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Dunantspitze

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Dunantspitze
Die Dunantspitze ist die mittlere der beschrifteten Graterhebungen (gesehen vom Nordend von Norden)
Die Dunantspitze ist die mittlere der beschrifteten Graterhebungen (gesehen vom Nordend von Norden)
Höhe 4631 m ü. M. <ref name="Schweizer Landeskarte">Schweizer Landeskarte 1:10'000. Abgerufen am 14. September 2023.</ref>
Lage Kanton Wallis, Schweiz
Gebirge Monte Rosa, Walliser Alpen
Dominanz 0,1 km → Dufourspitze<ref name="dominanz" />
Schartenhöhe 15 m
Koordinaten 633285 / 87352Koordinaten: 45° 56′ 13″ N, 7° 52′ 4″ O; CH1903: 633285 / 87352
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Erstbesteigung 1854 durch Christopher Smyth, James G. Smyth, Edmund Smyth
Normalweg Westgrat vom „Sattel“ oder Südostgrat über den Grenzgipfel

Die Dunantspitze (bis 2014: Ostspitze) ist eine 4631 m ü. M. hohe, wenig eigenständige Gratzacke der Dufourspitze. Sie wird beim Aufstieg auf die Dufourspitze über den Ostgrat vom Silbersattel oder vom Grenzsattel aus überschritten.

Der damals noch "Ostspitze" genannte Gipfel wurde 1854, ein Jahr vor dem Hauptgipfel der Dufourspitze, von Christopher Smyth, James G. Smyth und Edmund Smyth erstmals bestiegen. Damals war es noch nicht klar, welcher der beiden Gipfel der höhere war – der tatsächliche Höhenunterschied liegt bei ungefähr drei Metern.

Die Gemeinde Zermatt und der Kanton Wallis benannten die Ostspitze am 6. Oktober 2014 zu Ehren des Gründers des Roten Kreuzes, Henry Dunant, in Dunantspitze um. Dies geschah anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Entwicklung der Genfer Konventionen und der Gründung des Internationalen Roten Kreuzes.<ref>„Der schönste Berg der Schweiz“, Rede von Bundespräsident Didier Burkhalter vom 6. Oktober 2014</ref>

Ausgangspunkt für eine Besteigung über den Normalweg ist die Monte-Rosa-Hütte (2883 m ü. M.).

Literatur

  • Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. 12., aktualisierte Auflage. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-7427-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="dominanz">Bergtouren – Die 4000er der Alpen. In: thehighrisepages.de. 26. Februar 2011, abgerufen am 11. August 2013.</ref> </references>