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Finnskogen

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Datei:Finnskogen Turist & Villmarksenter, Skansen.jpg
Finnskogen Turist & Villmarksenter

Finnskogen, auch Finnskogene, (finnisch: Suomalaismetsät) wird vor allem ein großes zusammenhängendes Waldgebiet im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Innlandet in Norwegen und Värmland in Schweden genannt. Es ist das größte Gebiet mehrerer Finnskogar (plural), die in der Vergangenheit in der Mitte Skandinaviens existierten.

Geographie

Geographisch kann der Finnskogen durch den Fluss Glomma im Westen (Norwegen) und den Klarälven im Osten (Schweden) sowie durch die Kommune Eidskog im Süden und den Riksvei 25 im Norden eingegrenzt werden und umfasst die Kommunen Kongsvinger, Grue, Åsnes und Våler in Norwegen, sowie Torsby in Schweden.<ref>Der Finnskogen auf Norgeskart.no, abgerufen am 2. Februar 2020</ref> Die Landschaft ist hügelig, dünn besiedelt und wird von dichten Kiefernwäldern und kleinen Seen geprägt. Typisch für den Finnskogen sind die durch Brandrodung entstandenen kleinen Höfe auf Lichtungen im Wald.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finnskogen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landbruksdirektoratet.no, Landbruksdirektoratet, abgerufen am 2. Februar 2020</ref>

Der 240 km lange Fernwanderweg Finnskogleden durchzieht das Gebiet auf beiden Seiten der Grenze.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finnskogleden (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.visit-hedmark.no auf Visit Hedmark, abgerufen am 2. Februar 2020</ref>

Geschichte

Der Name Finnskogen bedeutet Finnenwald und entstand im 17. Jahrhundert, als die Gegend von finnischen Auswanderern besiedelt wurde.<ref>Finnskogene in Store norske leksikon, abgerufen am 2. Februar 2020</ref> Diese Auswanderer, die damals zur Urbarmachung abgelegener Waldregionen angeworben wurden, werden Waldfinnen (Skogfinner) genannt und sind heute eine anerkannte Minderheit in Norwegen.

Kultur

Seit den 1970er Jahren erlebt die Kultur der Waldfinnen eine Wiederbelebung.<ref>Kulturhistorie Den Norske Turistforening, abgerufen am 2. Februar 2020</ref> Als kulturelles Zentrum der Waldfinnischen Kultur gilt der Ort Svullrya in der Kommune Grue. Hier befindet sich auch das Norsk Skogfinsk Museum. Seit 1970 werden in Svullrya jährlich im Juli die Finnskogdagene arrangiert, deren Thema die Weiterführung und Vermittlung finnischer Traditionen ist. Das finnische Botschafterpaar ist Ehrengast der Veranstaltung. Höhepunkt der Finnskogdagene ist das Ausrufen der Republik Finnskogen mit eigener Flagge und Regierung.<ref>Om Finnskogdagene Finnskogdagene.no, abgerufen am 2. Februar 2020</ref>

Persönlichkeiten

  • Carl Axel Gottlund (1796–1875), Philologe, Schriftsteller, "Apostel des Finnskogens"
  • Åsta Holth (1904–1999), Schriftstellerin und langjährige Präsidentin der Republik Finnskogen

Einzelnachweise

<references />