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Kleiner Feldberg

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. April 2025 um 09:53 Uhr durch imported>PhysVerein (Hauptartikel Taunus-Observatorium eingefügt).
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Kleiner Feldberg
Blick vom Aussichtsturm Großer Feldberg nach Südwesten zum Kleinen Feldberg
Blick vom Aussichtsturm Großer Feldberg
nach Südwesten zum Kleinen Feldberg
Höhe 825,2 m ü. NHN <ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Lage nahe Glashütten; Hochtaunuskreis, Hessen, Deutschland
Gebirge Taunus
Dominanz 0,93 km → Großer Feldberg
Schartenhöhe 35 m
Koordinaten 50° 13′ 18″ N, 8° 26′ 45″ OKoordinaten: 50° 13′ 18″ N, 8° 26′ 45″ O
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Topo-Karte LAGIS Hessen
Besonderheiten Kastell Kleiner Feldberg,
Obergermanisch-Raetischer Limes,
Taunusobservatorium,
Neumann-Sternwarte,
diverse Sendemasten,
DWD-Messstation

Der Kleine Feldberg nahe Glashütten im hessischen Hochtaunuskreis ist mit 825,2 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> die zweithöchste Erhebung im Taunus. Je nach Interpretation ist er der zweithöchste Berg im Taunus oder aber der Zweitgipfel des höchsten, des Großen Feldbergs. Seine Gipfelkuppe ist nicht öffentlich zugänglich.

Geographie

Lage

Der Kleine Feldberg liegt 1,4 km südwestlich des Großen Feldbergs (881,5 m). Neben diesem und dem Altkönig (798,2 m) bildet er als Teil des Feldberg-Taunuskamms den Kern des Hochtaunus. Er befindet sich in der Gemarkung des 3,2 km (jeweils Luftlinie) westsüdwestlich gelegenen Glashütten. Auf der Nordflanke des Kleinen Feldbergs liegt die Quelle der Weil und auf der Westflanke jene des Emsbachs.

Naturräumliche Zuordnung

Der Kleine Feldberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Taunus (Nr. 30) und in der Haupteinheit Hoher Taunus (301) zur Untereinheit Feldberg-Taunuskamm (301.3), wobei seine Landschaft nach Norden in die zur Haupteinheit Östlicher Hintertaunus (302) gehörende Untereinheit Pferdskopf-Taunus (302.6) und nach Süden in der Haupteinheit Vortaunus (300) und in der Untereinheit Altkönig Vorstufe (300.2) in den Naturraum Königsteiner Taunusfuß (300.20) abfällt.<ref name="BfL-139" />

Limes und Kastell

Aus der Zeit der Römer stammt das Kastell Kleiner Feldberg, das nahe dem über die Nordflanke des Kleinen Feldbergs verlaufenden Obergermanisch-Raetischen Limes liegt.

Einrichtungen auf der Gipfelregion

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Auf der Gipfelregion des Kleinen Feldbergs befindet sich ein meteorologisches und geophysikalisches Observatorium, das Taunusobservatorium. Es wurde 1913 vom Physikalischen Verein Frankfurt am Main gegründet und ist seit der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Jahre 1914 eine Außenstelle des Instituts für Meteorologie und Geophysik (heute Institut für Atmosphäre und Umwelt). Zur Eröffnung reiste Kaiser Wilhelm II. von seiner Sommerresidenz im Bad Homburger Schloss an, um die damals hochmoderne Erdbebenwarte und die „aerologische Station“ für Luftmessungen zu eröffnen.<ref name="MUK-Uni" />

Seit 1998 befindet sich dort außerdem die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte, die vom Physikalischen Verein mit Sitz in Frankfurt am Main betrieben wird.

Ebenfalls auf der Gipfelregion stehen ein Funkmast für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Antennenanlagen der Lufthansa und des Amateurfunkdienstes für die Relaisstationen 10-m / 70-cm DF0MOT (29,670 MHz gekoppelt mit 438,625 MHz), 23-cm DB0MOT (1242,700 MHz), 70-cm Digital Mobile Radio MARC (438,275 MHz), 70-cm D-STAR (439,4375 MHz), 70-cm TETRA (430,075 MHz) und die abgesetzten Empfänger des 2-m-Umsetzers DB0FT (145,600 MHz) Gr. Feldberg.<ref name="Relais-Status" />

Weitere Messstationen auf dem Kleinen Feldberg werden vom Deutschen Wetterdienst, dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und dem Zentrum für Umweltforschung betrieben.

Verkehr und Wandern

Etwas südsüdwestlich des Kleinen Feldbergs zweigt von der Bundesstraße 8 (Glashütten–Königstein) die über seine Westflanke nach Niederreifenberg führende Landesstraße 3025 ab. Von letzterer zweigt am oben genannten Limes die über die Nordflanke des Berges und dann über die südlichen, gipfelnahen Hochlagen des Großen Feldbergs zur L 3004 (OberurselArnoldshainSchmitten im Taunus) verlaufende L 3024 ab. Zum Beispiel an diesen Straßen beginnend kann der Berg erwandert werden, jedoch ist seine Gipfelregion wegen der Vielzahl dortiger Einrichtungen umzäunt und für die Öffentlichkeit gesperrt. In der Nähe des Kleinen Feldbergs befindet sich an der L 3024 die Bushaltestelle Schmitten-Niederreifenberg Windeck in 790 Meter über NN<ref>Mittlere Höhe von Haintchen: TK Kompass Östlicher Taunus 840 1:50.000</ref>.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references> <ref name="BfL-139">Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 139 Frankfurt a. M. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1967. → Online-Karte (PDF; 4,9 MB)</ref>

<ref name="MUK-Uni"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />100 Jahre Taunus Observatorium (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muk.uni-frankfurt.de, vom 12. September 2013, abgerufen am 20. Mai 2014, auf uni-frankfurt.de</ref>

<ref name="Relais-Status">Relais-Status der Taunus-Relais-Gruppe. Taunus Relais Gruppe, abgerufen am 31. März 2017.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Kleiner Feldberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien