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Escort (Schiff)

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | HMS Escort
Datei:HMS Escort (H66) IWM FL 008996.jpg
Die Escort 1937
Die Escort 1937
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes KonigreichDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Schiffstyp Zerstörer
Klasse E-Klasse
Bauwerft Scotts Shipbuilding, Greenock
Baunummer 557
Bestellung 1. November 1932
Kiellegung 30. März 1933
Stapellauf 29. März 1934
Indienststellung 30. Oktober 1934
Verbleib 11. Juli 1940 torpediert und gesunken
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 100,28 m (Lüa)
97,0 m (Lpp)
Breite 10,13 m
Tiefgang (max.) 3,81 m
Verdrängung 1405 ts Standard
1940 ts maximal
 
Besatzung 145 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 3 Admiralty-Dreitrommel-Dampfkessel
2 Parsons-Getriebeturbinen
Maschinen­leistung 36,000 PS (26 kW)
Höchst­geschwindigkeit 36 kn (67 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren

Sonar Typ 121

HMS Escort (H66) war einer der acht Zerstörer der E-Klasse der britischen Royal Navy. Im Zweiten Weltkrieg erhielt der Zerstörer die Battle Honours „Atlantic 1939-40“ und North Sea 1940.<ref name=NHesco>Service History HMS Escort (H66)-E-class Destroyer</ref>

Die Escort wurde auf dem Rückmarsch nach Gibraltar nach einem abgebrochenen Angriff der Force H auf Cagliari vom italienischen U-Boot Gugliemo Marconi am 8. Juli 1940 torpediert. Im Schlepp der Forester war das schwerbeschädigte Schiff am 11. nicht mehr beherrschbar und sank nach Übernahme der Besatzung. Nur zwei Mann der Besatzung kamen beim Verlust des Zerstörers ums Leben.<ref name=NHesco/>

Geschichte des Zerstörers

Das Schiff war der zweite am 1. Dezember 1932 bei Scotts Shipbuilding & Engineering Co. in Greenock bestellte Zerstörer der E-Klasse. Die Kiellegung der beiden Neubauten mit den Baunummern 556/557 erfolgte am 30. März 1932 und am 29. März 1934 die fünfte Escort für die Royal Navy<ref name=NHesco/> als sechster Zerstörer der Klasse vom Stapel. In Dienst gestellt wurde er am 30. August 1934. Das auch bei Scotts gebaute Schwesterschiff Escapade war zwei Monate früher vom Stapel gelaufen bzw. fertiggestellt worden.

Einsatzgeschichte

Zusammen mit ihren Schwesterschiffen ersetzte die Escort ältere Zerstörer der V- und W-Klasse in der „5. Zerstörerflottille“ bei der Home Fleet. Die Flottille nahm von Januar bis März 1935 an der Westindien-Fahrt der Flotte teil. Wegen der Abessinien-Krise wurde die Flottille von September 1935 bis März 1936 zur Mediterranean Fleet abgeordnet. Während des Spanischen Bürgerkriegs kamen die Einheiten der 5. Flottille bei den der sogenannten Neutralitätspatrouillen zum Einsatz, um die Beschlüsse des Komitees für Nichteinmischung in die Angelegenheiten Spaniens durchzusetzen. Die Einsätze der Escort bei den Neutralitätspatrouillen fanden meist vor der nordspanischen Küste in der Biskaya statt. 1939 wurden die Schiffe der E-Klasse von den neu zulaufenden Zerstörern der K-Klasse in der Flottille ersetzt, die in „7th destroyer flotilla“ umnummeriert wurde.<ref name=NHesco/> Die Escort wurde im Mai 1939 der Reserveflotte zugeteilt, die den Zerstörer als Trainingsschiff nutzte.<ref>Modern Destroyers in reserve</ref> Mit anderen Schiffen der E-Klasse aus der Reserve bildete der Zerstörer nach der Besichtigung durch den König die 12. Zerstörerflottille in Portland und war bei Kriegsausbruch mit einer weitgehend aus Reservisten bestehenden Besatzung einsatzbereit.

