Zum Inhalt springen

Siebener-Rugby-Weltmeisterschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. November 2023 um 18:23 Uhr durch imported>ⵓ (entfernt, nicht erreichbar.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Siebener-Rugby-Weltmeisterschaft
LogoVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Verband World Rugby
Erstaustragung 1993 (Männer), 2009 (Frauen)
Mannschaften 24 (Männer), 16 (Frauen)
Titelträger FidschiDatei:Flag of Fiji.svg Fidschi (Männer)

AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien (Frauen)

Rekordsieger NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland & FidschiDatei:Flag of Fiji.svg Fidschi
(je 3 Titel, Männer)

NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland & AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
(je 2 Titel, Frauen)

Die Siebener-Rugby-Weltmeisterschaft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der wichtigste sportliche Wettkampf im Siebener-Rugby, einer olympischen Variante des Rugby Union. Der Wettbewerb wurde erstmals 1993 in Schottland ausgetragen und findet seitdem alle vier Jahre statt. Die Trophäe mit dem Namen Melrose Cup – so benannt nach der schottischen Stadt Melrose, in der das Siebener-Rugby erfunden wurde – ist momentan im Besitz von Fidschi.

Geschichte

Die Einführung der Siebener-Rugby-Weltmeisterschaft durch den Weltverband World Rugby (WR) geht auf einen Vorschlag des Schottischen Rugbyverbandes (SRU) zurück. Das erste Turnier fand im April 1993 im Murrayfield Stadium in Edinburgh statt.

Hongkong, das als Gastgeber des Turniers Hong Kong Sevens bereits eine wichtige Rolle im Siebener-Rugby spielte, richtete 1997 die zweite Weltmeisterschaft aus. Fidschis Sieg über Südafrika im Finale gilt immer noch als eines der besten Siebener-Rugby-Spiele aller Zeiten. Bereits im Vorfeld hatte die Mannschaft der Fidschianer angekündigt, den Titel zu gewinnen, und der Teamkapitän Waisale Serevi hatte seinen Töchtern dasselbe versprochen.

In Mar del Plata in Argentinien wurde Neuseeland 2001 der dritte Siebener-Rugby-Weltmeister. Der in der Vorrunde kaum eingesetzte Jonah Lomu erhielt seine Chance, nachdem Neuseelands Kapitän, Siebener-Rugby-Legende Eric Rush, im letzten Gruppenspiel gegen England ein Bein gebrochen hatte. Lomu fügte seiner schillernden Karriere ein weiteres Kapitel hinzu, als er im Finale gegen Australien drei Versuche legte.

2005 war erneut Hongkong der Ausrichter. Waisale Serevi, der eigentlich zwei Jahre zuvor zurückgetreten war, kehrte noch einmal zurück und führte Fidschi als Kapitän zum zweiten Titelgewinn. Im Turnier verhinderten die Fidschianer die Titelverteidigung der Neuseeländer und dass England im selben Jahr im 15er- und im 7er-Rugby Weltmeister wurde.

2009 fand in Dubai die fünfte WM statt, die für einige Überraschungen sorgte. So schieden die vier favorisierten Mannschaften aus Neuseeland, England, Südafrika und Fidschi bereits im Viertelfinale aus. Schließlich trafen Wales und Argentinien im Finale aufeinander. In der Vorrunde hatten die Südamerikaner dieses Duell noch für sich entschieden, im Endspiel gewann dann Wales jedoch mit 19:12. Erstmals fand gleichzeitig auch ein WM-Turnier der Frauen statt. Erster Weltmeister wurde Australien durch einen 15:10-Finalsieg über Neuseeland.

Die deutsche Nationalmannschaft der Herren konnte sich am 17. Juli 2022 in Bukarest erstmals für die Siebener-Rugby-Weltmeisterschaft qualifizieren, die Anfang September 2022 in Kapstadt stattfand.<ref>Deutschland schafft es erstmals zur 7er-Rugby-WM. In: Sportschau. 17. Juli 2022, abgerufen am 30. Juli 2022.</ref> Deutschland belegte den 18. Platz.

Turniere

Männer

Austragung Gastgeber Finale
Weltmeister Ergebnis Vizeweltmeister
1993 Schottland EnglandEngland
England
21:17 AustralienAustralien
Australien
1997 Hongkong FidschiDatei:Flag of Fiji.svg
Fidschi
24:21 SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg
Südafrika
2001 Argentinien NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
31:12 AustralienAustralien
Australien
2005 Hongkong FidschiDatei:Flag of Fiji.svg
Fidschi
29:19 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
2009 Vereinigte Arabische Emirate WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg
Wales
19:12 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg
Argentinien
2013 Moskau NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
33:0 EnglandEngland
England
2018 Vereinigte Staaten NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
33:12 EnglandEngland
England
2022 Kapstadt FidschiDatei:Flag of Fiji.svg
Fidschi
29:12 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland

Frauen

Austragung Gastgeber Finale
Weltmeister Ergebnis Vizeweltmeister
2009 Vereinigte Arabische Emirate AustralienAustralien
Australien
15:10 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
2013 Moskau NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
29:12 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg
Kanada
2018 Vereinigte Staaten NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland
29:0 FrankreichFrankreich
Frankreich
2022 Kapstadt AustralienAustralien
Australien
24:22 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg
Neuseeland

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />