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Serneus

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Serneus
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg Graubünden (GR)
Region: Prättigau/Davosw
Politische Gemeinde: Klostersi2w1
Postleitzahl: 7249 Serneus
Koordinaten: 782891 / 196005Koordinaten: 46° 53′ 24″ N, 9° 50′ 20″ O; CH1903: 782891 / 196005
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Höhe: 995 m ü. M.
Fläche: 17,60 km²
Datei:Klosters Serneus.jpg
Karte
ww{w

Serneus [<templatestyles src="IPA/styles.css" />sɛrˈnøɪ̯s]<ref name="ks">Andres Kristol, Klosters-Serneus GR (Prättigau / Davos) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 484 ſq.</ref> ist ein Dorf im hinteren Prättigau im Schweizer Kanton Graubünden. Es bildete bis 1851 mit der Mezzaselva Welt-Icon

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  }} und dem Gebiet talaufwärts bis Gulfia Welt-Icon
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  }} die äusserste Gemeinde des halben Hochgerichts Klosters-Innerschnitz; seit 1975 ist das Dorf eine Fraktion der Gemeinde Klosters. Die Kirchgemeinde blieb ebenfalls bis 1975 selbständig.

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Serneus 1850.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1872
Datei:ETH-BIB-Serneus-LBS H1-018256.tif
Luftbild von Werner Friedli (1954)

Ersturkundlich erwähnt ist die Siedlung 1475 als Serneyss. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ortsname unterschiedlich, je nachdem wie er gehört wurde, geschrieben: Serneÿss, Serneyfs, Serneyffs, Serneuyffs, Sernoews, Saernoews, Sernöüss, Sarnöüss, Sarneus, Zerneuss, Zerneus, Serneus.<ref>Jakob Vetsch: Das Gotteshaus zu Serneus. Festschrift zur 500-Jahr-Feier 1479–1979 und zur 525-Jahr-Feier 1479–2004 Mit Serneuser Haussprüchen erweiterte Auflage, Geleitwort von Georg Grass. Herausgegeben von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Klosters-Serneus 2004. Die Schreibweise des Wortes Serneus im Laufe der Jahrhunderte. Seite 6.</ref> Die Herkunft des Namens ist unsicher, erwogen wird eine Verbindung zum in römischen Quellen belegten Völkernamen Sarunetes.<ref name=ks/>

Serneus ist aus einem Hof der Propstei St. Jakob hervorgegangen. 1479 wurde die Kapelle St. Sebastian gestiftet. Die Kaplanei gehörte zum Kirchspiel von Saas im Prättigau und gelangte im Zuge der Reformation an den Klosterser Pfarrsprengel. 1723 war Serneus eine eigene reformierte Kirchgemeinde, seit 1975 ist es wieder mit Klosters vereint. Der Umbau der Kirche erfolgte 1929.<ref name="HLS" /> 1741 wurde ein Grossteil des Dorfes durch einen Brand zerstört. Beim Wiederaufbau wurden die Häuser aus Sicherheitsgründen nicht gänzlich wieder im holzdominierten Walserhaus-Stil errichtet, sondern mit einem hohen Anteil an Mauerwerk.

1617 wird die Nutzung der Schwefelquellen für Trink- und Badekuren berichtet. Der Bädertourismus kam aber bald darauf – ähnlich wie in Jenaz im Mittelprättigau – zum Erliegen. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert mehrfach überholt und erweitert. Seit 1978 ist der Hotelbetrieb in Bad Serneus wieder in Nutzung.<ref>Bündner Jahrbuch 2019, 15-20.</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Verkehr

Von Serneus aus führt der dem Langsamverkehr vorbehaltene Casannapass nach Langwies im Schanfigg.

Literatur

  • Florian Hitz: Serneus. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 14. Juni 2011.
  • Jakob Vetsch: Das Gotteshaus zu Serneus. Festschrift zur 500-Jahr-Feier 1479–1979 mit Geleitwort von Georg Florin und Vorwort von Klaus Otte. Herausgegeben von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Klosters-Serneus 1979<ref>Ein idyllischer Tag – Die 500-Jahr-Feier der Kirche Serneus im Jahre 1979 Reformationssonntag, 4. November 1979. Johannes Haltiner, in: Klosterser Zeitung. Freitag, 9. November 1979; abgerufen am 19. März 2021.</ref>
  • Jakob Vetsch: Das Gotteshaus zu Serneus. Festschrift zur 500-Jahr-Feier 1479–1979 und zur 525-Jahr-Feier 1479–2004 Mit Serneuser Haussprüchen erweiterte Auflage, Geleitwort von Georg Grass. Herausgegeben von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Klosters-Serneus 2004 Digitalisat bei Zentralbibliothek Zürich<ref>Wieder greifbar: Das Gotteshaus zu Serneus Jakob Vetsch, Pfr., Zürich, in: Klosterser Zeitung. Donnerstag, 15. Juli 2004.</ref><ref>Serneuser Fest mit Wetterglück. Auch die Kirche miteinbezogen. Johannes Haltiner, in: Klosterser Zeitung. Donnerstag, 12. August 2004, Seite 11.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Serneus: Inschriften (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. April 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.serneus.ch Einleitende Gedanken von Pfarrer Jakob Vetsch zur zweiten Auflage Das Gotteshaus zu Serneus 2004 auf serneus.ch; abgerufen am 20. März 2021.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="HLS">Florian Hitz: Serneus. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

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