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Said Bahaji

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Said Bahaji (arabisch سعيد بحجي {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 15. Juli 1975 in Haselünne; † möglicherweise September 2013<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Al-Qaida leader claims German Sept. 11 suspect has died (Memento vom 28. August 2017 im Internet Archive)</ref>) ist ein mutmaßlicher islamistischer Terrorist und mutmaßliches Mitglied der Hamburger Terrorzelle, die an den Terroranschlägen am 11. September 2001 beteiligt war.

Said Bahaji hat eine deutsche Mutter und einen marokkanischen Vater und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Als er neun Jahre alt war, zog die Familie nach Marokko. 1995 zog er nach Hamburg, wo er anfing, Elektrotechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg zu studieren. Dabei lernte er Mohammed Atta und Ramzi Binalshibh kennen, mit denen er gemeinsam eine Wohnung im Stadtteil Harburg bewohnte. 1999 heiratete Bahaji in der Al-Quds-Moschee Hamburg im Beisein von Atta, Binalshib und Marwan al-Shehhi.<ref name="Spiegel" /> Die Freundschaft zu diesen machte ihn der Komplizenschaft verdächtig. Nachweislich hörte er, wie auch Atta, Binalshibh und Al-Shehhi, in der Hamburger Al-Quds-Moschee zudem Predigten des radikalen islamistischen Predigers Mohammed Fazazi, als einer dessen „Musterschüler“ er galt.<ref>Terry McDermott, Perfect Soldiers – The Hijackers: Who They Were, Why They Did It, HarperCollins 2005, S. 88.</ref><ref>Dirk Laabs, Mohammed Fazazi: Der Lehrer des Terrors, in: Romuald Karmaker, Hamburger Lektionen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2009, S. 19 f.</ref> Laut Untersuchungen soll er als „Buchhalter“ der Gruppe fungiert haben, Mietverhandlungen geführt und Computer bereitgestellt haben.<ref name="Spiegel" /> Am 4. September, also genau eine Woche vor den Anschlägen, flog er nach Karatschi.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel auf NDR vom 29. Oktober 2009: Reisepass gefunden (Memento vom 27. März 2012 im Internet Archive)</ref> Kurz darauf soll er laut BKA in einem Al-Qaida-Camp in Afghanistan gesehen worden sein. In Briefen an seine Angehörigen verneinte er im Jahr 2002, von den Anschlagsplanungen des 11. September gewusst zu haben.<ref name="Spiegel" />

Laut Information des im Juni 2010 verhafteten deutsch-syrischen Terroristen Rami Makanesi gegenüber dem Bundeskriminalamt soll sich Bahaji im Mai 2010 in Mir Ali in Wasiristan aufgehalten haben, wo er mit anderen Terrorverdächtigen aus Deutschland zusammentraf.<ref>John Goetz, Hans Leyendecker, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer: Das deutsche Haus. In: Süddeutsche Zeitung vom 1. Juni 2013</ref> Er soll mehrere Jahre lang unter dem Namen Abu Zuhair im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet gelebt haben. Bei Kämpfen gegen US-Truppen soll er verletzt worden sein und hinke seither.<ref name="Spiegel">spiegel.de vom 29. August 2011: On the Trail of Said Bahaji.</ref>

Literatur

  • Terry McDermott, Perfect Soldiers – The Hijackers: Who They Were, Why They Did It, HarperCollins 2005 (englisch)

Weblinks

Einzelnachweise

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