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Gampi

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Gampi
Datei:Diplomorpha sikokiana s6.jpg

Gampi (Daphne sikokiana)

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae)
Unterfamilie: Thymelaeoideae
Gattung: Seidelbast (Daphne)
Art: Gampi
Wissenschaftlicher Name
Daphne sikokiana
(Franch. & Sav.) Halda
Datei:Diplomorpha sikokiana (flower s5).jpg
Blütenstand

Gampi (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch Ganpi, wörtlich übersetzt „Gänsehaut“, oder Kami no ki, wörtlich übersetzt Papierbaum<ref name="MMPND" />) (Daphne sikokiana) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) innerhalb der Familie Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae). Sie kommt nur auf den zentralen und westlichen japanischen Inseln Honshū, Shikoku und Kyushu (nur in der Präfektur Saga) vor.<ref name="FoJ" /> Ihre Fasern werden zur Herstellung von Japanpapier verwendet.

Beschreibung

Datei:Diplomorpha sikokiana1.jpg
Zweig mit Laubblättern

Erscheinungsbild und Blatt

Gampi wächst als sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen von meist etwa 2 (1 bis 3) Meter erreicht. Die Rinde ist seidig behaart und an älteren Pflanzenteilen braun. Die Äste sind ausgebreitet.<ref name="FoJ" />

Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der kurze Blattstiel ist 2 bis 3 mm lang. Die einfache, ledrige, seidig behaarte Blattspreite ist bei einer Länge von 1,5 bis 8 cm und einer Breite von 1 bis 4 cm eiförmig mit abgerunder bis gestutzter oder stumpfer Basis und spitzem bis zugespitztem oberen Ende.<ref name="FoJ" />

Blütenstand, Blüte und Frucht

Die Blütezeit in Japan reicht von Mai bis Juni. Die endständigen, kopfigen Blütenstände enthalten 7 bis 20 Blüten. Die ungestielten Blüten sind zwittrig oder selten eingeschlechtig und vierzählig. Die vier haltbaren, gelben, kronblattähnlichen Kelchblätter sind zu einer 8 mm langen, schmalen Kelchröhre verwachsen und die vier Kelchzipfel sind 2 bis 3 mm lang. Es sind zwei Kreise mit je vier kurzen Staubblättern am Schlund vorhanden. Der Diskus ist im oberen Bereich einfach bis dreiteilig. Der dicht lang behaarte, oberständige Stempel ist etwa 4 mm lang.<ref name="FoJ" />

Die kurz gestielte, bei einer Länge von etwa 6 mm schmal eiförmig-spindelförmige, harte beerenartige Frucht ist behaart und vom haltbaren Kelch umhüllt.<ref name="FoJ" />

Taxonomie

Die Erstbeschreibung erfolgte 1878 unter dem Namen (Basionym) Wikstroemia sikokiana <templatestyles src="Person/styles.css" />Franch. & Sav. durch Adrien René Franchet und Paul Amédée Ludovic Savatier in Enumeratio Plantarum in Japonia Sponte Crescentium ..., 2, 2, S. 481. Die Neukombination zu Daphne sikokiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Franch. & Sav.) Halda erfolgte 1999 durch Halda in Acta Musei Richnoviensis, Volume 6, 3, S. 209. Weitere Synonyme für Daphne sikokiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Franch. & Sav.) Halda sind: Wikstroemia canescens var. pauciflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Franch. et Sav., Diplomorpha sikokiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Franch. & Sav.) Honda, Diplomorpha sikokiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Franch. & Sav.) Nakai.<ref name="tropicos" /> Das Artepitheton sikokiana bezieht sich auf die südjapanische Insel Shikoku.

Nutzung

Ihre feinen und glatten Bastfasern werden zur Herstellung von Japanpapier, das in Japan Washi genannt wird, verwendet. Die Ernte erfolgt, wenn die Pflanzen viel Wasser enthalten, zwischen Februar und Mai.<ref name="PFAF" /><ref name="Washi" /><ref name="awagami" />

Weblinks

Commons: Daphne sikokiana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="FoJ"> @1@2Vorlage:Toter Link/foj.c.u-tokyo.ac.jpDie Art in der Flora of Japan. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> <ref name="tropicos"> Daphne sikokiana bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="MMPND"> Internationale Trivialnamen bei Multilingual Multiscript Plant Name = M.M.P.N.D..</ref> <ref name="PFAF"> Eintrag bei Plants for A Future. (englisch)</ref> <ref name="Washi"> Washi: Japanese handmade paper.</ref> <ref name="awagami"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorbereitung der Gampifasern zur Papierherstellung (Memento vom 23. Mai 2006 im Internet Archive) (englisch)</ref> </references>