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Parageusie

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Klassifikation nach ICD-10
R43.2 Parageusie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Parageusie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ‚gegen‘; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) f. = ‚der Geschmack‘) bezeichnet eine Veränderung der Geschmackswahrnehmung. Dabei werden Geschmacksreize anders wahrgenommen als mit normalem Geschmacksempfinden.<ref>Geschmacksstörung (Dysgeusie): Definition – Parageusie. Onmeda.de, 2015, abgerufen am 23. August 2015.</ref>

Im Gegensatz zur Anosmie ist nicht der Geruchssinn, sondern sind die Geschmacksknospen im Mund betroffen, traditionell für die Geschmacksrichtungen bitter, süß, sauer und salzig verantwortlich. Das führt zu einem veränderten, schlechten, beispielsweise bitteren Geschmack im Mund.

Die möglichen Ursachen sind vielfältig, sie können als Nebenwirkung von Arzneimitteln,<ref>Thomas Brandt: Erkrankungen der Hirnnerven. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-13-140111-7, S. 152 (thieme-connect.de).</ref> bei Magen-Darm-Erkrankungen (insbesondere durch Medizin gegen Helicobacter-Bakterien), Sodbrennen oder verdorbene Lebensmittel, wie durch Nüsse oder Kerne hervorgerufen werden.

Die Lebensqualität ist merklich beeinträchtigt, wenn beispielsweise alles bitter schmeckt. Eine Geschmacksstörung kann sich innerhalb weniger Tage oder Wochen reduzieren und ganz verschwinden.

Literatur

  • Carl von Noorden, Hugo Salomon: Handbuch der Ernährungslehre (= Enzyklopaedie der Klinischen Medizin. Band 2: Spezielle Diätetik der Krankheiten des Verdauungsapparates). Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2013, ISBN 978-3-662-34549-8, S. 5/6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Erstausgabe: 1929).
  • Thomas Hummel, Antje Welge-Lüssen: Riech- und Schmeckstörungen: Physiologie, Pathophysiologie und therapeutische Ansätze. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-147811-5, S. 115 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

Einzelnachweise

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