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Sellinghausen

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Sellinghausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(182)&title=Sellinghausen 51° 13′ N, 8° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(182) 51° 12′ 48″ N, 8° 15′ 53″ O
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Höhe: 432 m
Einwohner: 182 (31. Dez. 2025)<ref>Stadt Schmallenberg: Einwohnerzahlen, abgerufen am 15. Februar 2026</ref>
Postleitzahl: 57392
Lage von Sellinghausen in Schmallenberg
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Sellinghausen ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Lage

Das Dorf liegt rund 3,5 km nordwestlich von Bad Fredeburg in einer Höhe von 432 m über NN. Um das Dorf liegt das Landschaftsschutzgebiet Ortsrandlage Sellinghausen. Südlich von Siedlinghausen entspringt der Hallebach. Der Bach fließt durch den Ort und mündet nördlich von Siedlinghausen in die Ilpe.

Nachbarorte

Angrenzende Orte sind Altenilpe, Mailar und Dorlar.

Geschichte

Der Ort wurde um 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Junker auf der Leiße besaß damals ein Gut in Sellinghausen.<ref>Bruno Ermecke: Anfänge, Erst- und Früherwähnungen der Schmallenberger Ortsteile, S. 109, Heimat- und Geschichtsverein Schmallenberger Sauerland (Hrsg.), 2013</ref> In „Selinchusen“ befanden sich auch zwei Hufe des Stiftes Meschede.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meschede.de: Grundherrschaft des Stifts Meschede im Mittelalter (PDF), S. 5 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. November 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meschede.de abgerufen am 5. Dezember 2015</ref> Frühe Anhaltspunkte über die Größe des Ortes ergeben sich aus einem Schatzungsregister (diente der Erhebung von Steuern) für das Jahr 1543. Demnach gab es in „Sellinghaußen“ fünf Schatzungspflichtige (Thonis Schulte sein Knecht, Johann Ferbers, Tilman Buelick und Dorpscheiper)<ref>Schatzungsregister 1543 für das kurkölnische Sauerland - <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online (Heimatverein-finnentrop.de), S. 89 (PDF) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimatverein-finnentrop.de</ref>.

1819 lebten Sellinghausen insgesamt 70 Einwohner in 10 Häusern. Die Zahl der Häuser stieg bis zum Jahr 1865 auf 25 Häuser an.<ref>Sellinghausen.de: Geschichte in Zahlen abgerufen am 5. Dezember 2015 </ref> Im Jahr 1920 eröffnete die Schiefergrube in Sellinghausen. Mangels abbauwürdigen Schiefers wurde die Grube wenige Jahre später wieder geschlossen.<ref>Sellinghausen.de: Geschichte Sellinghausen abgerufen am 17. Oktober 2014</ref> Sellinghausen gehörte bis zur kommunalen Gebietsreform zur Gemeinde Dorlar. Seit dem 1. Januar 1975 ist Sellinghausen ein Ortsteil der neuen Stadt Schmallenberg.<ref></ref> Der Ortsmittelpunkt wurde 2007 neu gestaltet.

Religion

Datei:Sellinghausen.jpg
Kapelle in Sellinghausen
Datei:St.Blasius Kapelle Sellinghausen.jpg
Altarraum

Die denkmalgeschützte St. Blasius Kapelle wurde in den 1880er Jahren in der Ortsmitte errichtet. Viele Sellinghauser beteiligten sich an den Bauarbeiten oder spendeten für die Kapelle.

Wirtschaft

In Sellinghausen gibt es landwirtschaftliche und handwerkliche Betriebe sowie ein großes Hotel.

Sport

Im Dorf sind folgende Sporteinrichtungen vorhanden: ein 18-Loch-Golfplatz, ein Skilift, ein zum Hotel gehörendes Erlebnisbad und ein Fußball-Rasenplatz.

Weblinks

Commons: Sellinghausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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