Zum Inhalt springen

Bikini Kill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Mai 2024 um 13:00 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Feministische Musik entfernt: laut Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Mai/8#Kategorie:Feministische_Musik_(gelöscht)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Bikini Kill
Datei:Bikini Kill in 1991.jpg
Bikini Kill (1991)

Bikini Kill (1991)

Allgemeine Informationen
Herkunft Olympia (Vereinigte Staaten)
Genre(s) Punk
Aktive Jahre
Gründung 1990, 2019
Auflösung 1997
Website bikinikill.com
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Kathleen Hanna
Gitarre
Erica Dawn Lyle (seit 2019)
Bass
Kathi Wilcox
Schlagzeug, Perkussion
Tobi Vail
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
William „Billy“ Karren (1990–1997)
Datei:Khanna2.jpg
Kathleen Hanna (1996)

Bikini Kill ist eine US-amerikanische Punkband, die die Riot-Grrrl-Bewegung der 1990er-Jahre stark prägte. Sie wurde im Oktober 1990 in Olympia gegründet. Die Band wurde für ihre feministischen Texte und ihre intensiven Liveauftritte bekannt.

Geschichte

Auch wenn sie gelegentlich mit bekannten Künstlern wie Nirvana (Schlagzeugerin Tobi Vail war eine Zeit lang mit Kurt Cobain liiert) und Joan Jett auf künstlerischer und politischer Ebene zusammenarbeiteten, lehnten Bikini Kill Major-Label und die Mainstream-Musikpresse ab. Nach zwei Alben und mehreren EPs löste sich die Gruppe 1997 auf. Das bekannteste Nachfolgeprojekt von Bikini Kill wurde Le Tigre, bei dem Kathleen Hanna aktiv war. Im Mai 1998 erschien mit The Singles noch ein Kompilationsalbum vom Label Kill Rock Stars, welches die drei veröffentlichten Singles inklusive der jeweiligen B-Seiten zusammenstellt. Die russische Gruppe Pussy Riot nennt Bikini Kill als Vorbild.

2019 fand die Band für einige Auftritte zusammen (so auf dem Riot Fest in Chicago).<ref>ChicagoReader.com: Riot Fest announces its 2019 lineup. Abgerufen am 2. Juni 2019.</ref> 2020 wurde eine kleine Nordamerikatournee durchgeführt,<ref>RollingStone.com: Bikini Kill Is Going on Tour in 2020. Abgerufen am 18. Januar 2020.</ref> und im August desselben Jahres trat die Band auf dem norwegischen Øyafestivalen auf.<ref>Stereogum.com: Bikini Kill Announce 2020 North American Tour Dates. Abgerufen am 24. September 2021.</ref> Eine für 2021 angesetzte Tournee durch Europa und die Vereinigten Staaten wurde auf 2022 verschoben.<ref>Pitchfork.com: Bikini Kill Reschedule Tour for 2022. Abgerufen am 24. September 2021.</ref> Bedingt durch eine COVID-19-Infektion wurde ein Teil der 2022er-Termine auf 2023 verschoben,<ref>NME.com: Check out Bikini Kill’s rescheduled 2023 tour dates. Abgerufen am 12. Dezember 2023.</ref> die Europa-Auftritte auf 2024.<ref>Und Sonst So. In: Ox-Fanzine. Nr. 171, Dezember 2023, S. 5.</ref>

Diskografie

  • 1991: Revolution Girl Style Now! (kein Label)
  • 1991: Bikini Kill (EP, Kill Rock Stars)
  • 1993: Yeah Yeah Yeah Yeah (Split-Album mit Huggy Bear; Catcall Records in Europa, Kill Rock Stars in den USA)
  • 1993: Pussy Whipped (Kill Rock Stars)
  • 1994: The C.D. Version of the First Two Records (Kill Rock Stars)
  • 1996: Reject All American (Kill Rock Stars)

Kompilationen

  • 1991: Kill Rock Stars (LP/CD auf Kill Rock Stars)
  • 1991: Throw: The YoYo Studio Compilation (auf YoYo Records)
  • 1991: Daddy's Li'l Girl auf Give Me Back (LP auf Ebullition Records)
  • 1992: Suck My Left One auf There's A Dyke In The Pit (auf Outpunk Records)
  • 1998: The Singles (auf Kill Rock Stars)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein