Zum Inhalt springen

Acetamidogruppe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Dezember 2024 um 21:42 Uhr durch imported>NadirSH (BKS aufgelöst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Acetamidogruppe v.1.png
Struktur der Acetamidogruppe (blau markiert) als Teil eines Carbonsäureamids [R ist ein Organyl-Rest (Alky-Rest, Aryl-Rest, Alkylaryl-Rest etc.)].

Die Acetylamidogruppe auch Acetamidoverbindungen oder Acetylaminoverbindungen sind chemische Verbindungen, die als funktionelle Gruppe ein Essigsäureamid enthalten. Bisweilen wird dieser Rest auch Acetylaminogruppe genannt.

Zu den wichtigsten Vertretern der Acetamidogruppe gehört 4-Acetamidophenol, das Schmerzmittel Paracetamol. Ein natürlich vorkommende Substanz mit der Acetamidofunktion ist Chitin.

Synthesen

Die Acetamidogruppe lässt sich durch verschiedene Synthesen gewinnen. Dazu gehört zum einen die Reaktion eines Amins mit Essigsäureanhydrid oder Acetylchlorid.<ref>Organikum, 16. Auflage, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1985, S. 407 ISBN 3-326-00076-6.</ref> Bei der partiellen basen- oder säurekatalysierten Hydrolyse von Acetonitril entsteht Acetamid (R = H).

Einzelnachweise

<references />