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John Sayles

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John Sayles (2008)

John Thomas Sayles (* 28. September 1950 in Schenectady, New York) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Er gilt seit den 1980er Jahren als einer der profiliertesten Vertreter des Independent-Films. Als Regisseur seiner Filmprojekte übernimmt er in der Regel auch die Verantwortung für das Drehbuch. Darüber hinaus wird er häufig als Script Doctor für die Verbesserung der Drehbücher anderer Autoren hinzugezogen. Auf diese Weise sichert er sich die finanzielle Unabhängigkeit bei der Realisierung seiner eigenen Projekte.

Leben

Nach einem Abschluss in Psychologie verdiente Sayles sein Geld zunächst als Gelegenheitsarbeiter. Mit 25 Jahren verfasste er seinen ersten Roman The Bride of the Bimbos.

In Los Angeles arbeitete er anschließend als Drehbuchautor für verschiedene Filme von Roger Corman (Piranha<ref>„Keep the title, keep the fish, get rid of everything else.“ (Roger Corman). Stella Papamichael: John Sayles on Honeydripper. In: BBC. 24. April 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. November 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.bbc.co.uk (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>, The Lady in Red, The Battle Beyond The Stars). 1980 drehte er seinen ersten Film als Regisseur: Die Rückkehr nach Secaucus. Nach mehreren Filmen verschiedener Genres wie dem Jugendfilm Baby It's You, dem Science-Fiction-Film Der Typ vom anderen Stern und dem Sportfilm Acht Männer und ein Skandal, in denen er die jeweiligen Klischees der Gattung geschickt unterlief, wurde er vor allem auch als Regisseur einiger der bekanntesten Musik-Videos für Bruce Springsteen bekannt, nämlich „Born in the U.S.A.“ und „I’m on Fire“.

Danach war er für einige der aufsehenerregendsten Independent-Filme der 1990er Jahre verantwortlich, so Stadt der Hoffnung (1991), Passion Fish (1992) und Lone Star (1996). Für die beiden letzteren wurde er für einen Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ nominiert. Obwohl er danach weiterhin regelmäßig Filme drehte, gelangten nur noch Wenn der Nebel sich lichtet – Limbo von 1999 und Casa de los babys von 2003 in die deutschen Kinos.

Sayles’ erwachsene und komplexe Geschichten für das Kino haben es mittlerweile schwer, Vertriebsmöglichkeiten und ihren Weg zu einem Publikum zu finden. James Monaco attestiert Sayles zentralen Werken eine „geschickte und genaue Personengestaltung“ (S. 391). Sein Erstling Die Rückkehr nach Secaucus ist im National Film Registry als erhaltenswertes Kulturgut eingetragen.<ref>Films Selected to The National Film Registry, Library of Congress 1989–2007. In: National Film Preservation Board. Library of Congress, 30. Juli 2008, abgerufen am 3. November 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Filmen wie Gefährliche Freundin, Malcolm X, Matinee – Die Horrorpremiere, Gridlock’d sowie Girlfight – Auf eigene Faust war Sayles in Nebenrollen zu sehen.

Mit der Produzentin Maggie Renzi ist Sayles auch privat verbunden.

1983 war er MacArthur Fellow. 2005 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Filmografie

Regie und Drehbuch

Drehbuch

Literarische Vorlage

Produktion

Darsteller

Literatur

  • James Monaco: Film verstehen: Kunst, Technik, Sprache, Geschichte und Theorie des Films und der Medien. Mit einer Einführung in Multimedia. Rowohlt-Taschenbuch-Verl., Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-61433-2.

Weblinks

Commons: John Sayles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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