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Niedersorpe

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Niedersorpe
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(223)&title=Niedersorpe 51° 10′ N, 8° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(223) 51° 10′ 8″ N, 8° 21′ 34″ O
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Höhe: 432 (420–480) m
Einwohner: 223 (31. Dez. 2025)<ref>Stadt Schmallenberg: Einwohnerzahlen, abgerufen am 15. Februar 2026</ref>
Postleitzahl: 57392
Lage von Niedersorpe in Schmallenberg
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Niedersorpe ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Lage

Niedersorpe liegt rund 3 km östlich von Gleidorf und 1 km südlich vom Burgberg (628 m) auf 420 bis 480 m über NN. Die Sorpe, welche dem Ort und weiteren Orten im Sorpetal den Namen gab, fließt durch Niedersorpe.

Nachbarorte

Angrenzende Orte sind Holthausen, Rellmecke, Oberkirchen, Winkhausen und Gleidorf.

Geschichte

1072 wurde Sorpe (damals Suropo) erstmals in einer Urkunde des Klosters Grafschaft genannt. Nicht geklärt ist, ob damit das gesamte Sorpetal oder nur Niedersorpe gemeint war. Weitere urkundliche Nennungen bereits unter dem Namen Niedersorpe gab es 1338, 1465, und 1485. 1645 wurde Nederen Sarepe auf der Karte Westphalia Ducatus kartografisch erfasst. 1738 wurde die Dorfkapelle gebaut. Im Jahr 1895 wohnten 175 Einwohner, nach der Eintragung des Handels- und Gewerbeadressbuches der Provinz Westfalen, in dem Ort Niedersorpe.<ref>Alfred Bruns: Gericht und Kirchspiel Oberkirchen, S. 460, Stadt Schmallenberg (Hrsg.), 1981</ref> Niedersorpe gehörte bis zum kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen zur Gemeinde Oberkirchen. Seit dem 1. Januar 1975 ist Niedersorpe ein Ortsteil der erweiterten Stadt Schmallenberg.<ref></ref>

Religion

Datei:Niedersorpe Kapelle.jpg
St. Sebastian Kapelle in Niedersorpe

Bereits 1571 gab es im Ort einen Kirchenhof. Die bestehende Martins-Kapelle wurde 1739, ein Jahr nach dem Bau, von dem Grafschafter Abt Josias eingeweiht. Bei der letzten Renovierung der Martins-Kapelle im Jahre 2005 wurden Reste einer älteren Kapelle und Keramikstücke gefunden. Die gefundenen Keramikstücke stammen aus dem 13. bis 14. Jahrhundert. Der jetzige Schutzpatron der Kapelle ist St. Sebastian.

Wirtschaft

In Niedersorpe sind landwirtschaftliche und handwerkliche Betriebe und zwei Gasthöfe ansässig.

Sehenswürdigkeiten

Westlich von Niedersorpe befindet sich "Napoleons Baum", welcher an die Völkerschlacht bei Leipzig erinnert. Napoleon Bonaparte durchquerte im Oktober 1813 mit einer Division von 50.000 Soldaten das Sauerland und rodete nahe Niedersorpe eine Anhöhe, um Brennholz zu gewinnen. Nur ein einziger Baum wurde nicht gefällt, welcher der Legende nach stehen bleiben sollte, da er Napoleon zur Verrichtung seiner Notdurft diente.

Sonstiges

1995 gewann Niedersorpe beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Bundesgold.

Weblinks

Commons: Niedersorpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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