Obermartelingen
| Obermartelingen (deutsch) Uewermaarteleng (lux.) Haut-Martelange (frz.) Gemeinde Rambruch
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| Einwohner: | 15 (30. Sep. 2021)<ref>Population par localité - Population per locality. In: data.public.lu. Abgerufen am 9. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 8823 | |||||
Lage von Obermartelingen in Luxemburg
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Obermartelingen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Gemeinde Rambruch im Westen Luxemburgs und bekannt wegen seiner stillgelegten Schiefergruben. Der Ortsteil liegt unmittelbar an der Grenze zu Belgien; jenseits der Grenze liegt die belgische Gemeinde Martelange (Martelingen).
Schieferindustrie in Luxemburg
Der Schieferabbau in Obermartelingen lässt sich schon in die Zeit vor der Französischen Revolution zurückdatieren. Mit der Industrialisierung stieg der Bedarf an Schiefer und es entstanden zuerst kleinere Gruben, die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Hände kapitalkräftiger deutscher Industrieller gelangten, der Familie Rother aus Frankfurt. Blütezeit der Luxemburger Schieferindustrie war Anfang des 20. Jahrhunderts, als sie 600 Arbeiter beschäftigte. Zum Abtransport des Schiefers wurde eine Schmalspurbahn, liebevoll Jangeli genannt, errichtet. Aufgrund des Konkurrenzdruckes durch ausländischen Schiefer und Schieferersatz schloss 1986 die letzte Obermartelinger Grube. Heute befindet sich dort das Schiefermuseum Uewermaarteleng.
Weblinks
- Grubenbahn
- Musée de l’Ardoise (Schiefermuseum Uewermaarteleng)
- Gesetz betreffend die Gründung der Obermartelinger Minengesellschaft (PDF-Datei; 43 KB)
Einzelnachweise
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