Budakeszi
| Budakeszi | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Hungary.svg Ungarn | |||||
| Region: | Mittelungarn | |||||
| Komitat: | Pest | |||||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Budaörs | |||||
| Kreis: | Budakeszi | |||||
| Koordinaten: | 47° 31′ N, 18° 56′ O
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| Fläche: | 37,11 km² | |||||
| Einwohner: | 15.950 (1. Jan. 2025) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 430 Einwohner je km² | |||||
| Telefonvorwahl: | (+36) 23 | |||||
| Postleitzahl: | 2092 | |||||
| KSH-kód: | 12052 | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Bürgermeisterin: | Ottilia Győri<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Budakeszi. A Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 29. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Fidesz-KDNP) | |||||
| Postanschrift: | Fő utca 179 2092 Budakeszi | |||||
| Website: | ||||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Budakeszi [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="Mh">Magyarország helységnévtára: Budakeszi. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal, abgerufen am 24. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Pest. Sie erhielt im Jahre 2000 den Status einer Stadt.<ref name="Mh" /> Der Ort wurde von Donauschwaben gegründet.
Geografische Lage
Budakeszi liegt am westlichen Stadtrand von Budapest, neun Kilometer nordwestlich des Zentrums der Hauptstadt. Nachbargemeinden sind Nagykovácsi, Páty und Budaörs.
Geschichte
Budakeszi war schon in der Steinzeit bewohnt, urkundlich wurde die Ortschaft aber erst 1296 erwähnt. Nach der türkischen Eroberung war das Gebiet fast völlig unbewohnt.<ref name=":0">Helmut Engisch: Neckarsulm – Lebendige Stadt mit vielen Gesichtern. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2292-0, S. 107 f., 112.</ref> Danach kamen die Donauschwaben, die von István Zichy, dem neuen Grundherren, im 17. Jahrhundert eingeladen wurden und den Ort im 18. Jahrhundert<ref name=":0" /> mit aufbauten.
In Budakeszi wurden hauptsächlich Wein- und Obstbau betrieben.<ref name=":0" /> Im späten 19. Jahrhundert wurde jedoch der Weinbau von einer verheerenden Rebseuche<ref name=":0" /> getroffen, was zu einer Abwanderung<ref name=":0" /> der Arbeitskräfte nach Budapest führte.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 849 Häuser und 5233 Einwohner auf einer Fläche von 7716 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Bia im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun.
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Ortschaft eine bedeutende Donauschwäbische Mehrheit, nach 1946, dem Jahr der großen Vertreibung der Deutschen,<ref name=":0" /> wurden diese zur Minderheit. Den diesbezüglichen kulturellen Hintergrund kann man aber nach wie vor sehr stark in der Gemeinde fühlen. Ab 1989<ref name=":0" /> bemühte sich die Stadt Neckarsulm mit einer Patenschaft um die Beziehung mit der Budakesser Gemeinschaft.<ref name=":0" />
Das klimatisch begünstigte Budakeszi wurde zu einem beliebten Naherholungsgebiet<ref name=":0" /> für die Bevölkerung der Hauptstadt. In Budakeszi befindet sich ein landesweit bekanntes Lungensanatorium. Die umgebende Hügellandschaft ist ein bekanntes Wandergebiet.
Städtepartnerschaften
- Datei:Flag of Slovakia.svg Balog nad Ipľom, Slowakei
- Datei:Flag of Poland.svg Biecz, Polen
- Deutschland Delbrück-Westenholz, Deutschland
- Ukraine Dyjda (Дийда), Rajon Berehowe, Ukraine
- Deutschland Lich, Deutschland
- Datei:Flag of Romania.svg Miercurea Ciuc, Rumänien
- Deutschland Neckarsulm, Deutschland, seit 1993<ref name=":0" />
- Österreich St. Margarethen an der Raab, Österreich
- Deutschland Zschopau, Deutschland, seit 2023<ref>Budakeszi. In: zschopau.de. Abgerufen am 29. August 2024.</ref>
Persönlichkeiten
- Die Familie des früheren deutschen Außenministers Joschka Fischer stammt aus Budakeszi. Fischers Vater war ein bekannter Dorfmetzger. Joschka Fischer ist inzwischen Ehrenbürger der Stadt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Joschka Fischer – Der deutsche Außenminister, der nicht in Ungarn zur Welt kommen konnte.] (PDF; 529 kB) Donauschwäbisches Zentralmuseum, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
- Josef de Ponte (1922–2006), deutscher Maler und Graphiker, Schwerpunkt Kunst am Bau, Glasmalerei, u. a. über 120 Werke in öffentlichen Bauten in Deutschland und mehreren Ländern Europas, Ehrenbürger von Budakeszi seit 2003.
- Thomas Gerhard Ring (1936–2009), deutscher katholische Theologe, in Budakeszi geboren
- János Riesz (* 1941), deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, Hochschullehrer in Bayreuth, in Budakeszi geboren
- Gábor Gellér (* 1958), Skispringer, in Budakeszi geboren
Verkehr
In Budakeszi treffen die Landstraßen Nr. 1102, Nr. 1103 und Nr. 8102 aufeinander. Die Stadt ist mit Budapest durch die Buslinien 22 und 222 verbunden.
Weblinks
- Budakeszi Hírmondó. Offizielle Webseite. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Budakeszi város. Wappen von Budakeszi. In: Nemzeti Jelképek. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Budakesser Gemeinschaft. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juni 2022.
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Budakeszi