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Hatzenreuth

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Hatzenreuth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(78)&title=Hatzenreuth 50° 1′ N, 12° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(78) 50° 0′ 38″ N, 12° 22′ 37″ O
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Höhe: 502 m ü. NHN
Einwohner: 78 (25. Mai 1987)<ref name="OVZB 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 285 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 95652
Vorwahl: 09632
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Hatzenreuth ist ein Gemeindeteil der Stadt Waldsassen im Landkreis Tirschenreuth (Oberpfalz, Bayern).

Geographie

Das Dorf liegt unweit der deutsch-tschechischen Landesgrenze. Sehenswert sind einige schöne Fachwerkgebäude, die im so genannten Egerländer Stil erbaut sind.

Den Ortsmittelpunkt bildet die 1963 errichtete Bruder-Klaus-Kapelle, die dem Gedenken an die im Krieg gefallenen Männer und als symbolischer Ersatz für die damals nicht mehr erreichbaren Wallfahrtskirchen in Wies und Maria Loreto im ehemaligen Egerland dienen sollte. Nachdem der Prälat Martin Rohrmeier (1906–1990) im Dezember 1958 die Pfarrei Waldsassen übernommen hatte, bemühte er sich um den Bau der Hatzenreuther Kapelle. Im Frühjahr 1960 erhielt er die Genehmigung des bischöflichen Ordinariats in Regensburg und der Gemeinde Querenbach. Schon im Jahr darauf konnten die Baupläne bei den Behörden eingereicht werden.<ref>Heiliges Zeichen an der Grenze auf oberpfalznetz.de vom 8. Mai 2015</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1347 erstmals erwähnt. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert lag es im Gebiet der Frais, eines Kondominiums des Königreichs Bayern und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bzw. deren Rechtsnachfolger.

Die Einwohnerzahl liegt derzeit bei ca. 80. 1985 wurde mit Thurston, Nebraska, USA eine Partnerschaft begründet. 1993 wurde eine sehenswerte Wagenremise nur wenige Meter von ihrem ursprünglichen Standort entfernt wieder aufgebaut. Der so genannte Veith’n-Schupf’m war ein Gebäude, in dem Werkzeuge für die Ernte und zur Bearbeitung von Flachs gelagert wurden. Seine Entstehung geht auf das Jahr 1776 zurück. Im Jahr 1970 lebten 81 Einwohner in Hatzenreuth,<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 144 (Digitalisat).</ref> 1987 waren es 78.<ref name="OVZB 1987" />

Im Jahr 2000 erzielte Hatzenreuth beim Bezirksentscheid des Wettbewerbs Unser Dorf soll schöner werden/Unser Dorf hat Zukunft den ersten Platz.

Baudenkmäler

Bilder aus Hatzenreuth

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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