Kfar Giladi
| Kfar Gilʿadi | ||||||
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| Haus der Ersten (Beit haRischonim) zur Ortsgeschichte, 2017 | ||||||
| Haus der Ersten (Beit haRischonim) zur Ortsgeschichte, 2017 | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| Staat: | Datei:Flag of Israel.svg Israel | |||||
| Bezirk: | Nord | |||||
| Gegründet: | 1916 | |||||
| Koordinaten: | 33° 15′ N, 35° 35′ O
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| Höhe: | 313 m | |||||
| Einwohner: | 720 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref> | |||||
| Gemeindecode: | 0076 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | {{#property:P281}} | |||||
| Website: | ||||||
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Kfar Gilʿadi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Kibbuz in Israel in der Region Obergaliläa, südlich von Metulla, an der Grenze zum Libanon. Der Kibbuz hatte 2022 720 Einwohner.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Geschichte
Der Kibbuz wurde am 21. Oktober 1916<ref name="Noar">Mordecai Naor: Eretz Israel. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 74 und 93.</ref> durch Mitglieder der HaSchomer auf Land gegründet, das der Jewish Colonization Association gehörte. Nach dem arabischen Angriff auf Tel Chai am 1. März 1920,<ref name="Noar" /> woran ein Denkmal am Ortseingang Kfar Gilʿadis erinnert, war der Kibbuz zeitweise verlassen worden, aber am 3. Oktober 1920<ref name="Noar" /> kehrten die Siedler zurück. Im Jahre 1926 ging Tel Chai in Kfar Gilʿadi auf.
Der Pädagoge und Arzt Janusz Koczak, kam in seinem Tagebuch, welches er während der Besatzung der Deutschen im Warschauer Ghetto schrieb, im Zuge einer fiktiven Vision auf den Kibbuz Kfar Giladi zu sprechen. Dort erträumter er sich durch Spenden unbegrenzte Mittel zu besitzen, um einen Wettbewerb "[...] für den Bau eines großen Waisenhauses in den Bergen des Libanon - in der Nähe von Kfar Giladi [...]" ausschreiben zu können.<ref>Janusz Korczak: Band 15 Briefe und Palästina-Reisen. Dokumente aus den Kriegs- und Ghetto-Jahren. Tagebuch - Erinnerungen. Varia. Gütersloher Verlagshaus, 2005, ISBN 978-3-641-24783-6, S. 308, doi:10.14315/9783641247836/html (degruyterbrill.com [abgerufen am 27. August 2025]).</ref>
Am 6. August 2006, während des Libanonkrieges 2006, wurden zwölf Reservisten der israelischen Armee getötet, nachdem eine von der Hisbollah aus dem südlichen Libanon abgeschossene Katjuscha-Rakete eingeschlagen war. Fünfzehn weitere wurden verwundet, davon zwei so schwer, dass sie mit MedEvac nach Haifa gebracht werden mussten.<ref>Kfar Gilʿadi casualties: Reserve soldiers. Ynetnews, 6. August 2006 (englisch).</ref>
Museen
- Beit HaSchomer, Museum der frühen jüdischen Verteidigungsorganisation HaSchomer mit Filmvorführungen
- Beit HaRischonim, (Haus der Ersten) zur Geschichte von Ortsgründung und Gründern
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Webseite (hebräisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Jewish Agency for Israel ( vom 22. Dezember 2009 im Internet Archive) (englisch)
Einzelnachweise
<references />