Sepp Helfrich
Sepp Helfrich (* 7. Juli 1900 in Lugos, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 27. Januar 1963 in Graz) war ein österreichischer Nationalsozialist und kurzfristig Landeshauptmann der Steiermark.
Leben
Nach dem Besuch der Volksschulen in Weißkirchen (serb.: Bela Crkva), Stein an der Donau und Göllersdorf, des Realgymnasiums in Stockerau und der Realschule in Graz leistete Sepp Helfrich 1918 einen mehrmonatigen Kriegsdienst in Italien. Er studierte ab 1921 an der Technischen Hochschule in Graz Agronomie und Bauwesen und anschließend an der Hochschule für Bodenkultur in Wien. 1926 schloss er als Diplom-Ingenieur ab. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim Verein Deutscher Studenten Graz.<ref>Louis Lange (Hrsg.): Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931. Berlin 1931, S. 86.</ref> 1928 trat er in den Agrartechnischen Dienst bei der Landeshauptmannschaft Graz.
Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.620.345).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14591868</ref> Im März 1937 wurde er wegen nationalsozialistischer Tätigkeit verhaftet. Nach dem „Anschluss Österreichs“ erfolgte seine sofortige Freilassung und am 12. März 1938 seine Ernennung zum Landeshauptmann der Steiermark. Dieses Amt übte er jedoch nur zehn Tage aus. Ab 1938 gehörte Helfrich dem nationalsozialistischen Reichstag an.
Helfrich wurde 1945 wegen seiner nationalsozialistischen Vergangenheit verhaftet. Nach seiner Entlassung war er von 1949 bis 1963 als Agrar-Oberbaurat bei der steiermärkischen Landesregierung in Graz tätig.<ref>Anton Peter Petri: Biographisches Lexikon des Banater Deutschtums. Th. Breit Druck + Verlag GmbH, Marquartstein 1992, ISBN 3-922046-76-2, S. 2198. </ref>
Literatur
- Erich Stockhorst: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1 (Unveränderter Nachdruck der ersten Auflage von 1967).
- Anton Peter Petri: Biographisches Lexikon des Banater Deutschtums. Th. Breit Druck + Verlag GmbH, Marquartstein 1992, ISBN 3-922046-76-2, S. 2198.
Weblinks
- Sepp Helfrich in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten
Einzelnachweise
<references/>
Erste Republik:
Wilhelm Kaan |
Anton Rintelen |
Franz Prisching |
Alfred Gürtler |
Hans Paul |
Anton Rintelen |
Alois Dienstleder |
Karl Maria Stepan |
Rolph Trummer
Nationalsozialismus (Gauleiter): Sepp Helfrich | Siegfried Uiberreither
Zweite Republik:
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Anton Pirchegger |
Josef Krainer senior |
Friedrich Niederl |
Josef Krainer junior |
Waltraud Klasnic |
Franz Voves |
Hermann Schützenhöfer |
Christopher Drexler |
Mario Kunasek
Siehe auch: Liste der Landesregierungen der Steiermark
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Helfrich, Sepp |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-deutscher Politiker, MdR, Landeshauptmann der Steiermark |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1900 |
| GEBURTSORT | Lugoj Lugos, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn |
| STERBEDATUM | 27. Januar 1963 |
| STERBEORT | Graz |
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- Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)
- Landeshauptmann (Steiermark)
- Politiker (Österreich im Nationalsozialismus)
- NSDAP-Mitglied
- Korporierter im VVDSt
- Banater Schwabe (Rumänisches Banat)
- Österreicher
- Geboren 1900
- Gestorben 1963
- Mann