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Karl-Maria Kinsky

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Karl-Maria Kinsky (* 21. März 1955 in Baden bei Wien<ref name="NÖN">Karl Maria Kinsky: Wichtig ist das y.Porträt. NÖN.at vom 23. Mai 2011. Abgerufen am 17. Oktober 2017</ref><ref name="Simpl"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karl Maria Kinsky (Memento vom 25. Juli 2017 im Internet Archive). Vita. Offizielle Internetpräsenz Kabarett Simpl Wien. Abgerufen am 17. Oktober 2017</ref>; † 9. April 2021<ref name="NÖN2">BADENER ORIGINAL: Große Trauer um Karl Maria Kinsky Senior. NÖN.at vom 9. April 2021.</ref>) war ein österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Autor und Sänger.

Leben

Karl-Maria Kinsky wuchs in seinem Geburtsort auf, wo er auf die Hauptschule ging und nach dem Pflichtschulbesuch eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann machte.<ref name="Simpl"/> Später nahm er Schauspielunterricht und legte die paritätische Bühnenreifeprüfung ab.<ref name="Simpl"/> Nach verschiedenen Jobs eröffnete er im Jahre 1982 das Lokal „Gute Stube“ in Bad Vöslau.<ref name="NÖN"/>

Mitte der 1990er Jahre begann er, Kabarett zu spielen.<ref name="NÖN"/> Bekannt wurde Kinsky unter anderem durch die Darstellung des Herrn Karl, als Interpret der „berühmtesten Qualtingerlieder“ (Bronner/Wehle), mit dem Programm Vom g’schupften Ferdl bis zum Tröpferlbad, das er mehrere Jahre gemeinsam mit Peter Fernbach und Hans Hausl (Klavier) bestritt, sowie durch seine Darstellung des „Josef Lang - K.u.K. Scharfrichter“ (Gerhard Dorfer).<ref name="Simpl"/> Seine Tätigkeit als (politischer) Kabarettist beendete Kinsky im Jahre 2000.

1998 trat er zum ersten Mal als Schauspieler auf.<ref name="NÖN"/> Kinsky war in verschiedenen TV-Produktionen, wie Medicopter, Bezirksrichterin Julia, König Otto, Liebe, Lügen, Leidenschaften oder als „Peitschenpaul“ (in der ORF-Serie Tom Turbo) zu sehen und arbeitete mit Regisseuren wie Peter W. Hochegger, Werner Boote, Rainer Hackstock und Robert Dornhelm zusammen.

Von 1995 bis 2010 gehörte Kinsky dem Ensemble des Parndorfer Kultursommers an und war dort in klassischen Rollen bei den Sommerspielen in Parndorf auf der Bühne zu sehen. Auch gehörte er zum Ensemble „Burg Forchtenstein fantastisch“, das bei den Festspielen auf der Burg Forchtenstein im Burgenland auftrat.<ref name="Simpl"/> Er arbeitete in den letzten Jahren mit dem Regisseur Bruno Max (Theater zum Fürchten) zusammen.

Kinsky gehörte seit 2010 zum Stammensemble des Stadttheaters Mödling.<ref name="Simpl"/>

Kinsky starb „nach schwerer Krankheit“ im Alter von 66 Jahren.<ref name="NÖN2"/> Er hatte zwei leibliche und ein angenommenes Kind und lebte mit seiner Lebensgefährtin in Baden.<ref name="NÖN"/> Er war der Vater des gleichnamigen Autors und Kunstsammlers Karl-Maria Kinsky junior, dessen private Kunstsammlung auf Mallorca, wo er auch lebt, internationale Künstler wie Andy Warhol, Willi Siber, Reinhard Voss und Margaret Seguier, aber auch lokale Künstler wie Antonia Rosello und Joan Riera Ferrari, vertritt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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