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Windischholzhausen

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Windischholzhausen
Landeshauptstadt Erfurt
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1976)&title=Windischholzhausen 50° 57′ N, 11° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1976) 50° 56′ 49″ N, 11° 5′ 29″ O
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Höhe: 268 (260–280) m
Fläche: 2,24 km²<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2025" />
Einwohner: 1976 (31. Dez. 2024)<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2025">Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025. (PDF; 397 kB) Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, abgerufen im Dezember 2025 (Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Bevölkerungsdichte: 882 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1994
Postleitzahl: 99099
Vorwahl: 0361
Datei:Erfurt-Windischholzhausen.png
Karte
Lage von Windischholzhausen in Erfurt
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Windischholzhausen ist seit 1994 ein Stadtteil von Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens. Durch ihn führt unterhalb des Willrodaer Forstes die Straße von Erfurt nach Schellroda. Windischholzhausen hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung mit Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.

Geschichte

Datei:Karte der Gegend um Erfurt (1843) - Windischholzhausen.tif
Karte von Windischholzhausen (1843)

Es gibt den Fund einer Axt bereits aus der Steinzeit. Aus dem frühen Mittelalter, als Slawen hier angesiedelt wurden, stammt ein größeres Gräberfeld.

Der Ort wurde erstmals 1286 urkundlich erwähnt, als die Grafschaft Vieselbach ihn an die Stadt Erfurt verkaufte. Frühere Namen des Dorfes: Holzhusen, Holzhusa, Winzholzen, Winde-Holzen, Windisch-Holzen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Windischholzhausen schwer zerstört. 1802 kam der Ort mit dem Erfurter Gebiet zu Preußen und zwischen 1807 und 1813 zum französischen Fürstentum Erfurt. Mit dem Wiener Kongress kam er 1815 wieder zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Erfurt in der preußischen Provinz Sachsen angegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis">Landkreis Erfurt. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2024; abgerufen am 15. Februar 2026 (Einwohner 1. Dezember 1910).</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Niedernissa eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1843 1910 1939 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020
Einwohner 0225<ref>Handbuch der Provinz Sachsen. Magdeburg, 1843.</ref> 0409<ref name="Gemeindeverzeichnis" /> 0513<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 0483<ref>Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie: Umwelt regional.</ref> 0605 1328 1611 1639 1905<ref>Stadtteil – Windischholzhausen. Tabelle Bevölkerungsentwicklung des Stadtteils. In: Stadtverwaltung Erfurt. 26. April 2023, abgerufen am 31. Mai 2023 (siehe Jahr 2015).</ref> 1914<ref name="Erfurt-Daten-Fakten-2021">Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2021. (PDF; 607 kB) Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung, 30. April 2021, abgerufen am 21. April 2023 (Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2020).</ref>

Wirtschaft

In den 1980er Jahren siedelte sich in Windischholzhausen die Mikroelektronik-Industrie an. Ein neues Wohngebiet entstand, und der Ort erhielt Anschluss an das Straßenbahnnetz Erfurts. Ab den 1990er Jahren entwickelten sich neue Siedlungsgebiete und ein Gewerbegebiet.

2000 bis 2003 entstand an der Haarbergstraße der Neubau des Katholischen Krankenhauses Erfurt

Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz hat seinen Sitz gegenüber vom Katholischen Krankenhaus in der Haarbergstr. 61.

Der Ortsteilbürgermeister ist Axel Hoppe seit Juli 2009 (SPD).

Südöstlich von Windischholzhausen befindet sich ein Fernmeldeturm.

Sehenswertes

  • Die Dorfkirche St. Michaelis aus dem 12. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. (Lage→
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  }}) Sie erhielt im Jahre 1820 eine Orgel vom Stadtilmer Orgelbauer Johann Wilhelm Salfelder. Von 1965 bis 1989 war Roland Weißelberg Pfarrer hier.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Windischholzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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