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Julian Wagstaff

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Julian Wagstaff

Julian Wagstaff (* 13. Juli 1970 in Edinburgh, Schottland) ist ein schottischer Komponist von klassischer Musik, Musiktheater und Opern.

Biografie

Geboren in Edinburgh, Schottland, absolvierte Wagstaff zunächst ein Studium der Germanistik, sowie der Politikwissenschaften und promovierte schließlich im Jahre 1993 an der Universität Reading, Großbritannien. Wagstaff arbeitete als Übersetzer und Dolmetscher in deutscher Sprache, bevor er sich Ende der 1990er Jahre professionell zur Musik wandte.

Der Komponist Wagstaff studierte 2001 an der Universität Edinburgh unter Professor Nigel Osborne musikalische Komposition, schloss dieses 2002 mit dem Master’s Degree der Musik ab und promovierte letztlich im Jahr 2008.

Wagstaff lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt Edinburgh. Seine Werke werden sowohl in Großbritannien und Europa, als aber auch darüber hinaus aufgeführt.

Werk

Wagstaffs Interessen für Sprachen und politische Geschichte spiegeln sich in seinen musikalischen Werken und Theater-Libretti wider. Im Jahr 2001 wurde er mit dem Musical John Paul Jones öffentlich bekannt. Das Musical handelt vom Leben des schottisch-stämmigen Seefahrers John Paul Jones als Helden der amerikanischen Revolution.<ref>The Scotsman, 11. Juli 2001</ref> Das Musical wurde 2001 in Edinburgh, Schottland, uraufgeführt und verzeichnete sofort einen Publikumserfolg. Wagstaffs vorherrschender eklectische Kompositionsstil (der manchmal verschiedene recht unterschiedliche Varianten im selben Werk zugleich beinhaltet) begann sich zu entwickeln.<ref>The Scotsman S2, 7. Juli 2001</ref> John Paul Jones wurde im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem Scottish Chamber Orchestra erneut zur Aufführung gebracht, diesmal jedoch als Orchesterfassung.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The List, 16. September 2010.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Wagstaffs vordergründiges Interesse an deutscher Geschichte<ref>The Stage (Festival Supplement), August 2007</ref> findet sich im Werk Treptow, 2005, für Streichorchester, Wagstaffs bis dahin meist aufgeführtes Werk. Inspiriert wurde dieses Werk durch das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, Berlin, und es wurde zudem im Jahr 2005 mit dem Emre Araci Preis ausgezeichnet.

August 2007 präsentierte Julian Wagstaff anlässlich des Edinburgh Fringe Festivals seine Kammeroper The Turing Test.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Guardian, 16. August 2007. Abgerufen am 7. Mai 2010 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Das Werk bezieht seinen Titel vom sogenannten Turing-Test, der 1950 vom englischen Mathematiker Alan Turing vorgeschlagen wurde, um festzustellen, „ob eine Maschine ein dem Menschen gleichwertiges Denkvermögen hat“.<ref>The Daily Telegraph (Review of the Year), 15. Dezember 2007</ref> Eine Aufnahme seines Klavierquintetts erfolgte im selben Jahr, erschienen im Album Frontiers and Bridges mit dem Edinburgh Quartett, eingespielt durch Calum Malcolm.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Scotsman, 9. November 2007.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2011 wurde Wagstaff von der Royal Society of Chemistry damit beauftragt, ein neues Werk anlässlich des Internationalen Jahres der Chemie zu komponieren.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Edinburgh Evening News, 8. Dezember 2011. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Das Trio für Klarinette, Cello und Klavier trägt den Titel A Persistent Illusion (Eine hartnäckige Illusion) und wurde am 12. Dezember 2011 vom Hebrides Ensemble zur Uraufführung gebracht.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Scotsman, 27. August 2014. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Herald Scotland, 15. Dezember 2011. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Aktuelles

2013 erhielt der Komponist von der Universität von Edinburgh den Auftrag, eine Kurzoper zu komponieren und auch zu produzieren, um damit den dreihundertsten Jahrestags des Bestehens der „School of Chemistry“ zu ehren.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Scotsman, 24. September 2013. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Das entstandene Werk trägt den Titel Breathe Freely (Frei Atmen), die Handlung spielt im Zweiten Weltkrieg. Das Werk feierte am 24. Oktober 2013 in den Assembly Rooms in Edinburgh seine Premiere, in Zusammenarbeit mit der Scottish Opera.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The List, 21. Oktober 2013. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Journal, 16. Oktober 2013. Abgerufen am 29. Januar 2026 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die CD-Aufnahme erschien im Oktober 2015 bei Linn Records.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.classicalmusicmagazine.orgClassical Music (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2026. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Philip Ball: Weapons of mass discussion. In: Chemistry World. 30. November 2015, abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke

  • John Paul Jones (Musical für neun Stimmen, Begleitung und Theaterorchester – 2001)
  • Klavierquintett (für Streichquartett und Klavier – 2002)
  • Sinfonische Ouvertüre aus John Paul Jones (für Sinfonieorchester – 2004)
  • Sonate für Altsaxofon und Klavier (2004)
  • Treptow (für Streichorchester – 2005)
  • Treptow (für Streichquartett – 2005)
  • Sinfonie für Kammerorchester (2005)
  • The Turing Test (Kammeroper für sechs Stimmen und 12 Instrumente – 2007)
  • A Persistent Illusion (Eine hartnäckige Illusion) (für Klarinette, Cello und Klavier – 2011)
  • Breathe Freely (Frei Atmen) (Kammeroper für drei Stimmen und drei Instrumente – 2013)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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