Kriegseinsätze

Am 3. September 1939 eilte die Escort mit dem Schwesterschiff Electra dem von dem deutschen U-Boot U 30 torpedierten Passagierdampfer Athenia zur Hilfe.<ref>Rohwer: Seekrieg, 3. September 1939 Nordatlantik</ref> Bei dem sogenannten Athenia-Zwischenfall retteten die Zerstörer etwa 300 Überlebende neben den anderen Hilfe leistenden Schiffen.

Zu Beginn des Jahres 1940 war die 12. Zerstörerflottille in Rosyth stationiert und wurde zur Sicherung von Konvois zwischen Norwegen und Großbritannien verwendet. Dabei konnte der Zerstörer am 25. Februar gemeinsam mit Inglefield und Imogen das deutsche U-Boot U 63 versenken.<ref>Rohwer: Seekrieg, 18. – 25. Februar 1940 Nordsee</ref>

Bei den alliierten Versuchen, die deutsche Besetzung Norwegen (Unternehmen Weserübung) wieder rückgängig zu machen, wurde das Schiff mehrfach zur Sicherung von Schlachtschiffen und Flugzeugträgern der Home Fleet eingesetzt. Bei einem der frühen Einsätze erhielt am 11. April die Eclipse nordwestlich von Trondheim Bombentreffer. Das manövrierunfähige Schwesterschiff wurde schließlich von der Escort in langsamer Fahrt über die Nordsee bis zu den Shetlands geschleppt.<ref name="NHesco" />

Zwei Monate später wies die Admiralität Escort der neu gebildeten Force H zu, die in Gibraltar stationiert wurde. Sie gehörte zu der umgebildeten „8th destroyer flotilla“ zusammen mit Escapade, Faulknor, Fearless, Foxhound, Foresight und Forester.<ref>Rohwer: Seekrieg, 17. – 28. Juni 1940 Nordatlantik / Gibraltar</ref> Erste Aufgabe des neuen Verbandes war die Neutralisierung der französischen Marine in Mers-el-Kébir (Operation Catapult).<ref>Rohwer: Seekrieg, 3. Juli 1940 Frankreich / Mittelmeer</ref>

Am 8. Juli später stieß die Force H erneut ins Mittelmeer vor, um die Italiener von einem Geleitzug abzulenken, der von Osten heranlief. Die Escort wurde auf dem Rückmarsch nach dem abgebrochenen Angriff auf Cagliari vom italienischen U-Boot Gugliemo Marconi am 11. Juli 1940 mit einem Torpedo im Kesselraum getroffen.<ref>Rohwer: Seekrieg, 6. – 11. Juli 1940 Mittelmeer</ref> Während der Verband den Rückmarsch nach Gibraltar mit hoher Fahrt fortsetzte, nahm der Zerstörer Forester das schwerbeschädigte Schiff in Schlepp und versuchte im Schutz des Flottillenführers Faulknor die Escort einzubringen. Bald war die Escort nicht mehr beherrschbar und sank nach Übernahme der Besatzung. Von dieser kamen nur zwei Mann beim Verlust des Zerstörers ums Leben.<ref name="NHesco" />

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • John English: Amazon to Ivanhoe: British Standard Destroyers of the 1930s, World Ship Society, Kendal 1993, ISBN 0-905617-64-9.
  • Norman Friedman: British Destroyers: From Earliest Days to the Second World War; Naval Institute Press, Annapolis 2009, ISBN 978-1-59114-081-8.
  • M. J. Whitley: Destroyers of World War Two. Arms and Armour Press, London 1988, ISBN 0-85368-910-5

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Exmouth (Flottillenführer)
Echo / Navarion GriechenlandDatei:Naval Ensign of the Kingdom of Greece.svg | Eclipse  | Electra  | Encounter  | Escapade | Escort  | Esk | Express / Gatineau KanadaDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg

Faulknor (Flottillenführer)
Fame / Generalisimo Dominikanische RepublikDatei:Naval Ensign of the Dominican Republic.svg | Fearless  | Firedrake  | Foresight  | Forester | Fortune / Saskatchewan KanadaDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg | Foxhound / Qu’Appelle KanadaDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg | Fury

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