Txalaparta
Txalaparta [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ist ein baskisches Perkussionsinstrument aus einem Satz von drei oder mehr, über zwei Querträger gelegten hölzernen Schlagbalken, die von zwei Musikern mit jeweils zwei senkrecht gehaltenen Stöcken geschlagen werden. Die Klangstäbe sind auf unterschiedliche Tonhöhen gestimmt, der perkussive Aspekt steht jedoch im Vordergrund.<ref name="aunamendi">Juan Mari Beltran: Txalaparta. In: Auñamendi. Abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Instrumentenkundlich ist das txalaparta ein Aufschlagidiophon, dessen Form einem Holmxylophon entspricht. Die etwa 50 cm langen Stöcke heißen auf Baskisch makilak, [<templatestyles src="IPA/styles.css" />].
Der Ursprung des Instruments ist unbekannt.<ref>Antxon Aguirre Sorondo: Un posible origen de la txalaparta. In: euskonews.eus. 6. Februar 2004, abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut dem Musiker und Musikwissenschaftler Juan Mari Beltrán stammen die ersten Berichte über das Instrument von Aita Donostia, Manuel Lekuona (1894–1987) und Jose Migel Barandiaran aus dem frühen 20. Jahrhundert und nennen vor allem Gipuzkoa und Teile von Navarra als Verbreitungsgebiet.<ref name="beltran">Juan Mari Beltran: La txalaparta. In: euskonews.eus. 2003, abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Traditionell ist das Txalaparta-Spiel besonders mit den Festen zum Abschluss der Arbeit bei der Sidra-Herstellung verbunden, jedoch auch bei anderen festlichen Anlässen vertreten,<ref name="aunamendi"/> insbesondere mit Hochzeiten.<ref name="beltran"/>
In den 1960er Jahren waren nur noch wenige Musiker (txalapartaris) aktiv, vor allem im Raum San Sebastián.<ref name="beltran"/><ref name="atxaga">Bernardo Atxaga: País Vasco. Historia de una tabla. In: atxaga.eus. 11. April 2017, abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Rahmen der Wiederentdeckung baskischer Traditionen (Nueva Canción Vasca, Ez dok amairu) wurde die Txalaparta durch Musiker wie die Brüder Artze (Artze Anaiak) als Instrument der zeitgenössischen baskischen Musik etabliert und in Theater- und Konzertsälen etabliert.<ref name="atxaga"/> Die Zahl der Musiker, die das Instrument verwenden, nahm in der Folge im ganzen Baskenland stark zu und es wird heute neben der traditionellen baskischen Musik in vielen anderen Bereichen (vom Rock über Filmmusik bis zum modernen Tanz) gespielt<ref>Txalaparta: el latido de madera que vibra. In: Euskera biok. Abgerufen am 2. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="aunamendi"/> und auch improvisatorisch in musiktherapeutischen Zusammenhängen genutzt und erhielt 2019 eine Belobigung beim Wettbewerb Neue Therapie-Instrumente, den die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft in Kooperation mit der Musikmesse Frankfurt ausrichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neue Instrumente für die Musiktherapie ausgezeichnet. ( vom 17. August 2019 im Internet Archive) Abgerufen am 17. August 2019</ref>
Weblinks
- Juan Mari Beltran: Txalaparta. In: Auñamendi. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Txalaparta: el latido de madera que vibra. In: Euskera biok. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
<references />