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Nina Kulagina

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Nina Kulagina (geb. Michailowa) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); (* 30. Juli 1926; † 11. April 1990) war eine in den 1960er Jahren durch ihre angeblichen psychokinetischen Fähigkeiten berühmt gewordene Russin.

Experimente

Von 1963 bis 1966 wurden in Leningrad von Professor Leonid Wassiliew,<ref name="spie">Parapsychologie. Vom KGB kontrolliert. In: Der Spiegel 28/1977. S. 133.</ref> danach von Jakow Petrowitsch Terlezki Experimente durchgeführt, bei denen Nina Kulagina diverse Objekte auf einem Tisch bewegen und verschieben konnte, scheinbar ohne diese zu berühren. Darunter waren auch nichtmetallische Objekte wie Zündhölzer und Zigaretten – auch unter einer Glashaube – sowie die Drehung der Magnetnadel eines Kompasses im Gehäuse.<ref>Martin Ebon: PSI in der UDSSR. S. 189.</ref> Es wurde berichtet, sie habe durch Konzentration ihrer Gedanken das Herz eines Frosches zum Stillstand gebracht.<ref>Defense Intelligence Agency: Controlled Offensive Behavior – USSR (U). Bei: jamesaconrad.com. 1972. S. 35–38.</ref> Ihre eindrucksvollste Tat war, eine Kugel schweben zu lassen.<ref>Hans Bender: Unser sechster Sinn. S. 113.</ref> Bei ihren Experimenten bedurfte Nina Kulagina bis zu zwei Stunden intensiver Konzentration, um Effekte erzielen zu können. Das maximale Gewicht, das Kulagina verschieben konnte, lag bei 200<ref>Martin Ebon: PSI in der UDSSR. S. 192.</ref> bzw. 500<ref name="Ben1">Hans Bender: Unser sechster Sinn. S. 117.</ref> Gramm. Bei den Experimenten wurden sowohl Schwarzweißfotos als auch Stummfilme gefertigt.<ref>Im Film Der Schrecken der Medusa von 1978 sind Originalaufnahmen von Kulagina zur Filmsequenz verwendet worden.</ref> Erstmals festgestellt habe Kulagina ihre „unbewußten Kräfte, als sie in sehr zorniger Verfassung ein Zimmer betreten habe. Als sie zum Schrank gegangen sei, habe sich ein Krug auf den Rand des Regals zu bewegt und sei heruntergefallen und zerbrochen.“<ref>Martin Ebon: PSI in der UDSSR. S. 198.</ref>

Die heutige Wissenschaft hat keine Antworten auf Kulaginas angebliche Fähigkeiten; die Parapsychologie dagegen erklärt, dass diese auf „eine normale, jedoch noch unbekannte Energie“ zurückzuführen wäre.<ref name="spie" /><ref name="Ben1" /> Skeptiker sehen in der langen Vorbereitungszeit Potential für Betrug, vermuten Taschenspielertricks sowie Magnete am Körper.<ref>Angelo Parodi: Science and Spirit. Pleasant Mount Press, Inc. 2005, ISBN 978-0-9767489-3-9.</ref> In einer TV-Sendung wurde das Bewegen von Zündhölzern nachgestellt.<ref>skequi: Magician Simon Pierro exposes Kulagina’s feats (2007). 23. Juni 2014, abgerufen am 6. Juli 2017.</ref>

Literatur

  • Hans Bender: Unser sechster Sinn. Telepathie, Hellsehen, Spuk. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1973, ISBN 3-499-16796-4.
  • Martin Ebon: PSI in der UdSSR. Langen Müller Verlag, München/Wien 1977, ISBN 3-7844-1663-2.
  • Leonid L. Wassiliew: Experimentelle Untersuchungen zur Metallsuggestion. Bern/München 1965.

Filmografie

Weblinks

Commons: Nina Kulagina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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