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Altenilpe

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Altenilpe
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155)&title=Altenilpe 51° 13′ N, 8° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(155) 51° 12′ 58″ N, 8° 16′ 32″ O
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Höhe: 438 (419–439) m
Einwohner: 155 (31. Dez. 2025)<ref>Stadt Schmallenberg: Einwohnerzahlen, abgerufen am 15. Februar 2026</ref>
Postleitzahl: 57392
Lage von Altenilpe in Schmallenberg
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Datei:Altenilpe Wasserrad.jpg
Wasserrad in Altenilpe

Altenilpe ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Lage

Altenilpe befindet sich rd. 2,5 km östlich von Dorlar und 3 km nordwestlich von Bad Fredeburg. Verkehrsmäßig wird Altenilpe über die durch den Ort verlaufende Kreisstraße (K20) erschlossen, die von Bad Fredeburg nach Dolar führt. Die Kreisstraße dient dem Anlieger- und Durchgangsverkehr und hat am südlichen Ortseingang aus Richtung Bad Fredeburg eine Höhe von rund 439 m ü. NN, der westliche Ortsrand befindet sich höhenmäßig bei rund 419 m ü. NN. Neben der Kreisstraße verläuft die wasserführende Ilpe, die im Bereich der Ortschaft von drei Zuflüssen gespeist wird.

Nachbarorte

Angrenzende Orte sind Sellinghausen, Nierentrop, Oberhenneborn und Bad Fredeburg sowie das Gehöft Hengsiepen.

Geschichte

Der Ort Altenilpe (damals Yfflepe) wurde im Jahr 1313 erstmals im Güterverzeichnis der Grafen von Arnsberg erwähnt. Den Ort nannte man unter anderem auch mal Ahlenifelpe (1313), Aldenyflepe (1338) und Alten Iffelpe (1521).<ref>Bruno Ermecke: Anfänge, Erst- und Früherwähnungen der Schmallenberger Ortsteile, Hrsg. Heimat- und Geschichtsverein Schmallenberger Sauerland, 2013, S. 17 ff.</ref> In „Alten-yphelpe“ befand sich im 14. Jahrhundert eine Hufe des Stiftes Meschede.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meschede.de: Grundherrschaft des Stifts Meschede im Mittelalter (PDF), S. 6 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meschede.de abgerufen am 6. Dezember 2015</ref>

Frühe Anhaltspunkte über die Größe des Ortes ergeben sich aus einem Schatzungsregister (diente der Erhebung von Steuern) für das Jahr 1543. Demnach gab es in „AldenIffelpe“ 10 Schatzungspflichtige<ref>Schatzungsregister 1543 für das kurkölnische Sauerland - <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online (Heimatverein-finnentrop.de), S. 90 (PDF) (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>; die Zahl dürfte mit den damals vorhandenen Höfen bzw. Häusern übereingestimmt haben. Bis zur kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gehörte Altenilpe zur Gemeinde Dorlar.

Seit der Neugliederung durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz zum 1. Januar 1975 gehört Altenilpe zum Hochsauerlandkreis und ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg.<ref></ref> Im Landeswettbewerb 2008/2009 „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde Altenilpe mit einer Silberplakette ausgezeichnet.

Religion

In Altenilpe gibt es die katholische Pfarrgemeinde St. Lucia mit der gleichnamigen Kirche, welche mit der Kirche St. Marien in Bracht sowie St. Hubertus in Dorlar einen Pfarrverbund bildet.

Persönlichkeiten

  • Josef Hellermann (1885–1964) war Oberbürgermeister von Recklinghausen und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Altenilpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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