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Koronarvenensinus

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Datei:Blausen 0261 CoronaryVessels Posterior.png
Rückansicht des Herzes mit den Koronargefäßen

Der Koronarvenensinus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die größte Vene des Herzens. Sie transportiert ungefähr 55 % des sauerstoffarmen Blutes vom Herzmuskel in den rechten Vorhof und liegt an der Rückseite des Herzens.<ref></ref>

Anatomie

Die Zuflüsse des Koronarvenensinus sind hauptsächlich die mittlere Herzvene (Vena cardiaca media), die von rechts kommende, kleine Herzvene (Vena cardiaca parva), die von links kommende, große Herzvene (Vena cardiaca magna) und die Schrägvene des linken Vorhofs (Vena obliqua atrii sinistri). An der Einmündungsstelle des Koronarvenensinus in den rechten Vorhof liegt eine Klappe, die Valvula sinus coronarii (Valvula Thebesii). Sie ist Überbleibsel der sinuatrialen Klappe beim Fötus.<ref>Walther Graumann: CompactLehrbuch Anatomie. Band 3. Schattauer Verlag, 2004, ISBN 978-3-79-452063-3, S. 364.</ref>

Klinische Relevanz

Über die große Herzvene ist es möglich, eine Schrittmachersonde vor die linke Herzkammer zu legen. Dadurch können, bei einem biventrikulären Schrittmacher die rechte und die linke Herzkammer gleichzeitig stimuliert werden, was der natürlichen Erregung durch den Sinusknoten nahekommt.

Zur Untersuchung der Elektrophysiologie des Herzens können Elektroden in und durch den Koronarsinus eingeführt werden. Dies gilt auch für ein Koronarsinus-Elektrogramm.<ref>Ziad F. Issa, John M. Miller, Douglas P. Zipes: 4 – Electrophysiological Testing: Tools and Techniques. In: Clinical Arrhythmology and Electrophysiology (Third Edition). Elsevier, Philadelphia 2019, ISBN 978-0-323-52356-1, S. 81–124 (sciencedirect.com [abgerufen am 24. August 2023]).</ref> Der Koronarsinus ist direkt mit dem rechten Vorhof verbunden und weitet sich infolge jeder Erkrankung aus, die einen erhöhten Druck im rechten Vorhof verursacht, wie zum Beispiel pulmonale Hypertonie.<ref>E Mahmud, A Raisinghani, S Keramati, W Auger, D Blanchard, A Demaria: Dilation of the Coronary Sinus on Echocardiogram: Prevalence and significance in patients with chronic pulmonary hypertension. In: Journal of the American Society of Echocardiography. Band 14, Nr. 1, Januar 2001, ISSN 0894-7317, S. 44–49, doi:10.1067/mje.2001.108538.</ref> Ein erweiterter Koronarsinus wird auch bei einigen angeborenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen beobachtet, wie z. B. einer persistierenden linken oberen Hohlvene<ref>Cornel Savu, Cornel Petreanu, Alexandru Melinte, Radu Posea, Irina Balescu, Laura Iliescu, Camelia Diaconu, Nicolae Galie, Nicolae Bacalbasa: Persistent Left Superior Vena Cava – Accidental Finding. In: In Vivo. Band 34, Nr. 2, 1. März 2020, ISSN 0258-851X, S. 935–941, doi:10.21873/invivo.11861, PMID 32111807 (iiarjournals.org [abgerufen am 24. August 2023]).</ref> oder einer totalen Lungenvenenfehlmündung.<ref>https://mmcts.org/tutorial/1637. Abgerufen am 24. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

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