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Dietmar Dath

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Dietmar Dath (* 3. April 1970 in Rheinfelden) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Übersetzer.

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Dietmar Dath 2026
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Alfred-Kerr-Preis 2026 für Dietmar Dath

Leben

Dath wuchs im südbadischen Schopfheim auf, besuchte dort das Theodor-Heuss-Gymnasium und machte sein Abitur auf dem Freiburger Rotteck-Gymnasium. Nach dem Zivildienst begann er ein Studium der Fächer Physik und Literaturwissenschaft<ref>sciencegarden.de</ref> in Freiburg im Breisgau. Seit 1990 veröffentlicht er in in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften literarische und journalistische Beiträge zu gesellschaftlichen und popkulturellen Themen, auch unter Pseudonymen wie „David Dalek“, „Dagmar Dath“ oder „Dieter Draht“. Zudem übersetzte er Werke von Joe R. Lansdale, Kodwo Eshun und Buddy Giovinazzo aus dem Englischen. Als Journalist war Dath von 1998 bis 2000 Chefredakteur der Zeitschrift Spex, von 2001 bis 2007 war er Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er seit September 2011 wieder als Redakteur im Bereich Film<ref>Beispielsweise: Dietmar Dath: Geschenkte Artikel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Feuilleton Spezial vom 9. Oktober 2011, S. 53.</ref> tätig ist. Der Autor lebt in Freiburg.

Literarisches Werk

Daths erste Bücher erschienen Mitte der 1990er Jahre in Independent-Verlagen. Seit 2005 erscheinen einige seiner Bücher auch im Suhrkamp Verlag. 2008 kam sein Roman Die Abschaffung der Arten auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis. In seinen Romanen verarbeitet Dath oft autobiografische Inhalte, so heißen seine Protagonisten beispielsweise wie der Autor alliterierend „David Dalek“ oder „Martin Mahr“, stammen aus badischen Kleinstädten und arbeiten in Zeitungs- oder Zeitschriftenredaktionen. 2009 stellte die Internetseite litradio.net eine 35-teilige Komplettlesung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Komplettlesung des Romans Für immer in Honig (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Juli 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/litradio.net</ref> des fast 1000-seitigen Romans Für immer in Honig ins Internet, die der Autor und Andreas Platthaus im Frankfurter Literaturhaus gegeben hatten. Daths Werke wurden unter anderem ins Griechische und Englische übersetzt. Sein Roman Gentzen oder: Betrunken aufräumen erschien 2021 beim Verlag Matthes & Seitz Berlin und wurde im Herbst 2021 für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert.<ref>[1]</ref> Beim Preis der Leipziger Buchmesse 2022 stand er auf der Shortlist,<ref>Dietmar Dath Nominierung Buchmesse Leipzig. Abgerufen am 15. März 2022.</ref> die Jury bezeichnete das Buch als „großes Panorama unserer Gegenwart zwischen Autofiktion und Science Fiction“, einen Roman, den es so noch nie gegeben habe<ref>Jurybegründung während der Preisverleihung in Leipzig. Abgerufen am 23. März 2022.</ref>. Im Deutschlandfunk beschrieb Tobias Lehmkuhl Dath als so „tollkühn wie kaum ein anderer Schriftsteller deutscher Zunge“. Die Handlung seines 966 Seiten umfassenden Romans Skyrmionen oder: A Fucking Army (2025) sei „so spannend wie wendungsreich, vielstimmig erzählt, mit vielen Tempowechseln und vor allem mit viel Witz“.<ref>Besprechung von „Skyrmionen“ im Deutschlandfunk vom 01. Mai 2025. Abgerufen am 30. Mai 2025.</ref>

Gesellschaftspolitische Einordnung

Datei:DietmarDathfrankfurterBuchmesse2017.jpg
Dietmar Dath auf der Frankfurter Buchmesse 2017. „Der Schnitt durch die Sonne“

Dath vertritt eine kommunistisch-marxistische Haltung.<ref>In Lenins Schriften ist viel Nützliches. In: Die Welt. 28. August 2008.</ref> Er trat beispielsweise 2008 in Alexander Kluges Nachrichten aus der ideologischen Antike, einer filmischen Auseinandersetzung mit Karl MarxKapital, als Gesprächspartner und Experte auf.<ref>faz.net FAZ: Alexander Kluge verfilmt „Das Kapital“</ref> Im Januar 2009 diskutierte er mit Philipp Oehmke im Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die „Zukunft des Marxismus“<ref name="Spiegel-Oehmke">Philipp Oehmke: Schreiben, wie die Welt sein sollte. In: Der Spiegel. Nr. 5, 2009 (online).</ref> und antwortete auf die Frage, ob er für die „Beseitigung des kapitalistischen Systems“ sei, mit: „Absolut.“<ref name="Spiegel-Oehmke" /> Danach erhofft sich Dath „ein System der gemeinschaftlichen, arbeitsteiligen, demokratischen Produktion auf dem Stand der höchstentwickelten Technik“.<ref name="Spiegel-Oehmke" /> Er aktualisiert leninistische Theorien, beispielsweise in Für immer in Honig, wo er explizit Bezug auf Lenins Was tun? nimmt. Nach Erscheinen des Essays Maschinenwinter bezeichnete Mathias Bröckers den Autor spöttisch als „Lenin 2.0“.<ref name="P">perlentaucher.de</ref> In Der Implex, das Dath zusammen mit Barbara Kirchner verfasste, vertritt Dath die These, dass sozialer Fortschritt von der Beseitigung von Herrschaft abhänge: Die Literaturkritik nahm das Werk ungnädig auf, so störte sich Alexander Cammann in der Zeit beispielsweise an einer „naseweisen Checkerpose“ und „kalaschnikowhafte[r] Selbstermächtigungsprosa“.<ref>Perlentaucher zu Dietmar Dath, Barbara Kirchner: Der Implex. Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee.</ref> Im Januar 2019 nahm er mit dem Beitrag Sozialismus hat keine Prophezeiung nötig, er wird gemacht als einer der Referenten an der von der linken Tageszeitung junge Welt getragenen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin teil. Am 3. Mai 2019 rief Dath in der FAZ dazu auf, die DKP bei der Europawahl 2019 zu wählen.<ref>Linksherum im Kreis FAZ (abgerufen am 3. Mai 2019)</ref> Mehrfach übte Dath Kritik an Social-Media-Plattformen, er selbst ist auf keiner der großen Plattformen präsent. 2022 schrieb er etwa, Twitter sei ein „(...) Laden, der zu nichts anderem da ist als zur suchterzeugenden Fabrikation, Vervielfältigung und Weiterverarbeitung finster-klebriger Erregungsschmiere (...) der früher oder später jede Information, jeden Gedanken und jeden geraden Satz unter sich begräbt.“<ref>Tweet und Teer, faz.net, 3. November 2022, abgerufen am 5. November 2022.</ref>

Poetik

Auch Daths Dichtungsverständnis ist gesellschaftspolitisch geprägt: Auf die Frage nach seiner Poetik antwortete der Autor, er schreibe Texte, „die nicht davon handeln, wie es ist, sondern davon, wie es sein sollte, wie es hoffentlich nicht sein wird oder wie es ganz neutral sein könnte. Und das sind nun mal spekulative oder phantastische Texte.“<ref name="Spiegel-Oehmke" /> Den Roman selbst bezeichnet Dath als „Allesfresserform“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schwerpunkt: Schreiben jetzt. Die Stunde der kleinen Nager. (Memento vom 19. März 2008 im Internet Archive) Literaturen-Gespräch mit Ulrike Draesner, Dietmar Dath und John von Düffel; Literaturen, Ausgabe 01/02.08.</ref> Im Januar 2020 hielt Dath die Lichtenberg-Poetikvorlesung an der Georg-August-Universität Göttingen.<ref>Lichtenberg-Poetikvorlesung 2020: Dietmar Dath</ref>

Rezeption

Literaturkritiker nannten Dath einen „hyperproduktiven Autor“,<ref name="Welt-Lindemann" /> einen „Gedanken- und Textgenerator“,<ref>perlentaucher.de</ref> der die „Möglichkeiten des Sprechens“ erforsche<ref name="Welt-Lindemann">Thomas Lindemann: Die völlig verrückten Welten des Dietmar Dath. In: Welt Online. 6. Oktober 2007 (abgerufen am 20. November 2009)</ref> und dem „Denkgrenzen nichts gelten“.<ref name="Welt-Lindemann" /> Daths Romane handelten von „Darwin, Marx, Fantasy, Heavy Metal, Zombies und Gentechnik“.<ref name="Spiegel-Oehmke" /> In Simon Urbans Alternative-History-Roman Plan D ist die Figur des Kulturministers der nach 1990 weiterexistierenden DDR nach Dath benannt.

2020 wurde er mit dem Siegfried-Kracauer-Preis für die beste Filmkritik 2020 ausgezeichnet. Geehrt wurde seine Filmkritik zu Terminator: Dark Fate, die „sprachliche und sinnliche Qualität des Textes“.<ref>Ulrich Kriest: Was ist Filmkritik? Ein Gespräch mit Dietmar Dath, dem Siegfried-Kracauer-Preisträger für die beste Filmkritik 2020, über seine Beschäftigung mit dem Kino. In: filmdienst.de. 17. Dezember 2020, abgerufen am 18. Dezember 2020.</ref>

2026 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, der ihm im Rahmen der Leipziger Buchmesse verliehen wurde.<ref>Redaktion Börsenblatt: Dietmar Dath erhält Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2026. In: boersenblatt.net. 24. Februar 2026, abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Werke (Auswahl)

Ein Überblick über das facettenreiche Schaffen Daths findet sich der Werksbibliografie – Auswahl, S. 279–342, in: Christian Hippe und Philipp Theisohn (Hg.): In Verben denken. Dietmar Dath Arbeitsbuch, Verbrecher Verlag, Berlin 2023.

Romane, Erzählungen

  • Cordula killt Dich! oder Wir sind doch nicht Nemesis von jedem Pfeifenheini. Roman der Auferstehung. Verbrecher Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-9804471-0-3. Neuausgabe mit dem ergänzenden Text Die Staatsanwältin hat das Wort. Verbrecher Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-95732-491-7.
  • Die Ehre des Rudels. Horrornovelle. Maas, Berlin 1996, ISBN 3-929010-34-8.
  • Charonia Tritonis. Ein Konzert, Dumme bitte wegbleiben. Erzählung. SuKuLTuR Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-937737-03-0 (= „Schöner Lesen“ Nr. 3)
  • Der Minkowski-Baumfrosch. Fortsetzungsroman in 12 Kapiteln. De-Bug, Berlin 2000.<ref>de-bug.de</ref>
  • Skye Boat Song. Roman. Verbrecher Verlag, Berlin 2000.
  • Am blinden Ufer. Eine Geschichte vom Strand und aus den Schnitten. Roman. Verbrecher Verlag, Berlin 2000.
  • Phonon oder Staat ohne Namen. Roman. Edition Pfadintegral im Verbrecher Verlag, Berlin 2001.
  • mit Barbara Kirchner: Schwester Mitternacht. Roman. Verbrecher Verlag, Berlin 2002.
  • Ein Preis. Halbvergessene Geschichte aus der Wahrheit. (= Schöner Lesen. Nr. 18). SuKuLTuR Verlag, Berlin 2003.
  • Für immer in Honig. Roman, illustriert von Daniela Burger, Implex, Berlin 2005, ISBN 3-937148-01-9 (erste Fassung, 971 Seiten), 2., überarbeitete Auflage, Verbrecher Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-940426-02-4 (1035 Seiten).
  • Die salzweißen Augen. Vierzehn Briefe über Drastik und Deutlichkeit. Suhrkamp, Frankfurt 2005.
  • Dirac. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006.
  • Waffenwetter. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007.
  • Das versteckte Sternbild. Roman (als David Dalek). Shayol Verlag, Berlin 2007.
  • Die Abschaffung der Arten. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008.
  • Sie schläft. Filmroman. Edition Phantasia, 2009.
  • Sämmtliche Gedichte. Roman. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009.
  • Deutschland macht dicht. Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42163-5.
  • Eisenmäuse. Ein verschlüsselter Sittenspiegel. Hablizel, Lohmar 2010.
  • Kleine Polizei im Schnee. Erzählungen. Verbrecher Verlag, Berlin 2012.
  • Pulsarnacht. Roman. Heyne, München 2012, ISBN 978-3-453-31406-1.
  • Feldeváye. Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-46510-3.
  • Deutsche Demokratische Rechnung. Eine Liebeserzählung. Roman. Eulenspiegel Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-359-02471-2.
  • Venus siegt. Roman. Hablizel Verlag, Lohmar 2015, ISBN 978-3-941978-18-8. Eine gegenüber der Erstveröffentlichung von 2015 überarbeitete und um 150 Seiten erweiterte Version erschien bei Fischer Tor, Frankfurt 2016, ISBN 978-3-596-29658-3.
  • Leider bin ich tot. Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-46654-4.
  • Der Schnitt durch die Sonne. Roman. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-10-397306-8.
  • Du bist mir gleich. Roman. Golden Press, Bremen 2019, ISBN 978-3-9819880-6-2.
  • Neptunation. Roman. Fischer Tor, Frankfurt 2019, ISBN 978-3-596-70223-7.
  • Gentzen oder: Betrunken aufräumen. Roman. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-7518-0035-8.
  • Skyrmionen. Oder: A Fucking Army. Roman. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2025, ISBN 978-3-7518-1029-6.

Theaterstücke

Oper und Operette

Graphic Novel

  • mit Oliver Scheibler: Mensch wie Gras Wie. Graphic Novel. Verbrecher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-943167-76-4.

Essays, Sachbücher, Journalismus

  • Schöner rechnen. Die Zukunft der Computer. Berliner Taschenbuch btb, Berlin 2002.
  • Höhenrausch. Die Mathematik des XX. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen. Die andere Bibliothek, Eichborn Verlag, Frankfurt 2003
  • Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet. Implex, Berlin 2003<ref>Über die Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen</ref>
  • Heute keine Konferenz. Texte für die Zeitung. Suhrkamp, Frankfurt 2007. (edition suhrkamp)
  • mit Daniela Burger: The Shramps. Implex – Verbrecher Verlag, Berlin 2007.
  • Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift. Suhrkamp, Frankfurt 2008 (edition unseld)
  • Rosa Luxemburg. Suhrkamp, Frankfurt 2010, ISBN 978-3-518-18235-2.
  • Das Ende der Gleichungen? Ein Dialog mit Dietmar Dath und Stephen Wolfram. Edition Unseld. Suhrkamp, Frankfurt 2011, ISBN 978-3-518-26015-9.
  • mit Martin Hatzius: Alles fragen, nichts fürchten. Das neue Berlin, Berlin 2011, ISBN 978-3-360-02125-0.
  • Mädchenschönschriftaufgabe. Documenta 13 (= 100 Notizen – 100 Gedanken. 36). Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2885-0.
  • mit Barbara Kirchner: Der Implex. Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee. Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-42264-9.
  • Lost. Diaphanes, Zürich 2012, ISBN 978-3-03734-233-6.
  • mit Heike Aumüller: Verbotene Verbesserungen. Starfruit Publ., Nürnberg 2012, ISBN 978-3-922895-23-7.
  • Legitimiert Euch doch selbst! Geordnete Zurückweisung der „Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus“. In: Armin Nassehi, Peter Felixberger (Hrsg.): Kursbuch, Nr. 170 (Krisen lieben), Februar 2012, ISBN 978-3867741842.
  • mit Swantje Karich: Lichtmächte. Diaphanes, Zürich 2013, ISBN 978-3-03734-235-0.
  • Klassenkampf im Dunkeln: Zehn zeitgemäße sozialistische Übungen. Konkret Texte 65. Konkret Verlag KVV, Hamburg 2014, ISBN 978-3-930786-74-9.
  • Superhelden. Reclam, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-15-020420-7.
  • Karl Marx. Reclam, Ditzingen 2018, ISBN 978-3-15-020454-2.
  • Das Menschen Mögliche. Zur Aktualität von Günther Anders. Wien 2018, ISBN 978-3-7117-5370-0.
  • Niegeschichte. Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2019, ISBN 978-3-95757-785-6.
  • Hegel. 100 Seiten. Reclam, Leipzig 2020, ISBN 978-3-15-020559-4.
  • Stehsatz: Eine Schreiblehre. Wallstein, Göttingen 2020, ISBN 978-3-8353-3801-2.
  • Stephen King. 100 Seiten. Reclam, Ditzingen 2022, ISBN 978-3-15-020674-4.
  • Was sagt die rote Tradition dazu? Sozialistische Antworten im Kurzcheck. In: Armin Nassehi, Sybille Anderl, Peter Felixberger (Hrsg.): Kursbuch, Nr. 215 (Soziale Konfliktzonen), September 2023, ISBN 978-3-96196-316-4.
  • Miley Cyrus. 100 Seiten. Reclam, Ditzingen 2024, ISBN 978-3-15-020713-0.
  • Alltagstheologie. In: Wolfgang M. Schmitt und Ann-Kristin Tlusty (Hrsg.): Selbst Schuld! Carl Hanser Verlag, München 2024, ISBN 978-3-446-28130-1, S. 236–252.

Lyrik

  • Gott ruft zurück. Gedichte. Leipzig: Connewitzer Verlagsbuchhandlung 2011.

Tonträger

  • Im erwachten Garten. Mit Kammerflimmer Kollektief. Staubgold 2009.
  • Farnschiffe als The Schwarzenbach (mit Kammerflimmer Kollektief). CD, ZickZack 2012.
  • Nicht sterben. Aufpassen. als The Schwarzenbach (mit Kammerflimmer Kollektief). CD, Staubgold 2015.

Hörspiele

Übersetzungen

  • Joe R. Lansdale: Drive-In. Maas Verlag, 1997.
  • Buddy Giovinazzo: Cracktown. Maas Verlag, 1995.
  • Kodwo Eshun: Heller als die Sonne: Abenteuer in der Sonic Fiction. Id-Verlag, 1999.
  • Paul Di Filippo: Mund voll Zungen. Suhrkamp Verlag, 2010.

Sonstige Veröffentlichungen

  • Liz Disch und der Hermit King. Mit: Ik krijg je nog wel und Adler in Ordnung. Hrsg. Barbara Kirchner, Kevil Library No. 2, Graben Verlag, 1994.
  • Contra naturam. In: Johannes Ullmaier (Hrsg.): Schicht! Arbeitsreportagen für die Endzeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 386–411.
  • Vier Treppen durch Döblin. Essay. In: Neue Rundschau. 120/1, S. 23–31. S. Fischer, Frankfurt am Main 2009.
  • Solus Ipse. Leerer Drache. In: Karla Schmidt (Hrsg.): Hinterland. Wurdack, Nittendorf 2010, ISBN 978-3-938065-69-3.
  • „Niemand ist zur Konstruktivität verpflichtet, wenn die Welt scheiße ist.“ Zur Aktualität Herbert Marcuses. Teil 1. Konkret (Zeitschrift), H. 10 (Beilage Literatur Konkret Nr. 39), 2014, S. 8–11. Ein Gespräch von D. D. mit Hermann L. Gremliza, Thomas Ebermann, Robert Stadlober und Andreas Spechtl
  • Dazu mehr als 700 verstreute, vor allem feuilletonistische Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien (u. a. in Titanic, FAZ,<ref>Suche nach Dietmar Dath im Archiv der FAZ, abgerufen am 6. Dezember 2012.</ref> Spex, Konkret, Jungle World)<ref>vgl. dazu die <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Singlegeneration (Memento vom 29. April 2018 im Internet Archive) und die Abfrage des Innsbrucker Zeitungsarchivs</ref>
  • Mit Sibylle Berg: Zahlen sind Waffen. Gespräche über die Zukunft mit Jens Balzer, Maja Beckers, Thomas Vašek, Lars Weisbrod. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2021, ISBN 978-3-95757-960-7.
  • Arbeit in und an der Ewigkeit. Über Alan Moore und seinen Roman Jerusalem. In: Hannes Riffel (Hrsg.): Vor der Revolution. Ein phantastischer Almanach. Band 1. Carcosa Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-910914-08-7, S. 263–276.

Preise und Auszeichnungen

Literatur

  • Nacim Ghanbari: Allen danken. Dietmar Daths Paratexte. In: Natalie Binczek u. a. (Hrsg.): Dank sagen. Politik, Semantik und Poetik der Verbindlichkeit. Fink, München 2013, ISBN 978-3-7705-5669-4, S. 111–120.
  • Mathias Greffrath: Laudatio auf Dietmar Dath. In: Dietmar Dath / Mathias Greffrath: Das Menschen Mögliche. Zur Aktualität von Günther Anders. Picus, Wien 2018, ISBN 978-3-7117-3009-1.
  • Christian Hippe und Philipp Theisohn (Hg.): In Verben denken. Dietmar Dath Arbeitsbuch, Verbrecher Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-95732-541-9.
  • Florian Kappeler, Sophia Könemann: Jenseits von Mensch und Tier. Science, Fiction und Gender in Dietmar Daths Roman „Die Abschaffung der Arten“. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft. 4 (2011), S. 38–47, (online)
  • Hartmut Kasper: „Wenn die Macht sehr dick tut, wird Science Fiction zum Randvergnügen.“ Ein Gespräch mit Dietmar Dath. In: Sascha Mamczak, Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 2007. Heyne, München 2007, ISBN 978-3-453-52261-9, S. 443–461.
  • Hartmut Kasper: Pulsarnacht. In: Das Science Fiction Jahr 2013. Herausgegeben von Sascha Mamczak, Sebastian Pirling und Wolfgang Jeschke, Wilhelm Heyne Verlag, München 2013, S. 364–368, ISBN 978-3-453-53444-5.
  • Niels Penke: Laudatio auf Dietmar Dath. In: Litlog. Göttinger eMagazin für Literatur, Kultur, Wissenschaft. 30. Januar 2020. [5]
  • Petra Gehring: Lems Ernst. Oder: ‚Pessimismus‘ revisited. Auch (aber nicht nur) eine Antwort auf Dietmar Dath. In: Jacek Aleksander Rzeszotnik (Hrsg.), Ein Jahrhundert Lem (1921–2021). Wroclaw/Dresden (Neisse) 2021. S. 87–101.
  • Sven-Eric Wehmeyer: Sämtliche Gedichte/Sie schläft, in: Das Science Fiction Jahr 2010, herausgegeben von Sascha Mamczak und Wolfgang Jeschke, Heyne, München 2010, S. 893–898. ISBN 978-3-453-52681-5
  • Stefan Willer: Dietmar Daths enzyklopädische Science Fiction. In: Arcadia. Jg. 48, Heft 2 (2013), S. 391–410.

Weblinks

Commons: Dietmar Dath – Sammlung von Bildern und Videos

Interviews mit Dath

Literarische Werke

Videos zu Dietmar Dath

Hörspiele und Downloads zu Dietmar Dath

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Romane, Erzählungen
Cordula killt Dich! | Die Ehre des Rudels | Charonia Tritonis | Skye Boat Song | Am blinden Ufer | Phonon oder Staat ohne Namen | Schwester Mitternacht | Ein Preis | Für immer in Honig | Dirac | Waffenwetter | Das versteckte Sternbild | Die Abschaffung der Arten | Sie schläft | Sämmtliche Gedichte | Deutschland macht dicht | Pulsarnacht | Feldeváye | Deutsche Demokratische Rechnung | Venus siegt | Leider bin ich tot

Sachliteratur
Schöner rechnen | Höhenrausch | Sie ist wach | Die salzweißen Augen | Heute keine Konferenz | The Shramps | Maschinenwinter | Das Ende der Gleichungen? | Rosa Luxemburg Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein