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Hardball (2001)

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Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Brian Robbins
Drehbuch John Gatins
Produktion
Musik Mark Isham
Kamera Tom Richmond
Schnitt Ned Bastille
Besetzung

Hardball (Alternativtitel: Hard Ball) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Brian Robbins aus dem Jahr 2001.

Handlung

Conor O’Neill, ein Wettspieler, hat Schulden. Als ihn seine Gläubiger bedrohen und er seinen Freund Jimmy Fleming um das Geld bittet, willigt dieser ein, stellt aber eine Bedingung: O’Neill muss eine Baseball-Jugendmannschaft der Little League als Trainer übernehmen und so die Schulden abarbeiten. Hin- und hergerissen zwischen seinem Respekt für die Leistungen der Jungen trotz schwieriger sozialer Umstände – die Handlung spielt in Cabrini-Green, einem Sozialwohnviertel von Chicagos North-Side – und seiner wieder aufkeimenden Spielsucht, setzt O’Neill in einem illegalen Wettbüro seine erste Bezahlung ein. Daneben erfährt er mehr über seine Spieler und ihr von Gangs bestimmtes Leben.

Er versucht sich in der Schule für die Jungs einzusetzen und verliebt sich in die Lehrerin Elizabeth Wilkes, die die meisten seiner Spieler unterrichtet. Vor ihr versucht er seine Spielsucht zu verbergen, gleichzeitig aber seinen getätigten Wetteinsatz auf ein Basketballspiel zu platzieren. Er gewinnt eine hohe Summe und kann den Gewaltdrohungen seiner Gläubiger entgehen. Danach lädt er die Jungs zu einem Major-League-Spiel ein, diese schöpfen daraus Motivation für ihr eigenes Spiel. Außerdem kauft er eine Mannschaftsausrüstung für sein Team, die Jungen können zum nächsten Ligaspiel erstmals in eigenen Trikots antreten.

Der jüngste der Spieler kommt in diesem Spiel zu seinem ersten Einsatz und erspielt den Siegpunkt. Auf dem Weg nach Hause wird dieser bei einer Schießerei verfeindeter Gangs vor seinem Wohnblock erschossen. Die Mannschaft überzeugt O’Neill, der nach der Grabrede für den Jungen die Betreuung des Teams aufgeben wollte, als Trainer weiterzumachen. Die Jungen gewinnen den Ligapokal und O’Neil bekommt ein Angebot für eine feste Stelle an der Schule.

Hintergrund

Der Film basiert auf dem 1993 erschienenen Buch Hardball: A Season in the Projects von Daniel Coyle. Darin schildert Coyle seine Erlebnisse als Baseballtrainer eines Baseballteams sozial benachteiligter Jugendlicher im Sozialwohnviertel Cabrini-Green.

Der Film wurde von August 2000 bis Oktober 2000 in Chicago und in Detroit gedreht. Der dominikanische Baseballstar Sammy Sosa hat in einer Szene des Films einen kurzen Cameo-Auftritt. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten spielte er für die Chicago Cubs. Das Profi-Baseballspiel, zu dem Conor die Kinder mitnimmt, wurde im inzwischen abgerissenen Tiger Stadium in Detroit gedreht. Der Film feierte am 14. September 2001 in den USA seine Weltpremiere. Kinostart in Deutschland war am 9. Mai 2002. Am 14. November 2002 wurde der Film mit deutscher Tonspur auf VHS und DVD veröffentlicht. Die deutschsprachige TV-Premiere erfolgte am 9. Juli 2005 beim deutschen Privatsender ProSieben.<ref name="filmdienst">Hardball. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 21. März 2026.</ref><ref>Hardball bei Fernsehserien.de, abgerufen am 21. März 2026.</ref><ref>Pressedienst ProSieben: Keanu Reeves macht den Home-Run. In: presseportal.de. News aktuell & ProSieben Television GmbH, 7. Juli 2005, abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Rezeption

Einspielergebnisse

Die Produktionskosten des Films werden auf rund 32 Millionen US-Dollar beziffert. Der Film setzte sich in den ersten beiden Wochen gleich an die Spitze der US-Filmcharts und spielte allein am ersten Wochenende, das kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September stattfand, rund 10,1 Millionen US-Dollar ein. Erst in der dritte Woche rutschte Hardball auf Platz 4 der US-Kinocharts. Weltweit spielte der Film etwa 44,1 Millionen US-Dollar ein, davon allein 40,22 Millionen US-Dollar in den Kinos der USA und Kanada.<ref>Hardball (2001). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 21. März 2026.</ref> In Europa wurden 253.500 Kinotickets verkauft; darunter rund 29.000 in Deutschland, was umgerechnet etwa 111.000 US-Dollar an Einnahmen einbrachte.<ref>Hardball (2001), Bersucherzahlen in den europäischen Ländern. In: LUMIERE. Abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Kritik

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Hardball. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Metacritic (Metascore) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Hardball. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Prädikat der FBW wertvoll<ref>Hardball. In: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref>
CinemaScore A–<ref name="cinemascore" />
Cinema SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Hardball. In: cinema. Abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Prisma SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Hardball. In: prisma. Abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Der Film wurde von den Kritikern gemischt aufgenommen. Das Filmkritik-Portal Rotten Tomatoes gibt für den Film 42 % positive Rezensionen an, basierend auf 113 Kritiken. Zusammenfassend heißt es dort: „Auch wenn Hardball einige bewegende Momente enthält, reichen diese nicht aus, um über die übliche Sportfilm-Formel hinauszugehen.“<ref name="rotten tomatoes" /> Bei Metacritic konnte ein Metascore von 48, basierend auf 25 Kritiken, erzielt werden.<ref name="metacritic" /> Eine von CinemaScore vorgenommene Umfrage unter US-amerikanischen Kinobesuchern kam zu dem Ergebnis, dass die Zuschauer dem Film eine Durchschnittsnote von A– vergaben, was der deutschen Schulnote 1– bzw. knapp sehr gut entspricht.<ref name="cinemascore">Datenbankabfrage in CinemaScore von Hardball. In: CinemaScore. Abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Mark Caro kritisierte das Drehbuch in der Chicago Tribune als „schamlos manipulativ“.<ref name="Rotten Tomatoes">zitiert in Hardball. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 5. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jay Carr schrieb in The Boston Globe, der Film sei nicht originell.<ref name="Rotten Tomatoes"/> Morton Gudmonsdottir kritisierte auf filmstarts.de das „beschränkte“ Spiel von Keanu Reeves.<ref>Morton Gudmonsdottir: Hard Ball. In: Filmstarts. Abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref>

„Sportlerdrama, das sich zwar weitgehend den dramaturgischen und motivischen Vorgaben des Genres beugt, vor allem aber durch die Rollen und Darsteller der Kinder Einblicke in das bittere Leben in den Vorstadt-Ghettos liefert. In der Anlage und Darstellung der Hauptfigur eher uneindeutig.“

Auszeichnungen

Keanu Reeves wurde 2002 für seine Hauptrolle für die Goldene Himbeere nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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