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Free Beer

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Datei:Free beer 3.0 label german.svg
Deutschsprachiges Etikett von Free Beer v3.0 aus Bozen
Datei:"Free Beer".jpg
Nahaufnahme einer Flasche Free Beer „St Austell“ (version 3.2) mit englischsprachigem Etikett und ausgeschenktem Bier mit Schaumkrone (2007)
Datei:Free beer bottles.jpg
Abgefüllte Free-Beer-Flaschen mit verschiedenen Rezept- und Labelvarianten, welche seit 2005 gebraut wurden
Datei:Superflex, Free Beer Factory, 2008 ongoing, taiwan taipeh 3.jpg
Superflex Workshop: „Free Beer Factory“ bei der Taipei Biennial 2010 in Taipeh, Taiwan (2010)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Program (Memento vom 3. Juli 2015 im Internet Archive) Workshop: „FREE BEER factory“, Superflex Sep.7, Tue.1500-1700, Venue: GOOGLE OFFICE, TFAM, Superflex inaugurates their work for TB10 with a free workshop. Learn to brew your own beer. Limited space available, RSVP. (englisch, 2010)</ref>

Free Beer, ursprünglich Vores Øl – An Open Source Beer (Dänisch für Unser Bier), ist ein Bier, dessen Rezept und Markenelemente unter einer Creative-Commons-Lizenz frei verfügbar ist.<ref name="license"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FAQ (Memento vom 2. August 2015 im Internet Archive) How can a beer be “free”? The recipe and the FREE BEER brand is published under a Creative Commons Attribution-ShareAlike license auf freebeer.org (englisch)</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Danish offer a recipe for open source beer.] CBC Radio One, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ende 2004 entwickelten Studenten der IT-Universität Kopenhagen zusammen mit der dänischen Künstlergruppe Superflex das Free-Beer-Konzept, um zu zeigen, wie das Open-Source-Konzept außerhalb der digitalen Welt angewendet werden kann.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Danish students launch open source and shareware beer (Memento vom 4. Januar 2005 im Internet Archive)</ref><ref>Pamela Licalzi O’Connell: Pass Over a Frosty Mug of Home Brew Version 1.0. In: New York Times vom 13. Juni 2005 (englisch).</ref> Es zeigt aber auch umgekehrt die Verbindung der uralten Tradition, Kochrezepte frei auszutauschen, mit der Kultur der FOSS-Bewegung, welche versucht die gleiche Tradition für die „Rezepte“ von Software, den Quelltexten, zu etablieren. Es gilt als erstes Bier, für das Rezept und Markenelemente unter eine Open-Source-Lizenz gestellt wurden. Später folgten viele Brauer (auch kommerzielle größere Brauereien) dem Beispiel und stellten Bierrezepte öffentlich und unter freie Lizenzen.

Konzept

Im Dezember 2004 wurde das Open-Source-Bier-Konzept von Studenten der IT-Universität Kopenhagen zusammen mit der dänischen Künstlergruppe Superflex erstmals im Internet vorgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorstellung des Konzeptes auf voresoel.dk (Memento vom 23. Dezember 2004 im Internet Archive)</ref> Zuvor hatten sie in der Mensa ihrer Universität die ersten 100 Liter ihres dunklen Bieres gebraut, abgefüllt und etikettiert.<ref>Henrik Moltke's flicker stream „Students at IT University, Copenhagen, Superflex and the Yoda of home brewing, Kjeld Erlandsen, making the first batch of Vores Øl (our beer), the predecessor of FREE BEER“ (13. Dezember 2004)</ref> Rezept und Markenelemente des Bieres, wie Schriftzug und Etikett, wurden unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike 2.5 veröffentlicht.<ref name="license" /> Rezept und Marke können nach eigenen Wünschen abgewandelt werden und auch der Verkauf des Bieres ist unter Einhaltung der Lizenzbestimmungen zugelassen. Der Slogan des ersten freien Bieres Vores Øl (dänisch: ‚Unser Bier‘) war ursprünglich ein Werbeslogan der dänischen Bierbrauerei Carlsberg von 1994,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vinderlisten – Arnold 1994 (Memento vom 5. August 2007 im Internet Archive) IdéPrisen Arnold, Produkt/titel: Vores Øl „Kollektivet“, Annoncør: Carlsberg Bryggerierne (dänisch)</ref> welcher übernommen wurde. Weil reine Kochrezepte nicht Urheberrechtschutzwürdig sind, anders als Software, ist die Wirksamkeit des share-alike/copyleft Lizenzansatzes vorsichtig zu betrachten und wurde auch noch nicht vor Gericht getestet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig What if copyright didn't apply to binary executables?] Free Software Magazine, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „"In fact, it's very likely that a recipe, which is usually quite minimal in expression, will not be subject to copyright protection at all, simply because there is so little "expressive" content. Instead, the major content of a recipe is said to be "functional": conveying only that information which is strictly necessary to communicate the composition of the stew."“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das Bier soll nach der Zubereitung einen Alkoholgehalt von etwa 6 % besitzen. Im Gegensatz zu üblichen Bieren ist als Zusatz noch Guaraná enthalten, welches durch den Koffeingehalt zusätzlich eine aufmunternde Wirkung erreichen soll. Die Einbringung von Guarana in das Bier geht auch auf ein vorheriges Superflex Projekt von 2003 zurück, „Guaraná Power“,<ref>„Guaraná Power“ on superflex.net „In 2003, SUPERFLEX initiated a collaboration with a guaraná farmers' cooperative from Maués in the Brasilian Amazon in order to produce the Guaraná Power soft drink. The farmers have organised themselves.“ (englisch)</ref> in welchem Superflex eine brasilianische Guarana-Bauern-Kommune über Fair Trade unterstützte.

Das Konzept wird unter der Bezeichnung Free Beer weiterentwickelt und als Open-Source-Bier eingeordnet, benutzt also damit Elemente zweier Bewegungen, der Free-Software- wie auch der Open-Source-Bewegung. Die Verwendung des Namens „Free Beer“ wurde möglicherweise von dem Vorschlag von Richard Stallman beeinflusst, welcher empfahl, anstatt eines Open-Source-Biers ein Free-Software-Movement-Bier zu produzieren.<ref name="stallmanfreebeer">Richard Stallman on free beer „HM: – so if you could pretend that you were reviewing the idea of a free beer? RMS: I love the idea as long as I don’t have to drink it“ (2005, englisch)</ref> Der Name Free Beer ist eine Anspielung auf die Unterscheidung bei freier Software und Freeware zwischen free as in freedom (frei wie in Freiheit) und free as in beer (frei wie in Freibier, hier also kostenlos). Dadurch, dass das Rezept unter einer freien Lizenz steht, ist das Bier „frei wie in Freiheit“, aber nicht zwingend kostenlos, also nicht „frei wie in Freibier“ (nach der Definition von freier Software).<ref>FAQ bei freebeer.org, Frage „Why beer?“ (englisch)</ref>

Das für „Free Beer“ entwickelte kunterbunte Artwork und Labeldesign („keine Farbe zweimal“) bricht mit üblichen Einfärbungsschemata für Produkte und spielt damit auf die künstlerische Befreiung der 1960er an und soll den Freiheitsaspekt des Konzepts unterstreichen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Free Beer.] Rasmus Koch Studio, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „FREE BEER refers to information freedom, not economic freedom. [...] Designing a visual program for an idea which reflects upon open source and information freedom can not be a solution with rigid design guidelines. Other models of interpretation had to be exercised. The resulting solution builds on a vivid and colourful reference to 60's liberation. Practically speaking this means „free the colours“. No one color has the ability to rule or over set another. Only one spectral rule governs: NEVER USE ONE COLOR TWICE.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Durch die freie Einsehbarkeit des Rezepts und dessen CC-BY-SA-Lizenz, welche die Wiederveröffentlichung von Rezeptvariationen vorsieht, konnte der Brauvorgang und die Zusammensetzung in den Jahren seit der Erstveröffentlichung kontinuierlich verbessert werden, was durch die aktuelle Versionsnummer 4.1 abgebildet ist.

Versionen

Version Codename Datum Brauerei/Anmerkung
FREE BEER version 6.0 „The Atlantic Brew“ 30. Oktober 2017 Summerskills Brauerei in Devonport (Plymouth)<ref>FREE BEER 6.0 – The Atlantic Brew auf freebeer.org (Oktober 2017)</ref>
FREE BEER version 4.1 25. August 2010 Brauerei in Huntington Beach, Kalifornien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Free as in free speech“ – LA Release for SUPERFLEX’s FREE BEER (Memento vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) Monday, August 16, 2010</ref>
FREE BEER version 4.1 Artspace<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />If Value, Then Copy (Memento vom 25. Januar 2016 im Internet Archive) at artspace.org.nz</ref> Oktober 2008 Steam Brewing Company in Auckland City-Newton, Auckland, Neuseeland
FREE BEER version 4.0 SKANDS September 2008 Skands-Mikrobrauerei in Brøndby, Dänemark
FREE BEER version 3.5 Hops & Barley März 2008 Von der Hops & Barley Mikrobrauerei Berlin-Friedrichshain, Deutschland.<ref>FREE BEER macht sich schön für die re:publica von Nicole (9. März 2008)</ref>
FREE BEER versão 3.4 Germania November 2007 Arnaldo Ribero und Germania Brauerei in São Paulo, Brasilien
FREE BEER version 3.3 Linghzi November 2007 in Zusammenarbeit mit „Everything Mushroom“, Knoxville, Tennessee
FREE BEER version 3.2 St Austell Juli 2007 St Austell Brewery“ in Cornwall, England
FREE BEER version 3.0 Skands Juni 2006 Skands-Mikrobrauerei in Brøndby, Dänemark<ref>Bryggeriet Skands. Abgerufen am 22. Juni 2015.</ref> (und weiteren)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2006 Status version 3.0 (Memento vom 22. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>
FREE BEER version 2.1 Apollo August 2006 Apollo-Mikrobrauerei in Kopenhagen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Free Beer version 2.1 on the Apollo brewery in Copenhagen (Memento vom 22. Juni 2015 im Internet Archive)</ref>
FREE BEER version 2.0 Apollo 2005 Apollo-Mikrobrauerei in Kopenhagen
FREE BEER version 1.5 Samvirke ? zum Brauen zu Hause geeignet; für 25 Liter
FREE BEER version 1.1 FREE BEER 20. Mai 2005 Erstmals unter dem Namen „Free Beer“ ausgeschenkt auf der Volksbühne Berlin<ref>Superflex auf arthurmag.com (englisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wer will schon eine würdelose alte Frau? (Memento vom 9. Mai 2015 im Internet Archive) Von Jens Balzer in der Berliner Zeitung (vom 24. Mai 2005)</ref>
FREE BEER version 1.0 Vores Øl Dezember 2004 Studenten der IT-Universität mit Superflex in Kopenhagen

Derivate

Datei:White House Honey Ale.jpg
Das „White House Honey Ale“, ein „Free Beer“ da die veröffentlichte Rezeptur als Arbeit der US-Administration in der Public domain ist (2012).
Datei:Mate beer - mier 2.jpg
Open Source Bier-Mate-Mixgetränk „Mier“ von Metamate auf dem „EHSM – the frontiers of open source and DIY“-Meeting beim DESY (2014).

Die Idee eines „offene/freien“ Bieres selbst wurde ebenfalls von anderen Brauereien aufgegriffen und umgesetzt, teilweise mit eigenen Labels und Rezepten.<ref name="flyingdog" /> Beispielsweise im Sommer 2007 lancierte die studentische Organisation project 21<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />project 21: Rezept (Memento vom 9. Dezember 2008 im Internet Archive) auf project21.ch</ref> für nachhaltige Entwicklung zusammen mit Wädi-Brau-Huus<ref>wadi-brau-huus-freebeer auf ratebeer.com (englisch)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte (Memento vom 30. Juni 2015 im Internet Archive) auf freebeer.ch</ref> in der Schweiz (Zürich) ein „FreeBeer“ mit eigenem Rezept und Design.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FreeBeer.ch (Memento vom 3. Juli 2015 im Internet Archive)</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.project21.chEin Copyright-Trick machts möglich: Freibier für alle (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ) im Tages-Anzeiger am 3. März 2008</ref>

Die Flying-Dog-Brauerei (USA/Frederick) kreierte im Juli 2007 ein Open-Source-Bier names „Collaborator Doppelbock – Open source beer“, jedoch ohne eine konkrete Lizenz anzugeben.<ref name="flyingdog">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Free Beer – What's not to love?] In: BeerAdvocate magazine #9. beeradvocate.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />open-source-beer-recipe-finalized (Memento vom 18. April 2010 im Internet Archive) auf opensourcebeerproject.com</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />wild-dog-collaborator-doppelbock-label (Memento vom 6. August 2009 im Internet Archive) auf opensourcebeerproject.com</ref>

Im März 2009 wurde für ein Wikipedia-Meeting zur Cebit in Hannover ein freies Rotbier namens „HannoverWikiRed“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CC-BY-SA Rezept für HannoverWikiRed (Memento vom 1. April 2009 im Internet Archive)</ref> durch die Stadtbrauerei HBX gebraut.<ref>HannoverWikiRed: Open-Source-Bier angestochen auf Heise.de (9. März 2009)</ref>

Die neuseeländische Brauerei Yeastie Boys produzierte Ende 2011 ein Digital IPA und gewann damit 2012 einen Gold Award der Brewers Guild of New Zealand.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Yeastie Boys win gold for open source beer.] scoop.co.nz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Yeastie Boys win gold for open source beerVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Rezept wurde unter einer CC-SA-BY 3.0 veröffentlicht.<ref name="yeastie">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Beer brings people together: Obama, homebrewers, and online communities.] opensource.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The Yeastie Boys Digital IPA has also been frequently tossed around in conversations in the open source community over the past few days. To describe the beer, the Yeastie Boys' website states, "Just as the term digital is all about zeroes and ones, the concept of IPA is all about malts and hops." This beer stands out from other homebrews because the Yeastie Boys cleverly put QR codes on the bottles that link to the recipe, so you can try the brew yourself. They also link to different forms of social media so fans can easily share their tweaked recipes.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>digital-ipa-recipe auf yeastieboys.tumblr.com (englisch)</ref>

Seit 2012 existiert auch ein Open-Source-Mate-Bier namens „Mier“ unter CC-BY-NC-SA,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mate-Bier aus Berlin: Das Spiel mit dem Kult (Memento vom 7. Juli 2015 im Internet Archive), Berliner Zeitung vom 13. März 2012</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mier’s CC License (Memento vom 12. November 2014 im Internet Archive) auf mier.metamate.cc (englisch)</ref><ref>metamate.cc: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MIER; Nicht nur MATE, nicht nur BIER! (Memento vom 18. Februar 2014 im Internet Archive) auf mier.metamate.cc</ref> welches beispielsweise 2014 auf dem „EHSM – the frontiers of open source and DIY“-Meeting beim DESY ausgeschenkt wurde. Momentan ist es auf dem deutschen Markt nicht mehr kommerziell verfügbar; das Mier-Rezept wurde dagegen kommerziell erfolgreich auf dem tschechischen Markt umgesetzt.<ref>Mier – failure attempt to CC license as mass market consume good beim cccamp15 von Fabricio do Canto (15. Aug 2015)</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/cizice.ubizona.eupivo-yerba-mates (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2019. Suche im Internet Archive ) auf cizice.ubizona.eu</ref>

Im August 2012 war eine Petition auf der Plattform „We the people“ erfolgreich<ref name="yeastie" /> und die Barack-Obama-Administration veröffentlichte die Rezeptur eines im Weißen Haus gebrauten Honey Ales in die Public domain.<ref>Ale to the Chief: White House Beer Recipe auf whitehouse.gov (1. September 2012, englisch)</ref>

Während des Hackathon Litoral 2015 in Argentinien/Paraná (Entre Ríos) braute eine Gruppe eine Abwandlung des Yeastie-Boys-Digital-IPA-Rezepts mit argentinischem Malz und Hopfen und stellte Label und Rezept unter CC.<ref name="DIL">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Digital IPA Litoral.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Februar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Februar 2016 „open-sourcete“ die BrewDog-Brauerei alle ihre Bierrezepte für die Öffentlichkeit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BrewDog „open-sources“ its beer recipes (Memento vom 26. Juli 2016 im Internet Archive) im Scottish Business News Network (Februar 25, 2016)</ref><ref>BrewDog’s open-source revolution is at the vanguard of postcapitalism von Paul Mason im The Guardian (29 Februar 2016)</ref>

Rezeption

Das „Free Beer“-Konzept wurde seit der Erstveröffentlichung vielfach von der Presse und in Fachbüchern<ref name="Mcmillan2007">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig New Directions in Copyright Law, Volume 6.] Edward Elgar Publishing, , S. 69–70, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> rezipiert, das Konzept wurde auch vielfach von Brauereien und Einzelpersonen aufgenommen und zu abgefülltem Bier umgesetzt (siehe Galerie).

Die politische Botschaft fand auch positiven Zuspruch in der Open-Source- und Free-Software-Community, beispielsweise durch Richard Stallman<ref name="stallmanfreebeer" /> oder Lawrence Lessig.<ref>[[Lawrence Lessig|Vorlage:Cite book/Name]]Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, Wired, September 2006. Abgerufen am 18. März 2009 (english). „In June, a Copenhagen artists' collective called Superflex released version 3.0 of a new beer called – you guessed it – Free Beer. „Free beer?“ you ask. „Think free,“ Superflex members helpfully explained at the launch, „as in free software.“Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref name="Lessig2">[[Lawrence Lessig|Vorlage:Cite book/Name]]Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig How much RMS has won.] lessig.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Juli 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Just returning from the iCommons Summit in Sapporo, Japan. The Free Beer project made a showing, with a locally brewed version. But this ad caught my eye: “Free Beer” for “500 yen.” We’re now at the stage where (at least some) the RMS conception of “free” is clear enough so that even “free beer” is “free as in free speech” such that a price running with the free beer seems (again, to a select set no doubt) perfectly natural.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Es wurde auch auf (Open-)Technologiekonferenzen und -Meetings präsentiert, diskutiert, gebraut und ausgeschenkt, beispielsweise der Isummit 2008 oder den RMLL 2011, 2012 und 2014 Meetings in Frankreich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />biere-libre (Memento vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) auf 2012.rmll.info</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biere-du-Libre (Memento vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) auf 2014.rmll.info</ref> Als Ergebnis des FSCONS 2008 wurde auch ein CC-BY-SA E-Book mit dem Artwork und dem Titel „Free Beer“ erstellt.<ref>Free Beer 1.0 auf lulu.com (2009)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />FREE BEER book out now. (Memento vom 29. Juni 2015 im Internet Archive) Thursday, November 26, 2009</ref><ref>Free Beer auf fscons.org (2009)</ref> Free Beer wurde auch im Kontext vieler Kunstausstellungen und Museen präsentiert, z. B. bei der Art Basel Miami Beach 2006, dem Van Abbemuseum 2007 oder der Taipei Biennial 2010 (gesponsert von TTL<ref>2010 Taiwan Tobacco and Liquor Corp. 5000 Bottles of “Free Beer Taiwan” in Taipei Biennial 2010</ref>). Auch im Kontext von politischen Anti-Copyright-Aktionen wurde Free Beer als Beispiel für einen positiven Einfluss von offenem Wissen auf die Gesellschaft verwendet.

Galerie

Literatur

Weblinks

Commons: Free beer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />