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Agome

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Agome ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Name einer Ewe-Gruppe, mit dem in der Zeit Deutsch-Togos die überwiegend von ihnen besiedelte Landschaft in Togo bezeichnet wurde. Zuletzt war Agomé der Name eines Kantons in der Präfektur Kloto im Westen Togos.

Wie andere Ewe flohen die Agome aus Notsé in den Westen. Um 1700 sollen sie sich in fünf Gruppen gespalten haben, die jeweils eigene, neue Dörfer gründeten: Agomé-Tomégbé, Agomé-Kpodzi, Agomé-Kusuntu, Agomé-Yoh und Agomé-Kpalimé.<ref name=":0">Historique. In: Kloto 1. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021; abgerufen am 9. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Deutschen bezeichneten mit Agome das Gebiet, in dem die meisten dieser Dörfer lagen. Die umgebenden Teile des Togogebirges wurden Agomegebirge genannt. Unter ihrer Kolonialherrschaft entwickelte sich Kpalime zum bedeutendsten Ort der Landschaft. Die koloniale Bezirksverwaltung residierte in Misahöhe, an der Passstraße nach Kpandu.<ref name=":02">v. Zech.: Agome. In: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon. Band 1. Quelle & Meyer, 1920, S. 24 (archive.org).</ref><ref name=":1">Diedrich Westermann: Wörterbuch der Ewe-Sprache. I. Teil: Ewe-Deutsches Wörterbuch. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1905, S. 201 (archive.org).</ref>

Der Kanton Agome umfasste alle fünf ursprünglichen Dörfer. Später wurde er in drei Kantone geteilt, die heute alle zur Präfektur Kloto gehören: Agomé-Yoh, Agomé-Tomégbé und Kpalimé.<ref name=":0" />

Zwischen Volta, Mono und der Stadt Atakpame gibt es allerdings mehrere Orte mit dem Namen Agome,<ref></ref> etwa den Unterlauf des Mono.<ref name=":1" />

Einzelnachweise

<references />