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Gerburg Jahnke

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Datei:Gerburg Jahnke (2016).jpg
Gerburg Jahnke (2016)

Gerburg Erna Jahnke (* 18. Januar 1955 in Oberhausen-Osterfeld) ist eine deutsche Kabarettistin, Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin, die zuerst durch das Kabarettduo Missfits bekannt wurde.

Leben

Herkunft und Ausbildung

Jahnke studierte Kunst und Germanistik an der Kunstakademie Düsseldorf und in Münster.<ref>Gerburg Jahnke im Interview: Gute Kritik? — „Gibt es nicht mehr“. In: StandpunktGrau.de. 9. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. September 2018; abgerufen am 25. September 2018.</ref> Nach dem Ersten Staatsexamen entschied sie sich gegen den Lehrerberuf und wandte sich dem Theater zu: Mit einer Frauenstraßentheatertruppe tourte sie durch Deutschland und Frankreich.<ref name="taz.de: 11. Juni 2018">Waltraud Schwab: „Humor unterscheidet uns vom Tier“. In: taz.de. 11. Juni 2018, abgerufen am 25. September 2018.</ref>

Persönliches

Seit 1994 ist sie mit Hajo Sommers, dem ehemaligen Vorsitzenden des Fußballvereins Rot-Weiß Oberhausen und langjährigem Betreiber des Ebertbades in Oberhausen, verlobt.<ref name="taz.de: 11. Juni 2018" /><ref>Gustav Wentz: Das Oberhausener Multitalent Hajo Sommers wird heute 60. 8. Oktober 2018, abgerufen am 12. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirken

Datei:Tegtmeiers Erben 2015 Gerburg Jahnke 01.jpg
Gerburg Jahnke als Laudatorin bei Tegtmeiers Erben, 2015

1985 gründete Jahnke mit Stephanie Überall das Kabarettduo Missfits, das 20 Jahre bestand und in dieser Zeit zu einem der bekanntesten deutschen Kabarettduos wurde. 2004 erhielt sie zusammen mit Stephanie Überall die Auszeichnung Bürgerin des Ruhrgebiets.

Auch nach der Trennung der Missfits 2005 blieb Jahnke in der nordrhein-westfälischen Kabarettszene präsent. 2006 war sie unter anderem mit Uwe Lyko und Jochen Malmsheimer in der Revue Fußballfieber zu sehen, außerdem war sie einige Zeit jeden Dienstag beim U-Punkt auf WDR 2 zu hören. Sie trat bis 2010 regelmäßig bei Fritz und Hermann auf. Von 2007 bis 2018 moderierte sie die TV-Kabarettsendung Ladies Night, anfänglich im WDR und später im Ersten.<ref>Ralf Döbele: Gerburg Jahnke verlässt „Ladies Night“. In: Wunschliste.de. 24. September 2018, abgerufen am 25. September 2018.</ref> Dabei nutzte sie die unübliche weibliche Form „Gästin“ als ein Schlüsselwort.<ref name="tagesspiegel 2014-10-17">"Ladies Night" in der ARD: Weibliche Humorattacken: Ein Jammertal. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 12. März 2023]).</ref>

Seit März 2009 tourte Jahnke unter anderem mit Krissie Illing, Carolin Kebekus, Patrizia Moresco, Martina Schwarzmann im Rahmen des Programms Frau Jahnke hat eingeladen durch Deutschland.

Im Jahr 2010 arbeiteten Überall und Jahnke erstmals nach fünfjähriger Pause wieder zusammen, und zwar an der Produktion Sehnsucht im Oberhausener Ebertbad.<ref>Monika Idems: Gerburg Jahnkes „Sehnsucht“ landet auf der Ebertbad-Bühne. In: DerWesten.de. 2. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 25. September 2018.</ref> 2012 traten sie gemeinsam zu einer Lesung aus ihrem 1996 veröffentlichten Buch Krapf und Krömmelbein auf.

Von November 2020 bis 2024 erschien wöchentlich ihr und Lisa Fellers Podcast Frau Feller & Frau Jahnke.<ref>https://frau-feller-und-frau-jahnke.podigee.io/</ref>

Der WDR widmete ihr 2025 zum 70. Geburtstag die Sendung Gerburg Jahnke: „Wenne Mittwoch überlebs, is Donnerstach“.<ref> Gerburg Jahnke: „Wenne Mittwoch überlebs, is Donnerstach“. ARD-Mediathek, 18. Januar 2025.</ref>

Werke

Bücher

  • Missfits: Krapf und Krömmelbein (mit Stephanie Überall). Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1996, ISBN 3-404-12505-3.

Filmografie

Fernsehen

Auszeichnungen

Literatur

  • Iris Schürmann-Mock: "Die Netzwerkerin aus dem Ruhrgebiet: Gerburg Jahnke (*1955)". In: Dies.: Frauen sind komisch. Kabarettistinnen im Porträt. AvivA Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-932338-76-2, S. 144–160.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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