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Westenergie-Turm

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Westenergie-Turm
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Datei:RWE Tower Essen 2014.jpg
Westenergie-Turm
Westenergie-Turm Essen
colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Basisdaten
Ort: Opernplatz 1 (Essen-Südviertel)
Bauzeit: Juli 1994–Dezember 1996
Baustil: moderne Architektur
Architekt: Christoph Ingenhoven, Ingenhoven Overdiek Kahlen & Partner
Koordinaten: 51° 26′ 53″ N, 7° 0′ 51″ OKoordinaten: 51° 26′ 53″ N, 7° 0′ 51″ O
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Westenergie-Turm (Nordrhein-Westfalen)
Westenergie-Turm (Nordrhein-Westfalen)
colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Bürogebäude, Aussichtsplattform
Arbeitsplätze: bis zu 500
colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Technische Daten
Höhe: 127,0<ref name="ctubh" /> m
Höhe bis zur Spitze: 162,0<ref name="ctubh">RWE-Turm bei CTBUH</ref> m
Etagen: 30
Nutzungsfläche: 56.000 m²
Geschossfläche: 1.400 m²
Baustoff: Stahlbeton, Stahl, Fassade aus Glas
Baukosten: 300 Millionen DM<ref>DerWesten.de v. 11. August 2014: Essener Energieriese RWE will seinen Turm verkaufen; abgerufen am 14. August 2014.</ref>
colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Höhenvergleich
Essen: 1. (Liste)
Deutschland: 31. (Liste)
colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Anschrift
Stadt: Essen
Land: Deutschland

Der Westenergie-Turm wurde 1996 als RWE-Turm und höchstes Gebäude des Ruhrgebiets fertiggestellt und erhielt seinen aktuellen Namen<ref>Radio Essen: Essen: Wieder ein neuer Name für ein altes Unternehmen. Abgerufen am 19. Februar 2021.</ref> im Jahr 2020 nach dem Umzug der RWE AG an das neue RWE-Campus an der Altenessener Straße<ref>RWE: Impressum. Abgerufen am 19. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Von 2016 bis 2020 war es Sitz der Innogy und war von 2020 bis 2024 der Sitz der Westenergie<ref>innogy – Impressum. Abgerufen am 19. Oktober 2019.</ref>. Nach umfassender Renovierung ist er ab 2026 Hauptsitz der Evonik Industries<ref>Chemiekonzern EVONIK bleibt in Essen. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>.

Architektur

Das 127 Meter hohe Gebäude (Aussichtsplattform 120 Meter, Antenne 162 Meter) wurde vom Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven mit seinem damaligen Büro Ingenhoven Overdiek Kahlen & Partner entworfen. Baubeginn war im Juli 1994. Im Dezember 1996 war der Turm fertiggestellt. Seine Grundfläche entspricht einem Polygon mit 51 Ecken und 32 Metern Durchmesser. Der Westenergie-Turm hat drei Untergeschosse, das Erdgeschoss und 26 Bürogeschosse, die zusammen 56.000 Quadratmeter Fläche ergeben. Zwischen dem 17. und 18. Bürogeschoss liegen zwei Technikgeschosse. Von den insgesamt neun Aufzügen liegt einer außerhalb des Gebäudes. Insgesamt befinden sich hier bis zu 500 Arbeitsplätze.

Das Hochhaus ist ökologisch orientiert konzipiert. Es ermöglicht zwischen der doppelt verglasten Fassade eine natürliche Belüftung und gewinnt natürliche Energie aus Tageslicht und Sonnenwärme. Der Einsatz von energiespeichernden Materialien reduziert zugleich Lastspitzen.

Mit dem ehemaligen RWE-Turm erhielten die Planer mehrfach Auszeichnungen, darunter der Architekturpreis NRW 1998 und der CIMMIT Immobilien Award 1998.

Verbindung von Architektur und Kunst

Diverse Künstler haben sich mit der Architektur in Verbindung zur Kunst auseinandergesetzt. So bringt Lothar Baumgarten im Bereich des Mitarbeitercasinos und des Erdgeschosses skurrile Wortschöpfungen aus Wirtschaft, Politik und Kultur an den Wänden in neue Zusammenhänge. Der Essener Künstler Norbert Thomas schuf im Park hinter dem Turm die Edelstahlplastik Springende Linie. Richard Long verlegte, ebenfalls im Park, eine Steinplastik mit dem Namen Neandertal Line im Kontrast zur modernen Architektur. François Morellet schuf für jede einzelne Etage eine Plastik, die von Stockwerk zu Stockwerk in ihrer Form variiert.

Eigentumsverhältnisse

Das Gebäude befand sich bis 2014 im Eigentum von RWE. 2014 wurde der Turm einschließlich der Nebengebäude an den US-amerikanischen Immobilienfonds American Realty Capital Global Trust (ARC) verkauft, der die Immobilie langfristig an RWE vermietet.<ref>Der Spiegel vom 2. Oktober 2014: Schuldenabbau: RWE verkauft seine Zentrale an US-Fonds; abgerufen am 4. Oktober 2014.</ref><ref>Frank Stenglein: RWE hat seinen Essener Turm an US-Fonds verkauft. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 2. Oktober 2014, abgerufen am 16. November 2014.</ref> Es handelt sich um eine Sale-Lease-Back- bzw. Sale-Rent-Back-Transaktion. Im Jahr 2019 wurde der erneute Verkauf der Immobilie durch ARC bekannt.<ref>Vanessa Wolf: RWE Turm in Essen wechselt den Eigentümer, immobilien-zeitung.de, 8. April 2019.</ref> Im Jahr 2024 wurde das gesamte Ensemble des Turms und seiner umgebenden Bauten als Opernplatz Quartier vermarktet. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Berliner Unternehmen Lianeo Real Estate als Eigentümer genannt.<ref>Janet Lindgens: Neuer Mieter für die höchsten Büros in Essen gefunden, Westdeutsche Allgemeine Zeitung: , 9. Juli 2024.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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