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Kumihimo

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Datei:Kumihimo 5 b.jpg
Kumihimo

Kumihimo (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Flechtschnur“) ist eine traditionelle japanische Flecht-Technik, bei der man mit aufgespulten Garnsträngen Bänder und Kordeln fertigt. Durch das wiederholte Übereinanderlegen der Garnstränge in einer bestimmten Reihenfolge ergibt sich ein Muster.

Die Art des Musters hängt vor allem von der Bewegungsabfolge, der Farb- und Materialwahl sowie der Verteilung der einzelnen Farben ab. Die Zahl der verwendeten Garnstränge kann von vier bis über 170 Strängen variieren, je nach Muster und Flechtstuhl. Als Garn kam früher Seide, heute auch Baumwolle oder Kunstfaser zum Einsatz.

Traditionell wird die Technik auf einem Flechthocker oder Flechtstuhl ausgeführt. Dabei kommen zum Einsatz: der Marudai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Rundgestell“), Kakudai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Rechteckgestell“), Ayatakedai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Takadai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Hochgestell“, auch Kōdai gelesen), Naikidai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Kumi no Sato ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dt. „Kumihimo-Genossenschaft der Präfektur Mie“), abgerufen am 2. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Eine vereinfachte Art des Flechtens wird mit Kunststoffscheiben ausgeführt, in welche die Fäden eingeklemmt werden. Die Muster werden entweder mit Zahlen angegeben, wenn die Kerben der Scheiben nummeriert sind, oder es werden Auflageschablonen benutzt. Die Anzahl der verwendeten Stränge ist durch die Anzahl der Kerben (etwa 32) begrenzt.

Geschichte

Die Ursprünge des Kumihimos liegen in China. Die Technik kam im 6. Jahrhundert nach Japan.<ref>Kumihimo – alte japanische Flechtkunst – Schafsnase. Abgerufen am 29. August 2021.</ref> Die traditionelle Kultur von Zöpfen begann in der Jomon-Zeit. Geflechte haben nicht nur eine traditionelle Kultur, sondern ihre Technologie wird in Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffen eingesetzt. Am Kyoto Institute of Technology wurde im April 2005 das Traditional Mirai Research Center als eines der Bildungs- und Forschungsprojekte gegründet.<ref>組紐・組物学会. Abgerufen am 29. August 2021.</ref>

Literatur

  • Gabriela Markova: Japanische Flechtkunst (Splétání technikou Kumihimo). Nachbearbeitet von Miriam Schwarz, CP Press (Brno) & Desicon H. J. Schwarz (Eigenverlag), ISBN 3772434851
  • Roswitha Schwarz; Kumihimo - (Breite Bänder: Japanische Flechtkunst), Frech Verlag, 2007, ISBN 3772435912

Weblinks

Commons: Kumihimo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />