina Chamier, geboren als Edwina Ratcliffe Lordly (* 27. März 1890 in Chester, Nova Scotia; † 31. Mai 1981 in Sway, Hampshire, England) war eine kanadische Skirennläuferin. Bis zu den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City hielt sie den Rekord als älteste Athletin, die jemals an Olympischen Winterspielen teilgenommen hatte.

Sportkarriere

Edwina Chamier gehörte 1936 bei den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen dem vierköpfigen alpinen Frauenteam Kanadas an.<ref>Edwina Chamier. In: Team Canada. 18. September 2011, abgerufen am 25. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der erstmals ausgetragenen Alpinen Kombination fuhr sie im Abfahrtslauf auf den 26. Platz. Im tags darauf ausgetragenen Slalom schied sie allerdings im zweiten Durchgang aus und blieb deshalb ohne Platzierung.<ref name=":0">Olympedia – Edwina Chamier. Abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref><ref>Results Combined, Women. Olympedia, abgerufen am 6. März 2026.</ref>

Am Tag des Slalomwettbewerbes war Chamier 45 Jahre und 318 Tage alt. Damit war sie mit Abstand die älteste Teilnehmerin der Olympischen Winterspiele. Diesen Altersrekord hielt sie bis 2002, als die Rennrodlerin Anne Abernathy im Alter von 48 Jahren ihre fünften Winterspiele bestritt.<ref>TNT Sports is not available in your region. Abgerufen am 25. Dezember 2025.</ref>

Privates

Chamier wurde als Tochter von Evelina Harriet Lordly und deren Ehemann Edwin D. Lordly, einem Kaufmann, Unternehmer und Verwaltungsbeamten von Chester (Nova Scotia), geboren.<ref name=":1" /> Sie meldete sich während des Ersten Weltkriegs als Krankenschwester auf dem französischen Kriegsschauplatz.<ref name=":1">Lieutenant Edwina Ratcliff Lordly. In: Canadian Great War Project. Abgerufen am 25. November 2025.</ref> Im Februar 1918 heiratete sie den britischen Royal-Air-Force-Offizier John Adrian Chamier.<ref name=":1" /> Gemeinsam hatte das Paar zwei Söhne. Der jüngere gehörte ebenfalls der Royal Air Force an und kam 1940 in Südrhodesien ums Leben. Nachdem er 1944 zum Ritter geschlagen wurde, durfte sie sich Lady Chamier nennen.<ref name=":0" /> Nach den Olympischen Spielen 1936 arbeitete sie während des Zweiten Weltkriegs sowohl als Krankenschwester als auch als Spionin.<ref name=":0" />

Der ältere Sohn John Edwin Chamier war in den 1950er-Jahren ein erfolgreicher Segelsportler und war später als Journalist und Autor tätig.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />