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Gunship (Computerspiel)

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Gunship ist eine Flugsimulation von Arnold Hendrick und Andy Hollis, die im Jahre 1986 für den Commodore 64, Atari ST und DOS veröffentlicht wurde. Es gab weitere Portierungen für ZX Spectrum (1987), Amstrad CPC (1987), Amiga (1988) und MSX2 (1989).

1991 erschien der Nachfolger Gunship 2000.

Handlung

Als Hubschrauberpilot eines AH-64 Apache muss der Spieler sein fliegerisches Können in vier verschiedenen Szenarien (Vietnam, Nicaragua, Naher Osten und Dritter Weltkrieg in Europa) unter Beweis stellen.

Rezeption

Wertungsspiegel
PublikationWertung
AmigaAtari STCommodore 64
64’er13/15<ref name="64er">Boris Schneider-Johne: Flugsimulation AH 64-A Apache. In: 64er. April 1987, S. 147 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
ASM11/12<ref name="ASM Oldie">Hans-Joachim Amann: Oldie im April - Und er fliegt immer noch! In: Aktueller Software Markt. April 1990, S. 150 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Happy Computer88 %<ref name="Happy Computer 17">Boris Schneider-Johne: Gunship. In: Happy Computer Sonderheft. Nr. 17, S. 85 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
Power Play85 %<ref name="PowerPlay Amiga">Michael Hengst: Gunship (Amiga). In: Power Play. August 1989, S. 55 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>85 %<ref name="PowerPlay Atari ST">Boris Schneider-Johne: Gunship. In: Power Play. April 1988, S. 66 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

Einige Kommentare: Gunship sehe man den hohen Programmieraufwand an; es besäße die bessere Grafik im Vergleich mit Tomahawk; die Tastaturschablone und das umfangreiche Handbuch falle positiv auf.<ref name="64er"/> Gunship sei komplex, mit hohem Wiederspielwert; Jahre nach der Veröffentlichung bliebe das Spiel weiterhin empfehlenswert; es werde durch den später erschienen Flugsimulator Falcon übertroffen<ref name="ASM Oldie"/>. Die Grafik sei auf einem 8-Bit-System kaum besser zu machen; die Beherrschung des Gerätes stehe im Vordergrund, weshalb es trotz der Thematik den Krieg weder beschönige noch verherrliche oder Vergangenheit bewältige; es bleibe mit dem fiktiven Schauplatz unpolitisch und abstrakt<ref name="Happy Computer 17"/>.

Auf dem ZX Spectrum sei das Spiel etwas langsamer und böte weniger Funktion, sei aber insgesamt gut portiert.<ref name="ASM Spektrum">Konvertierungen. In: Aktueller Software Markt. Januar 1988, S. 68 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

Die Version für den Atari ST sei deutlich schneller und böte ein völlig neues Spielgefühl. Bei der Geräuschkulisse hingegen müsse man Abstriche machen.<ref name="PowerPlay Atari ST"/> Die Amiga-Fassung sei ein wenig langsamer als die Atari-Version, böte aber das gleiche gute Spielgefühl. Die Motorengeräusche seien deutlich besser.<ref name="PowerPlay Amiga"/>

Auszeichnungen

Das Spiel wurde mit dem Origins Award für Computerspiele für die beste Grafik ausgezeichnet.<ref>The 1986 Origins Awards. The Game Manufacturers Association, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2012; abgerufen am 11. November 2023.</ref>

Einzelnachweise

<references />