Ramat Aviv
Ramat Aviv ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein nordwestlicher Teil des Stadtbezirks I in Tel Aviv-Jaffa, nördlich des Flusses Jarkon. Ramat Aviv setzt sich aus den Stadtteilen Ramat Aviv Aleph, Neweh Avivim sowie den in den 1980er- und 1990er-Jahren entstandenen Teilen Ramat Aviv Gimmel und Ramat Aviv HaChadaschah zusammen.
In Ramat Aviv befinden sich die Universität Tel Aviv, das Diaspora Museum, das Eretz Israel Museum, der ehemalige Flughafen Sdeh-Dov und der Jarkonpark. Das Gebiet Ramat Avivs zählt – wie der gesamte Norden Tel Avivs ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) – zu den wohlhabenderen Quartieren der Stadt.
Geschichte
Vor dem Krieg um Israels Unabhängigkeit von 1948 gab es das arabische Dorf al-Schaich Muannes (arabisch الشيخ مؤنس) auf Teilen dessen, wo sich heute Ramat Aviv befindet.<ref>Zochrot Organisation al Shaykh Muwannis (englisch, hebräisch, arabisch)</ref><ref name=":0">Omer Bartov: Genozid, Holocaust und Israel-Palästina – Geschichte im Selbstzeugnis. Übersetzt von Anselm Bühling. Suhrkamp Verlag/Jüdischer Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-633-54335-9, S. 383.</ref> In den 1950er-Jahren immigrierten viele geflüchtete osteuropäische Juden und aus Nordafrika vertriebene arabische Juden in diesen Stadtteil. Große Gruppen waren polnische und marokkanische Juden. Omer Bartov, der dort als Kind lebte, erinnert sich, dass der Wohnstandard für Marokkaner sehr viel schlechter war als der für Polen, denen neue Häuser gebaut worden waren, während marokkanische Familien weiter in verfallenden Häusern leben mussten.<ref name=":0" />
Auch die spätere Premierministerin Golda Me'ir lebte über mehrere Jahrzehnte im Quartier.<ref>Moshe Gilad: Homes fit for a prime minister: From Ben Gurion's shack to Netanyahu's compound. In: Haaretz. 15. Mai 2012, abgerufen am 1. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Universität Tel Aviv wurde auf dem ehemaligen Boden des Dorfes erbaut. Das letzte erhaltene Haus beherbergt jetzt das Clubhaus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und die Mensa der Universität.<ref>Zochrot Organisation Tel Aviv University (englisch, hebräisch, arabisch)</ref> Obwohl Chaim Levanon, der Bürgermeister Tel Aviv-Jaffas der Jahre 1953 bis 1959, sich zuerst dafür aussprach, das neue Quartier ausschließlich mit Einfamilienhäusern zu bebauen, setzte sich die damals noch als Arbeitsministerin Israels tätige Me'ir durch, indem sie erreichte, dass auf dem Gebiet hauptsächlich Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gebaut wurden. Dennoch hielt sich das Stadtmodell fortan an das Vorbild einer grünen und geräumigen Gartenstadt, wie nahezu im gesamten Norden der Stadt.<ref>שיכון ולא שכונה גםרמת־אביב אינה זוכה. Israelische Nationalbibliothek, abgerufen am 2. September 2020.</ref>
Im Jahr 1963 wurde der Campus der Universität Tel Aviv im Stadtgebiet eröffnet, nachdem sich die Hochschule juristisch von der Stadtgemeinde gelöst hatte, und in der Folge autonom wurde.<ref>Yale Fox International Fellowships. Tel Aviv University, abgerufen am 2. September 2020.</ref> Heute zählt Ramat Aviv zu den preislich gehobenen Stadtteilen Tel Avivs.
Quartiere
Ramat Aviv lässt sich insgesamt in vier Quartiere unterteilen, die sich vom nördlichen Ufer des Jarkon bis hin zu der Stadtgrenze im Norden nach Herzlia und im Westen nach Ramat haScharon und Ramat Gan erstrecken:
- Ramat Aviv Aleph (A): ab den 1950er Jahren
- Ramat Aviv Bet (B) oder Neve Avim: ab den 1960er Jahren
- Ramat Aviv Gimel (C): ab den 1980er Jahren
- Ramat Aviv Hachadascha (Neues Ramat Aviv): ab den 1990er Jahren
Weblinks
- Universität Tel Aviv (englisch, hebräisch)
- Diasporamuseum (Beth Hatefutsoth) (englisch, hebräisch)
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 32° 6′ 51″ N, 34° 47′ 49″ O
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