Zum Inhalt springen

Andreas-Gryphius-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. September 2025 um 02:37 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Andreas-Gryphius-Preis ist ein deutscher Literaturpreis.

Geschichte

Der Andreas-Gryphius-Preis, der in erster Linie das Gesamtwerk würdigt, wurde erstmals 1957 in Düsseldorf verliehen. Seit 1990 wird er von der Künstlergilde Esslingen in Glogau vergeben, wo Andreas Gryphius 1616 geboren wurde und bis zum Tod im Jahre 1664 lebte.

Mit dem Literaturpreis werden Autoren und Übersetzer ausgezeichnet, deren Publikationen deutsche Kultur in Mittel-, Ost- und Südosteuropa reflektieren und die zur Verständigung zwischen Deutschen und ihren östlichen Nachbarn beitragen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preisbeschreibung auf www.künstlergilde.de (Memento vom 6. Mai 2016 im Internet Archive), abgerufen am 13. April 2016.</ref>

Der Preis war anfangs mit 25.000 DM dotiert. Zusätzlich wurde ein mit 7.000 DM dotierter Sonderpreis verliehen, der auch als Stipendium vergeben werden konnte. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde 2000 die finanzielle Unterstützung der Künstlergilde durch das Bundesministerium des Innern bzw. den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien eingestellt. Der Preis wurde daher bis 2008 nicht mehr vergeben.

Nachdem ein Preisgeld durch eine private Stiftung finanziert werden konnte, wird der Preis seit 2009 wieder jährlich verliehen.<ref>mittelbayerische.de: Künstler schlagen Brücken nach Osteuropa. In: Mittelbayerische Zeitung. (mittelbayerische.de [abgerufen am 9. August 2025]).</ref>

Preisträger (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein