Zum Inhalt springen

Schachfieber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. November 2024 um 03:06 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Leerer Listenpunkt entfernt, siehe phab:T275558).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland UdSSR
Originalsprache Russisch
Erscheinungsjahr 1925
Länge 28 Minuten
Produktions­unternehmen Meschrabpom-Rus, Moskau
Stab
Regie

Nikolai Schpikowski B. Schweschnikow
(Regieassistenz)

Drehbuch Nikolai Schpikowski
Musik Roger White (Originalmusik)
Kamera Anatoli Golownja
Schnitt Wsewolod Pudowkin
Besetzung

Schachfieber (russisch: Шахматная горячка, Schachmatnaja gorjatschka) ist eine sowjetische Filmkomödie aus dem Jahr 1925, in der einige Schachmeister der damaligen Zeit – wie Carlos Torre Repetto, Rudolf Spielmann, Frank Marshall, Richard Réti, Ernst Grünfeld, Frederick Yates, Solomon Gotthilf und Alexander Iljin-Schenewski – als Statisten vorkommen. Die Aufnahmen der Spieler an ihren Schachbrettern sind während des Moskauer Turniers von 1925 entstanden. Der damalige Weltmeister José Raúl Capablanca spielt sich selbst in einer Nebenrolle.

Handlung

Im Mittelpunkt des Kurzfilms steht ein junger, schachbesessener Mann zur Zeit des Schachturniers in Moskau. Seine ganze Aufmerksamkeit widmet er dem Schach, er trägt Socken im Schachbrettmuster, benutzt karierte Taschentücher und hat unzählige Taschenschachbretter bei sich. Seine vernachlässigte Gefährtin wendet sich deshalb von ihm ab und trifft auf ihrem Weg durch Moskau an allen Ecken auf schachspielende Menschen. Ihre Abneigung gegen Schach kehrt sich allerdings um, als sie zufällig dem gutaussehenden José Raúl Capablanca begegnet und ihm zum Spielort des internationalen Turniers folgt. Dort trifft sie ihren Gefährten wieder, und mit ihrer neuentdeckten Schachbegeisterung wendet sich alles zum Guten.

Anmerkungen

Dargestellt wird in künstlerisch überhöhter, satirischer Form die zur damaligen Zeit im Lande aufkommende Schachbegeisterung. Allerdings könnte gorjatschka auch als Hast oder Hetze übersetzt werden, was die Intention der Künstler eventuell noch besser trifft.

Weblinks