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Albrechts

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Albrechts
Stadt Suhl
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1206)&title=Albrechts 50° 37′ N, 10° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1206) 50° 37′ 3″ N, 10° 38′ 22″ O
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Höhe: 417 (410–450) m
Einwohner: 1206 (31. Dez. 2021)<ref>Stadt Suhl: Jahresstatistik 2021. (PDF; 1 MB) Stadt Suhl, Amt für Prozessmanagement, S. 2, abgerufen am 5. November 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. April 1994
Postleitzahl: 98529
Vorwahl: 03681
Datei:Suhl-Albrechts.svg
Karte
Lage von Albrechts in Suhl
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Datei:Ausblick vom Gänserasen auf Zimmergrund Albrechts.jpg
Ausblick vom Gänserasen in Richtung des Zimmergrundes

Albrechts ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Suhl des Freistaates Thüringen.

Geografische Lage

Der Ort liegt im Thüringer Wald nordwestlich der Kernstadt von Suhl. An Albrechts führt die Bundesautobahn 71 vorbei, hierzu wurde in 21 Monaten Bauzeit der Tunnel Berg Bock – benannt nach dem dort befindlichen Berg Bock – errichtet.

Geschichte

Die bisher früheste urkundliche Erwähnung von Albrechts erfolgte am 14. Mai 1112.<ref name="DobeneckerI">Otto Dobenecker: Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae. Band 1: (ca. 500–1152). Gustav Fischer, Jena 1896, Nr. 1069/1082.</ref> Der Ort nennt das Jahr 1111 für die erste urkundliche Erwähnung.<ref>www.insuedthueringen.de, 14. August 2011.</ref>

Über viele Jahrhunderte war Albrechts in seiner Herrschaftszugehörigkeit in die hennebergischen Ämter Suhl und Hallenberg gespalten. Nach dem Aussterben der Grafen von Henneberg gelangte der Ort im Jahr 1583 unter die gemeinsame Verwaltung der ernestinischen und albertinischen Wettiner. Im Rahmen des Benshäuser Tauschvertrages kam der hallenbergische Teil von Albrechts 1619 ebenfalls zum Amt Suhl. Von 1660 bis 1815 gehörte Albrechts zum Fürstentum Sachsen-Zeitz bzw. zu Kursachsen und danach zum Kreis Schleusingen des Regierungsbezirks Erfurt der preußischen Provinz Sachsen.

Im 15. Jahrhundert wurde Brauneisenstein als abbauwürdiges Erz gemeldet und der Bergbau vor Ort begründet. Die Verhüttung der Erze und die Herstellung von Kleineisenwaren schufen Arbeitsplätze in dem für Landwirtschaft ungünstigen Terrain. Die Zunft der Nagelschmiede war der bedeutendste Handwerkszweig, deren Zeit endete mit der industriellen Fertigung von Nägeln aus Draht. Die auch für Frauen geeignete manuelle Barchentweberei hatte in Albrechts bis zur Einführung der Maschinenweberei Bedeutung.<ref name="LKSUHL1955">Herbert Bauer: Suhl. Stadt und Land im Thüringer Wald. Ein Heimatbuch. Rat des Kreises Suhl, Erfurt 1955, S. 38.</ref>

Ende des 16. Jahrhunderts lebten in Albrechts rund 250 Einwohner, 1815 waren es 750 und um 1950 1400 Einwohner. 1945 wurde Albrechts Bestandteil des Landkreises Suhl und seit dem 1. April 1994 ist es in die kreisfreie Stadt Suhl eingemeindet.

Die 1769 erbaute Kirche ist das Zentrum der evangelischen Gemeinde, das Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Im Volksmund war bis zum 19. Jahrhundert die Bezeichnung „Malmers“ für Albrechts geläufig (heute auch als „Malmesch“ oder „Maumisch“ bekannt).

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Albrechts – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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