Alexander Trifonowitsch Twardowski
Alexander Trifonowitsch Twardowski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wiss. Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 8.jul. / 21. Juni 1910greg. auf dem Gehöft Sagorje, Gouvernement Smolensk; † 18. Dezember 1971 bei Krasnaja Pachra, Oblast Moskau, heute Troizk) war ein sowjetischer Dichter.
Leben und Werk
Alexander Twardowski wurde im Jahre 1910 als Sohn eines Schmiedes geboren. Nach Beendigung der 4. Schulklasse verließ er wegen materieller Schwierigkeiten die Schule. Zuhause lief er zweimal weg, weil er mit der bäuerlichen Lebensweise unzufrieden war.
1924 trat Twardowski dem Komsomol bei, drei Jahre später wurde er Mitglied der Assoziation Proletarischer Schriftsteller (RAPP). Er widmete sich ganz der Literatur.
Seine ersten Werke wurden in Zeitungen der Roten Armee in der Oblast Smolensk veröffentlicht. In seinen Poemen Путь к социализму (Der Weg zum Sozialismus, 1931) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Das Land Murawija, 1934–1936) verherrlichte er die Kollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft. Er war seit 1938 Mitglied der KP und nahm als Politkommissar an der Besetzung Ostpolens und am Finnisch-Sowjetischen Winterkrieg teil.
Sein Poem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Wassili Tjorkin, 1941–1945) gilt als Beispiel für die zeitgenössischen sowjetischen Vorstellungen über die Dichtkunst.
Twardowski (2. v. r.) direkt neben Johannes R. Becher
Als Chefredakteur (1958–1970) der Moskauer Literaturzeitschrift Nowy Mir (Neue Welt) ließ Twardowski im Herbst 1962 die Erzählung Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch des noch unbekannten Autors Alexander Solschenizyn abdrucken. Im Februar 1970 wurde er als Chefredakteur zum Rücktritt gezwungen.<ref>Die vorausgehenden Ereignisse hat Alexej Kondratowitsch (1920–1984), der von 1961 bis 1970 stellvertretender Chefredakteur war, in seinen Tagebuchaufzeichnungen festgehalten: Alexej Kondratowitsch: Das letzte Jahr. Twardowski und »Nowy Mir«. Aus dem Russischen von Helga Gutsche. In: Sinn und Form 4/1991, S. 649–663. (Erschienen In Heft 2/1990 von Nowy Mir)</ref>
Seine Eltern fielen der Entkulakisierung zum Opfer; ein Verlust, den Twardowski schweigend hinnahm und an dem er bis zum Ende seines Lebens litt.<ref>Daniil Granin: Das Jahrhundert der Angst. Erinnerungen. Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt. Verlag Volk und Welt, Berlin 1999, ISBN 3-353-01090-4.</ref>
Der am 22. September 1979 entdeckte Asteroid (3261) Tvardovskij trägt seit 1988 seinen Namen.<ref>Minor Planet Circ. 12972. (PDF; 300 kB) In: minorplanetcenter.net, 2. April 1988, abgerufen am 23. August 2022 (englisch).</ref>
Werke
- Wassili Tjorkin. Ein Poem. Nachdichtung von Hugo Huppert. Mit einem Nachwort von Hugo Huppert. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1966, DNB 458451533.
- Das Wunderland Murawia. Eine Dichtung (= Bibliothek ausgewählter Werke der Sowjetliteratur). Übersetzung aus dem Russischen von Alfred Kurella. Buchschmuck von W. A. Sweschnikow. Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1953, DNB 455132038.
Auszeichnungen
- Leninorden (1939)<ref name="Ehre">Alexander Twardowski – Biografie. In: ria.ru. 21. Juni 2010, abgerufen am 14. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Stalinpreis (1941, 1946, 1947)<ref name="Ehre" />
- Orden des Vaterländischen Krieges II. Klasse<ref>Dokument über die Verleihe des Ordens des Vaterländischen Krieges II. Klasse. Abgerufen am 14. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Orden des Vaterländischen Krieges I. Klasse<ref>Dokument über die Verleihung des Ordens des Vaterländischen Krieges I. Klasse. In: pamyat-naroda.ru. Abgerufen am 14. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Leninpreis (1961)<ref name="Ehre" />
- Staatspreis der UdSSR (1971)<ref name="Ehre" />
Literatur
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Hrsg.): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) 1998, ISBN 5-7654-0161-9, S. 344–360 (russisch).
- Aleksandr Tvardovskij: „Ich führe meinen eigenen Angriff…“ – Tagebücher. Briefe. 1941–1945. In: Leonid Luks (Hrsg.): FORUM für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. 20. Jg., Nr. 2. ibidem, 2016, ISBN 978-3-8382-7168-2, ISSN 1433-4887 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
Weblinks
- Literatur von und über Alexander Trifonowitsch Twardowski im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Alexander Twardowski: Gedichte. In: stihipoeta.ru
- Oleg Jurjew: Der Teufel lauert überall. In: Der Tagesspiegel. 25. September 2010. Abgerufen am 28. September 2010.
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Twardowski, Alexander Trifonowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Твардовский, Александр Трифонович (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | sowjetischer Dichter |
| GEBURTSDATUM | 21. Juni 1910 |
| GEBURTSORT | Sagorje, Gouvernement Smolensk |
| STERBEDATUM | 18. Dezember 1971 |
| STERBEORT | bei Krasnaja Pachra (Oblast Moskau) |
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